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Trump salutiert nordkoreanischem General

Diplomatischer Fauxpas  

Trump salutiert nordkoreanischem General

15.06.2018, 13:17 Uhr | AFP, nsc

. Donald Trump: Der Handelsstreit mit China eskaliert weiter. (Quelle: AP/dpa)

Donald Trump: Der Handelsstreit mit China eskaliert weiter. (Quelle: AP/dpa)

Beim Treffen mit Kim salutierte Donald Trump vor einem nordkoreanischen General. Politiker kritisieren das heftig. Der US-Präsident versucht sich herauszureden.

Mehrere US-Politiker haben den Präsidenten ihres Landes, Donald Trump, kritisiert, weil er einem nordkoreanischen General salutiert hat. "Es überrascht niemanden, dass Nordkorea unseren Präsidenten für seine Propagandazwecke einspannt", twitterte der Senator des Bundesstaats Maryland, Christopher Van Hollen. "Ekelhaft zu sehen, wie Trump unsere Verbündeten in Kanada kalt macht und dann Kim lobpreist, während er vor dessen Generälen salutiert."


Zuvor hatte CNN berichtet, dass im nordkoreanischen Staatsfernsehen zu sehen war, wie Trump dem hochrangigen General No Kwang Chol seine Ehre bezeugte. Die Szene hatte sich demnach in Singapur ereignet, wo Trump den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un traf. Dieser stellte Trump den General vor. Die Bilder zeigen, wie Trump diesem die Hand reichte. Doch der General salutierte, legte seine flache Hand an die Stirn. Daraufhin salutierte der US-Präsident ebenfalls.

Trump-Sprecherin: "Das war normale Höflichkeit"

CNN berichtet, dass Trump vorher informiert worden sei, dass er keinen nordkoreanischen Militär salutieren und so seine Hochschätzung ausdrücken solle. Doch seine Regierung wertet den Zwischenfall nicht als Problem. Trumps Sprecherin, Sarah Sanders, sagte: "Das ist normale Höflichkeit. Wenn ein Militär einer anderen Regierung salutiert, entgegnet man das." 

Am Dienstag hatte der US-Präsident den nordkoreanischen Diktator in Singapur getroffen. Dabei unterzeichneten Trump und Kim ein Papier, in dem sie ihre Absicht erklärten, abzurüsten, Frieden zu erreichen, neue Beziehungen zwischen USA und Nordkorea aufzubauen sowie die Leichen von Kriegsgefangenen und Vermissten zu überführen. Trump twitterte nach dem Treffen, er habe eine "atomare Katastrophe" verhindert. Kritiker sehen dies anders, Nordkorea habe kaum verpflichtende Zusagen getroffen.

Verwendete Quellen:
  • AFP


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