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"Nordkorea hat tolle Strände" - Kuriose Momente beim Gipfel von Trump und Kim

Kuriose Gipfel-Momente  

"Nordkorea hat tolle Strände"

Von David Ruch

12.06.2018, 16:25 Uhr
Zum Mittagessen gab es Krabben-Cocktail und Rippchen: US-Präsident Trump war aber etwas anderes wichtiger. (Quelle: reuters)
„Sehen wir freundlich, attraktiv und dünn aus?“

Vor dem gemeinsamen Mittagessen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte US-Präsident Trump eine ganze besondere Frage an die Fotografen.

Zum Mittagessen gab es unter anderem Krabben-Cocktails und Rippchen: US-Präsident Trump war aber etwas anderes wichtiger. (Quelle: t-online.de)


Das Gipfeltreffen von Kim Jong Un und Donald Trump war die perfekte Show. Trotzdem kam es zu kuriosen Momenten – auf dem Gipfel und abseits davon. Ein Best Of.

Männertraum „The Beast“

Acht Meter lang, über fünf Tonnen schwer und selbst für chemische Attacken gewappnet: Das sind nicht die Kenndaten eines Panzers sondern die von Donald Trumps Staatslimousine „The Beast“. Auch Kim Jong Un hat offenbar die Faszination gepackt. Von Trump ließ er sich kurz das Innere des 1,5-Millionen-Dollar-Straßenkreuzers zeigen und einige Details erklären.


Nordkoreas tolle Strände

Was ändert sich in Nordkorea nach dem historischen Gipfel? Ist es der Beginn einer Öffnung des so lange abgeschotteten Landes? Donald Trump hat sich als Fachmann in Sachen Immobilien mal ein paar Gedanken gemacht: „Sie [Nordkorea] haben tolle Strände. Man sieht das immer, wenn sie ihre Kanonen in Richtung Ozean abfeuern. Ich dachte: Junge, was für ein Anblick. Da könnte man tolle Apartments bauen.“


Ein Fantasy-Märchen

Sie beschimpften sich als „Raketenmann“ und „seniler Greis“. Nun trafen sich Trump und Kim auf Augenhöhe und überhäuften sich mit Komplimenten. Dass sich die Dinge so schnell wandeln würden, kam auch dem Nordkoreaner surreal vor: „Viele Menschen auf der Welt werden das vielleicht für Fantasie halten, für einen Science-Fiction-Film“, sagte Kim vor dem Vier-Augen-Gespräch.


Der Stift zum Gipfel

"Die Welt wird große Veränderungen sehen", kündigte Donald Trump nach seinem Treffen mit Kim Jong Un an. Anschließend setzten beide ihre Unterschriften unter ein Dokument, in dem sie sich zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bekennen. Für diesen Moment hatte der US-Präsident einen ganz besonderen Stift mitgebracht: Das schwarz-glänzende Schreibutensil ziert eine Goldgravur mit der Signatur des US-Präsidenten.

Der Gipfel-Stift: Ein Mitarbeiter der nordkoreanischen Delegation richtet das Schreibgerät vor der Unterzeichnungszeremonie richtig aus. (Quelle: Reuters/Jonathan Ernst)Der Gipfel-Stift: Ein Mitarbeiter der nordkoreanischen Delegation richtet das Schreibgerät vor der Unterzeichnungszeremonie richtig aus. (Quelle: Jonathan Ernst/Reuters)

Dennis Rodmans Tränen

Dennis Rodman war als Basketballer ein Rüpel auf dem Platz. Beim Gipfel in Singapur zeigte er den Zuschauern seine sensible Seite. Der früherer Sportstar mit gutem Draht zu Kim und Trump brach im CNN-Interview vor lauter Ergriffenheit in Tränen aus. Nach seinen Reisen nach Nordkorea sei er in der Heimat angefeindet worden, er habe sich sogar verstecken müssen. „Aber ich habe mich nicht unterkriegen lassen. Ich wusste, die Dinge werden sich ändern. Ich war der einzige der daran glaubte, als niemand mir zuhören wollte.“ Heute sei ein großartiger Tag, schwärmte er. „Ich bin so glücklich.“


Verwirrung um Militärmanöver

Kein Gipfeltreffen, ohne dass Trump Verwirrung stiftet. Mit seiner Ankündigung, die Militärübungen mit Südkorea einzustellen, verblüffte der US-Präsident nicht nur die versammelte Presse in Singapur. Auch in Seoul wusste man von nichts. Aus dem Präsidialamt hieß es dazu, die "Bedeutung und Absicht" der Bemerkungen Trumps seien noch zu klären. Ja noch nicht einmal die eigene Armee war im Bilde. Es gebe keine "aktualisierte Weisung zur Durchführung oder Einstellung der Übungen", hieß es in einer Stellungnahme der US-Streitkräfte in Südkorea.


Das "Clinton-Regime"

Und auch das war typisch Trump: In seiner Pressekonferenz zum Ende des Gipfels verwies der US-Präsident auf die Politik des „Clinton-Regimes“ in den 90er-Jahren. Die Führung Nordkoreas, die das eigene Volk seit Jahrzehnten unterdrückt und hungern lässt, bezeichnete er kein einziges Mal als „Regime“. In Singapur verfestigte sich der Eindruck: Mit „harten“ Autokraten kann Trump offensichtlich besser als mit den „weichen“ Führern der westlichen Demokratien.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen

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