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Reaktor in Tschernobyl bekommt neuen Sarkophag

Von afp, dpa
Aktualisiert am 04.03.2012Lesedauer: 2 Min.
Die alte Schutzhülle des Unglückreaktors hat mittlerweile Risse bekommen
Die alte Schutzhülle des Unglückreaktors hat mittlerweile Risse bekommen (Quelle: dpa-bilder)
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Fast 26 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl hat die Ukraine mit dem Bau eines neuen Sarkophags um den explodierten Reaktor begonnen. Die Erneuerung der rissigen Schutzhülle ist überfällig. Umweltschützer warnen zeitgleich vor einer neuen Atomkatastrophe.

Nach Angaben der ukrainische Regierung sollen im April die ersten Bögen über der alten provisorischen und rissigen Schutzhülle aus Beton und Stahl zu sehen sein. Voraussichtliches Bauende ist 2015. Die Kosten betragen Schätzungen zufolge etwa eine Milliarde Euro. Im April 2011 hatte die vor dem Staatsbankrott stehende frühere Sowjetrepublik eine internationale Geberkonferenz in Kiew für den provisorisch abgedichteten Reaktor veranstaltet.

Block vier war am 26. April 1986 explodiert. Eine kilometerhohe Feuersbrunst wirbelte über Tage radioaktive Teilchen in die Luft, die Strahlung war 400 Mal stärker als beim US-Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima 1945. Mindestens 10.000 Menschen starben laut Schätzungen an den Folgen der Katastrophe. Von der Ukraine aus breitete sich die Wolke in abgeschwächter Form über weite Teile Europas aus. Der letzte aktive Tschernobyl-Meiler wurde erst im Jahr 2000 stillgelegt.

Warnungen vor AKW-Unglück in Brasilien

Umweltschützer warnen derweil vor einer neuen Atomkatastrophe - diesmal in Brasilien. Die deutsche Umweltorganisation Urgewald hatte einen Nuklearexperten beauftragt, das Bauprojekt Angra 3 auf Sicherheitsmängel zu überprüfen, berichtet der "Spiegel".

Das Gutachten kommt dem Magazin zufolge zu dem Ergebnis, dass das Atomkraftwerk aufgrund seiner Lage zwischen Meer und Steilhängen einem Tsunami oder einem Erdrutsch praktisch schutzlos ausgeliefert wäre. Es gebe "das Potenzial einer Katastrophe, die sogar Fukushima übertreffen könnte".

Die Bevölkerung könne lediglich über eine Küstenstraße in Sicherheit gebracht werden. Angra 3 entspricht laut der Studie zudem nicht den Kriterien, die der brasilianische Atomkonzern Eletronuclear "derzeit benutzt, um geeignete Orte für zukünftige Atomreaktoren zu identifizieren". Die Bundesregierung hat zum Bau des Reaktors Kredite zugesagt.

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