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Guaidó ruft AnhÀnger zu Dauerprotesten gegen Maduro auf

Von dpa
Aktualisiert am 03.05.2019Lesedauer: 2 Min.
Regierungsgegner beobachten SicherheitskrĂ€fte wĂ€hrend ZusammenstĂ¶ĂŸen in Caracas.
Regierungsgegner beobachten SicherheitskrĂ€fte wĂ€hrend ZusammenstĂ¶ĂŸen in Caracas. (Quelle: Rodrigo Abd/AP./dpa)
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Caracas (dpa) - Nach dem gescheiterten Umsturzversuch in Venezuela will der selbst ernannte InterimsprÀsident Juan Guaidó seinen Widersacher Nicolås Maduro mit Dauerprotesten in die Enge treiben.

"Wir bleiben auf der Straße, um den Druck aufrechtzuerhalten und jenen, die noch zu dem Diktator halten, zu zeigen, dass es keine StabilitĂ€t gibt, solange die unrechtmĂ€ĂŸige MachtĂŒbernahme andauert", schrieb er in der Nacht auf Freitag (Orstzeit) auf Twitter.

FĂŒr Samstag kĂŒndigte er an, mit seinen AnhĂ€ngern zu Kasernen und MilitĂ€rstĂŒtzpunkten zu ziehen, um die Soldaten davon zu ĂŒberzeugen, die Seiten zu wechseln. FĂŒr Sonntag ist eine Gedenkveranstaltung fĂŒr die Opfer der jĂŒngsten Proteste geplant. "Diese Venezolaner sind MĂ€rtyrer unseres Kampfes", hieß es in einer Mitteilung der selbst ernannten Übergangsregierung.

Bei den Demonstration in den vergangenen Tagen sind nach Angaben der Opposition mindestens fĂŒnf Menschen getötet worden. Am Donnerstag kam nach Angaben der Beobachtungsstelle fĂŒr soziale Konflikte (OVC) ein 15-JĂ€hriger bei Protesten im Bundesstaat MĂ©rida ums Leben. "Wie viele andere Kinder hat er das Land nie kennengelernt, in dem er verdient hĂ€tte aufzuwachsen", schrieb GuaidĂłs Ehefrau Fabiana Rosales auf Twitter. "Mein Beileid gilt seinen Eltern. Wir sind bei ihnen in ihrem Schmerz."

Trotz der festgefahrenen Lage im Machtkampf in Venezuela gab sich der aus dem Hausarrest befreite OppositionsfĂŒhrer Leopoldo LĂłpez siegessicher. "Was begonnen hat, lĂ€sst sich nicht mehr umkehren", sagte er. Nach dem Willen der Regierung soll der Intimfeind von PrĂ€sident Maduro allerdings so schnell wie möglich wieder hinter Gitter. Ein Gericht in Caracas stellte einen Haftbefehl gegen den 48-JĂ€hrigen aus. Der Geheimdienst Sebin solle den GrĂŒnder der Oppositionspartei Voluntad Popular festsetzen und ins MilitĂ€rgefĂ€ngnis Ramo Verde bringen, teilte das Strafgericht in Caracas mit.

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Am Dienstag war López angeblich auf Anweisung Guaidós von aufstÀndischen Soldaten aus dem Hausarrest befreit worden. Der geplante Umsturzversuch gegen die Regierung von Maduro scheiterte allerdings zunÀchst. López suchte daraufhin Schutz in der spanischen Botschaft in Caracas.

"Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass wir die Freiheit erlangen werden", sagte LĂłpez am Donnerstag in der Botschaft. "Wir werden nicht eine Minute ruhen in unserem BemĂŒhen, die illegale MachtĂŒbernahme zu beenden."

Der spanische Außenminister Josep Borrell erklĂ€rt am Freitag, dass die Regierung in Madrid die politischen AktivitĂ€ten von LĂłpez einschrĂ€nken werde, solange er sich in der Botschaft aufhĂ€lt. "Spanien wird es nicht erlauben, dass seine Botschaft sich in ein Zentrum des politischen Aktivismus verwandelt", sagte Borrell am Rande eines Besuches im Libanon.

Auch wenn die MilitĂ€rfĂŒhrung sich erneut hinter Maduro gestellt hat, Ă€ußert LĂłpez die Erwartung, dass die StreitkrĂ€fte sich bald auf die Seite der Opposition schlagen werden. "Über drei Wochen lang hatte ich in meinem Haus GesprĂ€che mit Vertretern verschiedener MilitĂ€r- und Polizeieinheiten, die bereit sind, bei der Beendigung der unrechtmĂ€ĂŸigen MachtĂŒbernahme zu helfen", behauptete er.

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