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Ukraine-Krise: Wladimir Klitschko befürchtet Dritten Weltkrieg

"Greift den Aggressor an"  

Wladimir Klitschko fürchtet Dritten Weltkrieg

17.03.2015, 11:55 Uhr | sid, dpa

Ukraine-Krise: Wladimir Klitschko befürchtet Dritten Weltkrieg. Box-Champ Wladimir Klitschko in Kiew (Quelle: imago images/Itar-Tass)

Box-Champ Wladimir Klitschko gibt sich kämpferisch: "Man muss den Tyrannen stoppen", fordert er. Gemeint ist Putin. (Quelle: Itar-Tass/imago images)

Box-Champ Wladimir Klitschko macht sich große Sorgen um seine ukrainische Heimat - er befürchtet sogar den nächsten Weltkrieg. In einem Interview mit der renommierten französischen Sporttageszeitung "L'Equipe" sagte der Box-Weltmeister aller Klassen: "Überall im Land ist der Tod."

Der Europäischen Union (EU) wirft Klitschko vor "zu schlafen" und warnte mit Blick auf den Ukraine-Konflikt: "So etwas kann einen Dritten Weltkrieg auslösen."

"Man muss den Tyrannen stoppen"

Der 38-Jährige kritisierte auch die deutsche Kanzlerin und den französischen Staatspräsidenten. "Halten sich François Hollande und Angela Merkel die Augen zu?" Klitschko forderte unmissverständlich: "Man muss den Tyrannen stoppen. Greift den Aggressor an." Gemeint ist der russische Präsident Wladimir Putin.

Klitschkos Bruder Witali hatte für die politische Karriere mit dem Boxen aufgehört und ist inzwischen Bürgermeister von Kiew.

Derweil hat Russland Deutschland und Frankreich zu mehr Druck wiederum auf die ukrainische Regierung aufgerufen. Diese verzögere die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen, so der Vorwurf aus Moskau. Berlin und Paris müssten stärker auf eine Umsetzung des Friedensplans dringen, teilte das russische Außenministerium mit.

"Heuchelei" aus Kiew

Die Äußerung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, es gebe keine Alternative zum Minsker Abkommen, bezeichnete das Außenamt als "Heuchelei". Der unter Vermittlung von Deutschland und Frankreich ausgehandelte Plan ist seit Mitte Februar in Kraft. Er sieht unter anderem eine Waffenruhe und mehr Selbstbestimmungsrechte der Gebiete Donezk und Luhansk vor.

Die prorussischen Separatisten und die ukrainischen Regierungstruppen beschuldigen sich gegenseitig, die Beschlüsse zu missachten. In praktisch allen Bereichen ist man zeitlich im Verzug.

Kanzlerin Merkel gab sich vor Beginn des EU-Gipfels Ende der Woche in Brüssel diplomatisch. Bei einem Treffen mit Poroschenko kritisierte sie Putin und verurteilte die Abspaltung der Krim von der Ukraine vor einem Jahr erneut als verfassungswidrig. Gleichzeitig wies sie Forderungen nach raschen neuen Sanktionen gegen Russland zurück. Der Gipfel werde keine neuen Strafmaßnahmen beschließen.

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