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Hinweise auf russische Großoffensive – das passierte in der Nacht

Von dpa
Aktualisiert am 12.04.2022Lesedauer: 4 Min.
Ukraine-Krieg: Im Osten des Landes zeichnet sich nach Erkenntnissen westlicher MilitĂ€rs eine russische Großoffensive mit Zehntausenden Soldaten ab. (Quelle: t-online)
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Im Osten hat die Ukraine ihre stĂ€rksten und erfahrensten Truppen stationiert. Dort sammelt Russland nun seine VerbĂ€nde zum Angriff. Unterdessen wird ein Statement von PrĂ€sident Putin erwartet. Eine Übersicht.

Im Osten der Ukraine zeichnet sich nach Erkenntnissen westlicher MilitĂ€rs eine russische Großoffensive mit Zehntausenden Soldaten und dem massiven Einsatz von Panzern, Artillerie und Luftwaffe ab. Russland habe seine Truppen dort vergangene Woche von 30.000 auf 40.000 Mann aufgestockt, sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Montag. Der österreichische Kanzler Karl Nehammer Ă€ußerte sich nach einem Treffen beim russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin in Moskau pessimistisch. Die russische Armee bereite eine Offensive in der Ostukraine vor, sagte er: "Diese Schlacht wird mit Vehemenz gefĂŒhrt werden."

In der fast zerstörten Stadt Mariupol berichtete das ukrainische Asow-Regiment von einem angeblichen Angriff der Russen mit einer chemischen Substanz. Eine BestĂ€tigung gab es nicht, die USA und Großbritannien reagierten aber besorgt. Putin will sich am Dienstag im Fernen Osten mit dem belarussischen PrĂ€sidenten Alexander Lukaschenko treffen.

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Einsatz von Giftgas in Mariupol?

Kurz nach einer russischen Drohung mit dem Einsatz von Chemiewaffen in Mariupol sei dort eine unbekannte Substanz mit einer Drohne abgeworfen worden, teilte Asow am spÀten Montagabend mit. Der öffentlich-rechtliche ukrainische TV-Sender Suspilne berichtete aber, es gebe keine BestÀtigung durch offizielle Stellen. Den Asow-Angaben zufolge litten die getroffenen Personen unter Atembeschwerden und Bewegungsstörungen. Der ehemalige Asow-Kommandeur Andryj Bilezkyj berichtete von drei Personen mit Vergiftungserscheinungen.

Die westlichen Staaten haben Moskau vor ernsthaften Konsequenzen gewarnt, falls es in dem vor fast sieben Wochen begonnenen Krieg Chemiewaffen oder andere Massenvernichtungswaffen einsetzen sollte. Nach den Berichten aus Mariupol schrieb die britische Außenministerin Liz Truss auf Twitter, jeder Einsatz solcher Waffen wĂ€re eine Eskalation, fĂŒr die man den russischen PrĂ€sidenten Putin und seine FĂŒhrung zur Verantwortung ziehen werde.

Am Montag hatte der MilitÀrsprecher der prorussischen Separatisten von Donezk, Eduard Bassurin, gesagt, die ukrainischen KÀmpfer seien in die Stahlfabrik Asowstal abgedrÀngt worden. Ein Kampf um die Befestigungen auf dem FabrikgelÀnde wÀre zu verlustreich. Deshalb sollte man auf chemisch bewaffnete Truppen setzen, sagte er. Im Syrien-Krieg hat Russland nicht selbst Chemiewaffen eingesetzt, aber den nachgewiesenen Abwurf von Bomben mit Giftgas durch die syrische Regierung gedeckt und abgestritten.

Selenskyj klagt ĂŒber fehlende Waffen

Der Ukraine fehlen nach Worten von PrÀsident Wolodymyr Selenskyj die schweren Waffen, um das fast verlorene Mariupol zu befreien. "Wenn wir Flugzeuge und genug schwere gepanzerte Fahrzeuge und die nötige Artillerie hÀtten, könnten wir es schaffen", sagte er in seiner nÀchtlichen Videoansprache.

Er sei zwar sicher, dass die Ukraine irgendwann die Waffen bekommen werde, die sie brauche. "Aber nicht nur Zeit geht verloren, sondern auch das Leben von Ukrainern." Auch er sprach von möglichen Chemiewaffenangriffen Russlands. Dies sollte fĂŒr auslĂ€ndische Staaten Anlass sein, noch hĂ€rter auf die russische Aggression zu reagieren, sagte Selenskyj.

Durch den Krieg sei die Ukraine das am stĂ€rksten minenverseuchte Land der Welt, sagte der PrĂ€sident. Über der Großstadt Charkiw warfen russische Einheiten nach Angaben der Gebietsverwaltung sogenannte Verzögerungsminen ab, die erst auf Bewegung reagieren. Die Angaben ließen sich zunĂ€chst nicht ĂŒberprĂŒfen. Durch Artilleriebeschuss wurden in dem Gebiet mindestens acht Zivilisten getötet.

Eine MiG-23 der syrischen Armee (Symbolbild): Die Ukraine fragt schon lÀnger nach diesem Typ Kampfjets.
Eine MiG-23 der syrischen Armee (Symbolbild): Die Ukraine fragt schon lÀnger nach diesem Typ Kampfjet. (Quelle: Russian Defence Ministry/imago-images-bilder)

Vor der großen Schlacht im Osten

Das Kommando der ukrainischen Armee in der Ostukraine teilte mit, man habe im Gebiet Donezk an sechs Stellen russische Angriffe abgewehrt. Die Ukraine unterhĂ€lt dort besonders starke Truppen, die seit 2014 die Front gegen die von Moskau gelenkten und ausgerĂŒsteten Separatistenrepubliken Donezk und Luhansk halten.

Russlands Armee werde voraussichtlich versuchen, diese ukrainischen VerbĂ€nde "einzukesseln und zu ĂŒberwĂ€ltigen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. Die US-Regierung verwies darauf, dass Moskau erstmals einen Befehlshaber fĂŒr den Feldzug in der Ukraine bestimmt habe, den Armeegeneral Alexander Dwornikow. Er befehligte zeitweise den russischen Einsatz in Syrien, bei dem mit Bombardements aus der Luft die Macht von PrĂ€sident Baschar al-Assad wiederhergestellt wurde.

Den westlichen EinschĂ€tzungen nach könnte ein russischer Angriff von Norden aus Richtung Charkiw und Isjum erfolgen. Satellitenbilder zeigten vor Isjum einen kilometerlangen Konvoi mit Fahrzeugen zur UnterstĂŒtzung von Infanterie, Kampfhubschrauber und Kommandostellen, sagte ein Pentagon-Vertreter. Ein zweiter Zangenangriff wird von SĂŒden erwartet. Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba fĂŒhlte sich bei der kommenden Schlacht bereits an die Panzerschlachten in SĂŒdrussland im Zweiten Weltkrieg erinnert.

Bei dem Vormarsch im waldigen Norden der Ukraine nach dem 24. Februar waren die russischen Truppen schnell steckengeblieben, die Ukrainer konnten aus dem Hinterhalt viele Konvois bewegungsunfĂ€hig schießen. Im Osten der Ukraine könnten die russischen Truppen kompakter stehen, ihre Nachschublinien seien kĂŒrzer, sagten US-MilitĂ€rexperten. In der offenen Steppenlandschaft ohne Deckung seien die gepanzerten russischen VerbĂ€nde im Vorteil. Andere Experten sagten voraus, der Nachschub bleibe auch im Osten ein Problem fĂŒr die russische Armee.

Das wird heute wichtig

Zum russischen Tag der Raumfahrt trifft sich Putin am Weltraumbahnhof Wostotschny im Fernen Osten mit dem belarussischen Staatschef Lukaschenko. Die russische Armee nutzt Belarus als Aufmarschgebiet gegen die Ukraine und startet angeblich auch Luftangriffe von dort. Nach dem PrĂ€sidententreffen will Putin sich Fragen von Journalisten stellen. BundesprĂ€sident Frank-Walter Steinmeier besucht am Dienstag das östliche EU- und Nato-Mitglied Polen, das Millionen von FlĂŒchtlingen aus der Ukraine aufgenommen hat.

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