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Selenskyj fordert weitere Sanktionen – Gefechte im Donbass

Von dpa, afp, rtr, joh

Aktualisiert am 22.05.2022Lesedauer: 4 Min.
Ukraine: Russische Truppen erobern immer mehr Gebiete im Osten der Ukraine und stehen vor der letzten Luhansker Großstadt. (Quelle: Glomex)
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Ein Analyst sieht in zwei Monaten eine Chance fĂŒr eine ukrainische Gegenoffensive. PrĂ€sident Selenskyj fordert weitere Sanktionen gegen Russland. Im Donbass wird weiter gekĂ€mpft. Ein Überblick.

Der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj pocht auf weitere Strafmaßnahmen des Westens gegen Russland. Das sechste Sanktionspaket der europĂ€ischen Staaten mĂŒsse beschleunigt werden, sagte das Staatsoberhaupt in einer Videobotschaft, die in der Nacht zum Sonntag veröffentlicht wurde. DarĂŒber habe er zuletzt auch mit Italiens Regierungschef Mario Draghi gesprochen. Viele westliche Staaten haben bereits beispiellose Strafmaßnahmen gegen Russland verhĂ€ngt.

"Die Situation im Donbass ist Ă€ußerst schwierig", sagte Selenskyj. Die russische Armee versuche, die StĂ€dte Slowjansk und Sjewjerodonezk im Osten des Landes anzugreifen. "Die StreitkrĂ€fte der Ukraine halten diese Offensive zurĂŒck." Jeder Tag, an dem "unsere Verteidiger" PlĂ€ne Russlands durchkreuzten, sei ein konkreter Beitrag auf dem Weg zum Sieg. Aber Selenskyjs mahnte auch: "Wir mĂŒssen noch weiter kĂ€mpfen."

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Andauernde Kampfhandlungen in Donezk und Luhansk

Das ukrainische MilitĂ€r berichtete in der Nacht zum Sonntag von andauernden KĂ€mpfen in den Gebieten Donezk und Luhansk im Osten des Landes. Dort seien am Samstag neun Angriffe russischer Truppen abgewehrt worden. Im Laufe des Tages seien fĂŒnf Panzer, vier Artilleriesysteme und eine Drohne zerstört worden, teilte die ukrainische Armee mit. Russland setzt laut dem Lagebericht entlang der gesamten Front Kampfflugzeuge, Raketenwerfer und Panzer ein.

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Im Gebiet Saporischschja im SĂŒden der Ukraine hat die dortige Verwaltung nach eigenen Angaben vermehrt FlĂŒge russischer Drohnen beobachtet. Das russische MilitĂ€r habe die LuftaufklĂ€rung verstĂ€rkt, hieß es. Zudem seien Kolonnen von MilitĂ€rfahrzeugen gesichtet worden. Saporischschja liegt nordwestlich der inzwischen von Russland eingenommenen ukrainischen Hafenstadt Mariupol am Asowschen Meer.

Erneut Zivilisten getötet

Einmal mehr machte die Ukraine Russland fĂŒr den Tod von sieben Zivilisten in dem von Regierungstruppen kontrollierten Teil der Region Donezk verantwortlich. Der Gouverneur des Gebiets, Pawlo Kyrylenko, schrieb im Nachrichtenkanal Telegram, allein im Ort Lyman seien drei Menschen getötet worden. Er Ă€ußerte sich zunĂ€chst nicht zu den genauen UmstĂ€nden. In dem von Russland besetzten Gebiet Cherson im SĂŒden beschuldigte die dortige Verwaltung wiederum die ukrainischen StreitkrĂ€fte, am Samstag drei Zivilisten in dem Ort Biloserka getötet und zehn verletzt zu haben. Diese Angaben ließen sich nicht ĂŒberprĂŒfen.

Will Putin FlĂŒchtlingskrise auslösen?

Der langjĂ€hrige deutsche Botschafter in Russland, RĂŒdiger von Fritsch, wirft Moskau vor, die durch den Ukraine-Krieg verursachte globale Versorgungskrise und die dadurch drohenden Fluchtbewegungen als Mittel der KriegsfĂŒhrung zu nutzen. "Wladimir Putin versucht gezielt, Hungerkrisen im Nahen Osten und in Nordafrika zu erzeugen", sagte von Fritsch im Berliner "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe) ĂŒber den russischen Staatschef. Deshalb hindere Russland die Ukraine am Getreide-Export und bombardiere sogar Getreidesilos.

First Lady Olena Selenska im Interview

Wolodymyr Selenskyj und seine Frau haben ein seltenes TV-Interview gegeben. Bei einer Tasse Tee berichtete die First Lady ĂŒber die Nacht, in der Russland Angriff begann und welche Auswirkungen der Krieg auf ihre Familie hat. Lesen Sie hier mehr.

Analyst: Chance fĂŒr ukrainische Gegenoffensive

Der ukrainische Blogger und politische Analyst Arestovich Alexey Nikolaevich sieht massive Probleme beim Nachschub russischer Truppen. Auf Facebook und auf seinem YouTube-Kanal spricht er davon, dass der Kreml nicht schnell genug Truppen an die gesamte Front bringen könne. Russland fĂŒrchte ukrainische GegenschlĂ€ge und versuche deshalb, westliche Waffenlieferungen zu unterbinden. Er sieht in ein bis zwei Monaten die ukrainische Armee so weit ausgestattet, dass sie eine erfolgreiche Gegenoffensive starten könne.

Polen verstimmt wegen Warten auf deutsche Panzer

Aus Polen werden VorwĂŒrfe laut, dass Deutschland einen Ringtausch platzen lassen könne. Mit diesem sollten alte polnische Panzer, die an die Ukraine geliefert wurden, durch Leopard-Panzer ersetzt werden. Offenbar wird aber ĂŒber das entsprechende Modell gestritten. Lesen Sie hier mehr darĂŒber.

Gefangenenaustausch möglich

Aussagen des prominenten russischen Außenpolitikers Leonid Sluzki zufolge ist ein möglicher Austausch der in Mariupol gefangen genommenen ukrainischen KĂ€mpfer gegen den prorussischen Politiker Viktor Medwedtschuk im GesprĂ€ch. "Wir werden die Möglichkeit eines Austauschs von Medwedtschuk gegen die Asow-KĂ€mpfer prĂŒfen", sagte Sluzki am Samstag der Agentur Interfax zufolge.

In den vergangenen Tagen haben sich in Mariupol mehr als 2400 ukrainische Soldaten ergeben. Sie hatten sich zuvor wochenlang in den Bunkeranlagen des Asow-Stahlwerks verschanzt und die Hafenstadt gegen die russischen Besatzer verteidigt.

Wohl AuslÀnder unter Kriegsgefangenen aus Stahlwerk

Nach Angaben der prorussischen Separatisten sind unter den im Stahlwerk gefangen genommenen KÀmpfern auch 78 Frauen. Der Chef der Donezker Separatisten, Denis Puschilin, sagte am Samstagabend der russischen Staatsagentur Tass zufolge, es seien auch AuslÀnder in russische Gefangenschaft gekommen. Eine Zahl nannte er nicht. Selenskyj hatte neben seinen Landsleuten auch AuslÀnder zum Kampf gegen Russland aufgerufen.

Das bringt der Tag

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bricht am Sonntag zu seiner ersten Afrika-Reise seit seinem Amtsantritt vor knapp einem halben Jahr auf. Er will dabei auch ĂŒber die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den Kontinent sprechen.

Afrika ist unter anderem von den im Zuge des Kriegs drastisch steigenden Getreidepreisen betroffen, die eine ErnĂ€hrungskrise ausgelöst haben. Nach dem Senegal als erster Reisestation will Scholz den Niger und SĂŒdafrika besuchen.

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