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Iran baut neues Atomkraftwerk an der Grenze zum Irak


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Iran beginnt mit dem Bau eines neuen Atomkraftwerks

Von afp, fls

03.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Irans Präsident Ebrahim Raisi (Archivbild): Sein Land entfernt sich immer weiter vom Atomabkommen mit dem Westen.
Irans Präsident Ebrahim Raisi (Archivbild): Sein Land entfernt sich immer weiter vom Atomabkommen mit dem Westen. (Quelle: IMAGO/Iranian Presidency)
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Der Iran setzt offenbar einen jahrzehntelangen Plan um und baut ein neues Kernkraftwerk. Die Arbeiten haben angeblich schon begonnen.

Der Iran hat nach eigenen Angaben mit dem Bau eines neuen Atomkraftwerks begonnen. Wie der Leiter der iranischen Atombehörde, Mohammed Eslami, am Samstag im Staatsfernsehen sagte, soll das Atomkraftwerk Karun in der südwestlichen Provinz Chusestan an der Grenze zum Irak nach seiner Fertigstellung über eine Leistung von 300 Megawatt verfügen.

Die Pläne für das Kraftwerk gehen demnach zurück bis in die Zeit vor der Islamischen Revolution 1979. Der Bau werde voraussichtlich sieben Jahre dauern und umgerechnet 1,4 bis 1,9 Milliarden Euro kosten.

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Bisher verfügt der Iran nur über ein Atomkraftwerk in Buschehr, das eine Leistung von 1.000 Megawatt hat. Der Bau des Kraftwerks wirkt wie der nächste Schritt auf dem Weg hinaus aus dem Atomabkommen, das der Iran 2015 mit dem Westen geschlossen hatte.

Abkehr vom Atom-Deal mit dem Westen?

Das Abkommen sollte das iranische Atomprogramm begrenzen und sicherstellen, dass der Iran Land keine Atomwaffen baut. Ausgehandelt hatten es die USA, China, Russland, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Iran.

Unter dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump waren die USA 2018 aber einseitig aus dem Abkommen ausgestiegen und hatten neue Sanktionen gegen Teheran verhängt. Daraufhin zog sich auch der Iran schrittweise aus seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen zurück.

In der Atomanlage Fordo begann der Iran etwa wieder mit der Produktion von auf 60 Prozent angereichertem Uran. Der im Atomabkommen festgelegte Schwellenwert liegt bei 3,67 Prozent. Zum Bau von Atombomben ist auf rund 90 Prozent angereichertes Uran notwendig.

Der Iran steht derzeit vor allem wegen der andauernden Proteste gegen das Mullah-Regime in den Schlagzeilen. Auslöser dafür war der Tod einer Frau, die zuvor von der Sittenpolizei verhaftet wurde, weil sie ihr Kopftuch nicht den gesetzlichen Ansprüchen genügend getragen haben soll. Mehr zu den Protesten hören Sie auch im t-online-Podcast "Tagesanbruch am Wochenende" oben.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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