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Bericht: USA erwägen Mehrfachraketenwerfer für Ukraine


Bericht: USA erwägen Mehrfachraketenwerfer für Ukraine

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 27.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Bei einer Übung des US-Militärs wird ein Mehrfachraketenwerfer eingesetzt (Archivbild): Liefern die USA bald Systeme für Mehrfachraketenwerfer an die Ukraine?Vergrößern des BildesBei einer Übung des US-Militärs wird ein Mehrfachraketenwerfer eingesetzt (Archivbild): Liefern die USA bald Systeme für Mehrfachraketenwerfer an die Ukraine? (Quelle: U.S. Army/imago-images-bilder)
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Die USA überlegen offenbar, der Ukraine neue Waffensysteme bereitzustellen. Diese könnten einem Bericht zufolge Raketen über Hunderte Kilometer abfeuern. Russlands Außenminister sendet indes eine deutliche Warnung.

Die US-Regierung zieht einem Medienbericht zufolge in Erwägung, fortschrittliche Mehrfachraketenwerfer in die Ukraine zu schicken. Die in den USA hergestellten Waffensysteme könnten Raketen über Hunderte Kilometer abfeuern, berichtete der Sender CNN am Donnerstag unter Berufung auf mehrere Beamte.

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Ein neues militärisches Hilfspaket könnte bereits in der kommenden Woche angekündigt werden. Die Ukraine habe um diese Art von Waffen gebeten, hieß es weiter. Allerdings sei die US-Regierung zögerlich gewesen, da befürchtet werde, dass die Ukraine die Raketensysteme für Angriffe auf russisches Gebiet nutzen könnte. Es stelle sich die Frage, ob dies eine russische Vergeltungsmaßnahme zur Folge haben könnte, so CNN.

Lawrow warnt den Westen vor bestimmten Waffen

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat indes die Unterstützer der Ukraine davor gewarnt, bestimmte Waffen zu liefern, die Russland erreichen könnten. Das sagte er in einem Interview mit dem russischen Sender RT Arabia. "Die Lieferung von Waffen durch westliche Länder an die Ukraine, die in der Lage sind, Angriffe auf russisches Territorium durchzuführen, wird ein Schritt in Richtung einer inakzeptablen Eskalation der Spannungen sein", so Lawrow.

Der Westen habe dazu aufgerufen, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, und rufe nach Waffen – auch solche, die sein Land erreichen können, so der Außenminister. Im Falle einer Lieferung werde das Konsequenzen haben.

Nato-Einigung über schwere Waffen

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass sich die Nato-Staaten informell darauf geeinigt haben, bestimmte Waffensysteme nicht an die Ukraine zu liefern. Bündniskreise in Brüssel bestätigten der Nachrichtenagentur dpa, dass dadurch das Risiko einer direkten militärischen Konfrontation zwischen den Nato-Staaten und Russland möglichst gering gehalten werde.

Befürchtet wird so zum Beispiel, dass Russland die Lieferung westlicher Kampfpanzer und Kampfflugzeuge offiziell als Kriegseintritt werten könnte und dann militärische Vergeltungsmaßnahmen ergreift. Inwieweit Mehrfachraketenwerfer von der Nato als schwere Waffen eingestuft werden, ist nicht bekannt.

USA machen Milliarden-Hilfspaket für Ukraine locker

US-Präsident Joe Biden hatte erst am Wochenende ein neues Milliarden-Hilfspaket der USA für die Ukraine mit einem Volumen von fast 40 Milliarden Dollar, das sind umgerechnet etwa 38 Milliarden Euro, in Kraft gesetzt.

Aus dem Paket entfällt rund die Hälfte der Gesamtsumme auf den Verteidigungsbereich. Davon sind sechs Milliarden Dollar für direkte militärische Hilfe für die Ukraine vorgesehen. Mit weiteren Milliardenbeträgen sollen unter anderem US-Lagerbestände wieder mit militärischer Ausrüstung aufgefüllt werden, die an die Ukraine geschickt wurde. Die US-Regierung hatte zuvor schon mehrere große Pakete zur Unterstützung der Ukraine auf den Weg gebracht.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es, die US-Regierung erwäge, Langstrecken-Raketensysteme zu liefern. Tatsächlich soll es sich um Mehrfachraketenwerfer handeln. Wir entschuldigen uns für den Fehler.

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