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Chinas Präsident Xi ruft Truppen zu Kampfbereitschaft auf

Droht ein Feldzug gegen Taiwan?  

Chinas Präsident Xi ruft Truppen zu Kampfbereitschaft auf

05.01.2019, 15:57 Uhr | rtr, AFP, dpa, jmt

Vereinigung mit Taiwan: China droht mit Gewalt. (Quelle: t-online.de)
Taiwan: China droht mit gewaltsamer Vereinigung

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat erneut betont, eine Vereinigung Chinas mit der Insel Taiwan sei unvermeidbar. Notfalls werde China dieses Ziel auch gewaltsam erzwingen. (Quelle: t-online.de)

Taiwan: China droht mit gewaltsamer Vereinigung. (Quelle: t-online.de)


Erst präsentiert China Bilder seiner "Mutter aller Bomben", nun soll sich die Armee kampfbereit halten. China verleiht seinen Drohungen Nachdruck. Xi will die "Wiedervereinigung" mit Taiwan.

Chinas Präsident Xi Jinping hat die Armee seines Landes aufgerufen, bereit für den Kampf zu sein. Laut staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua sagte Xi bei einem Treffen mit hochrangigen Militärvertretern, China sei mit zunehmenden Risiken und Herausforderungen konfrontiert. Die Streitkräfte müssten schnell auf Notfälle reagieren können. Erst Ende des Jahres hatte China erste Bilder seiner neuen "Mutter aller Bomben" präsentiert, der stärksten nicht-atomaren Waffe der Streitkräfte.

"Ein Land, zwei Systeme"

Zuletzt hatte Xi zudem den Anspruch seines Landes auf die Eingliederung Taiwans bekräftigt und dabei auch den Einsatz von Gewalt nicht ausgeschlossen. Er wolle die "Wiedervereinigung" Chinas notfalls auch mit Gewalt erzwingen. Die "unvermeidliche" Wiedervereinigung werde gemäß der Formel "Ein Land, zwei Systeme" erfolgen, sagte Xi in einer Rede am Mittwoch. Unter diesem Motto war die ehemalige britische Kronkolonie Hongkong 1997 an China zurückgegeben worden.

Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen sagte, dass Taiwan dieses Prinzip niemals akzeptieren werde und verlangte angesichts der chinesischen Drohungen mehr internationale Unterstützung. Peking führe eine gezielte Kampagne gegen Taiwan. Es gehe Peking darum, "unseren demokratischen Prozess umzukehren und unsere Gesellschaft zu spalten", sagte Tsai. "Wenn sich die internationale Gemeinschaft nicht für Taiwan stark macht, eine Demokratie unter chinesischer Bedrohung, dann möchten wir fragen, welches Land als nächstes dran ist."


Der Streit um den Status Taiwans geht auf den Bürgerkrieg in China zurück. Nach ihrer Niederlage gegen Maos Kommunisten flüchteten die Truppen der nationalchinesischen Kuomintang nach Taiwan und errichteten dort ein prowestliches Regime, das sich später demokratisierte. Seit Gründung der Volksrepublik China 1949 betrachtet Peking die Inselrepublik Taiwan als eigenes Territorium und drohte immer wieder mit einer Rückeroberung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, AFP, dpa

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