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Melania Trump schlägt Hand ihres Präsidenten-Gatten Donald weg

Verdächtige Szene in Israel  

Zeichen einer Ehekrise bei den Trumps?

24.05.2017, 07:40 Uhr | Wal

Melania Trump schlägt Hand ihres Präsidenten-Gatten Donald weg. So nah wie für dieses Pressefoto kamen sich die Hände von US-Präsident Trump und seiner First-Lady Melania nicht. (Quelle: dpa/Avi Ohayon/Israeli Government press office)

So nah wie für dieses Pressefoto kamen sich die Hände von US-Präsident Trump und seiner First-Lady Melania nicht. (Quelle: Avi Ohayon/Israeli Government press office/dpa)

Bei seinem ersten Staatsbesuch in Israel ist der US-Präsident freundlich empfangen worden. Gut für Trump, denn im eigenen Land schwelt weiter die Russland-Affäre. Kommt jetzt eine Ehekrise hinzu? Eine kleine Geste in Tel Aviv lässt dies vermuten.

Bisher lief auf Trumps erster Nahost-Reise alles nach Plan. Zunächst konnte sich der amtierende US-Präsident bei seiner ersten Auslandsreise staatsmännisch in Saudi-Arabien präsentieren. Ein Säbeltänzchen und versöhnliche Worte zum gemeinsamen Kampf gegen den IS prägten den ersten Tag seiner Reise.

Auch in Israel wurde er von Premierminister Benjamin Netanjahu freundlich, ja gar mit offenen Armen empfangen. Israel hofft nach dem unterkühlten Verhältnis mit Vorgänger Obama nun auf einen US-Präsidenten, der die israelischen Interessen stärker vertritt. Doch dann schlägt ihm Ehefrau und First Lady Melania Trump bei der Ankunft in Tel Aviv die Hand aus.

Herrscht Eiszeit im Hause Trump?

Während Netanjahu mit seiner Ehefrau händchenhaltend über den roten Teppich laufen, geht Melania in einigem Abstand hinter ihrem Mann. Als dieser dies bemerkt, streckt er die die Hand zur First Lady aus. Melania schlägt das Angebot jedoch im wahrsten Sinne aus.

In den Medien wird bereits länger über eine Ehe-Krise des First Couples gemutmaßt. Bereits bei der Amtseinführung Trumps hatten Beobachter eine gewissse Kälte zwischen Melania und Donald ausgemacht. 

Unglücklicher Faux-Pas zum falschen Zeitpunkt

Der kleine Vorfall kommt für den US-Präsidenten zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Im eigenen Land lastet die Russland-Affäre schwer auf seinen Schultern. Es wird sogar über ein Amtsenthebungsverfahren gesprochen. Außenpolitisch hat Donald Trump außer Drohungen und "America first"-Parolen noch keinen Eindruck hinterlassen.

Dies sollte sich mit einer erfolgreichen Nahost-Reise ändern. Der Plan Trump als Friedensstifter in einer der politisch zerüttesten Regionen der Welt zu präsentieren kann noch gelingen. Doch der umstrittene 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hat nun ein weiteres öffentlichkeitswirksames Thema. Eines das ihm nicht gefallen dürfte.

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