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Ukrainischer Berater: Krieg kann bis Ende des Jahres dauern

Von dpa
Aktualisiert am 27.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Prorussische Soldaten stehen vor zerst├Ârten H├Ąusern in Mariupol (Archivbild): Die K├Ąmpfe im Osten des Landes dauern an.
Prorussische Soldaten stehen vor zerst├Ârten H├Ąusern in Mariupol (Archivbild): Die K├Ąmpfe im Osten des Landes dauern an. (Quelle: lya Pitalev/imago-images-bilder)
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Polen und Bulgarien bekommen kein Gas aus Russland mehr. Ein Berater des ukrainischen Pr├Ąsidenten rechnet mit einem lang andauerndem Krieg. In Russland brennt ein Munitionsdepot. Ein ├ťberblick.

Russland stellt seine Gaslieferungen nach Polen sowie Bulgarien ein und versch├Ąrft die Spannungen mit dem Westen damit weiter. Warschau erkl├Ąrte, man sei auf den Gasstopp vorbereitet. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium hie├č es, die Versorgung in Deutschland sei gew├Ąhrleistet. Derweil beklagte die Ukraine Tote und Verletzte nach neuen russischen Angriffen. Kiew sieht sich zudem auf einen m├Âglichen Angriff russischer Truppen aus dem moldauischen Transnistrien vorbereitet.

Polens Klimaministerin Anna Moskwa erkl├Ąrte, ab Mittwochmorgen, 8 Uhr, werde kein russisches Gas mehr durch die Jamal-Pipeline nach Polen flie├čen. Die Auswirkungen des Lieferstopps seien gering. Seit den ersten Tagen des Ukraine-Krieges habe Warschau erkl├Ąrt, dass es f├╝r eine vollst├Ąndige Unabh├Ąngigkeit von russischen Rohstoffen bereit sei. Lesen Sie hier mehr dazu.

Der Bevollm├Ąchtigte der polnischen Regierung f├╝r strategische Energieinfrastruktur, Piotr Naimski, versicherte, dass nach Deutschland weiter Gas ├╝ber Nord Stream 1 flie├če. Die Versorgungssicherheit in Deutschland sei derzeit weiter gew├Ąhrleistet, sagte eine Sprecherin von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr├╝ne) am Dienstagabend nach der Nachricht aus Polen. "Wir beobachten die Lage genau."

Ukraine meldet Tote und Verletzte nach Kampfhandlungen

Die Ukraine beklagte nach neuen russischen Angriffen weitere Tote und Verletzte in mehreren Regionen des Landes. Im Gebiet Donezk im Osten seien bei drei separaten Zwischenf├Ąllen drei Zivilisten get├Âtet worden, teilte der Gouverneur der Region, Pawel Kyrylenko, auf Telegram mit.

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In der Gro├čstadt Charkiw im Osten des Landes seien infolge von Beschuss drei weitere Menschen get├Âtet und sieben verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf Telegram mit.

Explosionen in russischem Belgorod

Der Leiter der russischen Region Belgorod hat Medien gegen├╝ber best├Ątigt, dass in einem der D├Ârfer in der Region ein Munitionsdepot brenne. In Stara Nelidovka soll laut Wjatscheslaw Gladkow das Lager in der Nacht in Flammen aufgegangen sein. Die Ursache ist noch unklar. Vor Wochen brannte in der gleichen Gegend ein ├ľldepot, angeblich nach einem ukrainischen Raketenangriff.

Ukrainischer Pr├Ąsidentenberater: Krieg kann bis Ende des Jahres dauern

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine kann sich nach Einsch├Ątzung des ukrainischen Pr├Ąsidentenberaters Olexij Arestowytsch noch ├╝ber viele Monate hinziehen. Sollten etwa aktive Kampfhandlungen im Donbass nach der jetzigen Offensive eingestellt werden und dazu ├╝bergegangen werden, Positionen einzunehmen, bedeute dies noch lange kein Ende des Krieges, sagte Arestowytsch in einem YouTube-Interview, wie die ukrainische Agentur Unian berichtete.

Die von der Ukraine neu erhaltenen Waffen k├Ânnten Ende Mai, Anfang Juni "ernsthafte Auswirkungen" auf das Kampfgeschehen haben. Der Krieg selbst k├Ânnte bis Ende des Jahres dauern.

Ukraine: Streitkr├Ąfte f├╝r m├Âglichen Angriff aus Transnistrien bereit

Die ukrainischen Streitkr├Ąfte sind auf einen m├Âglichen Angriff russischer Truppen aus der moldauischen Separatistenregion Transnistrien vorbereitet. Das sagte der ukrainische Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew. Man kenne die St├Ąrke dieser Truppen und die ukrainischen Streitkr├Ąfte h├Ątten keine Angst vor ihnen. In Transnistrien ist ein Kontingent russischer Soldaten stationiert. Lesen Sie hier mehr zum Konflikt um Transnistrien.

Selenskyj: Moskaus Ziele gehen weit ├╝ber Ukraine hinaus

Moskaus Ziele gehen laut Selenskyj weit ├╝ber die Ukraine hinaus. "Das ultimative Ziel der russischen F├╝hrung ist nicht nur die Eroberung der Ukraine, sondern die Zerschlagung des gesamten Zentrums und des Ostens Europas", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft, die in der Nacht zu Mittwoch auf Telegram ver├Âffentlicht wurde. Auch ein "globaler Schlag gegen die Demokratie" geh├Âre zu dem Ziel.

Union fordert Entlastungspaket f├╝r die Wirtschaft

Die Union forderte die Bundesregierung angesichts der Belastungen auch durch den Ukraine-Krieg zu einem umfassenden Entlastungspaket f├╝r die Wirtschaft auf. In einem Bundestagsantrag spricht sich die CDU/CSU-Fraktion unter anderem f├╝r ein "Belastungsmoratorium", steuerliche Entlastungen sowie flexiblere arbeitsrechtliche Regeln aus. Die Wettbewerbs- und Zukunftsf├Ąhigkeit der Wirtschaft m├╝sse gest├Ąrkt werden. Der Antrag soll am Donnerstag im Bundestag beraten werden.

Das wird heute wichtig

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine mit seinen Konsequenzen steht im Mittelpunkt der Bundestagssitzung. Au├čenministerin Annalena Baerbock (Gr├╝ne) stellt sich den Fragen der Abgeordneten. Dabei d├╝rfte es erneut um die Frage gehen, ob und welche schweren Waffen Deutschland der Ukraine zur Verf├╝gung stellt. Das Bundeskabinett will zudem wegen der stark gestiegenen Energiepreise ein milliardenschweres Entlastungspaket beschlie├čen.

Der bulgarische Energieminister Aleksandar Nikolow will sich am Mittwoch zum Lieferstopp von Erdgas aus Russland ├Ąu├čern.

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