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Baerbock "zutiefst erschĂŒttert" ĂŒber Eskalation bei Beerdigung

Von dpa, afp, jro

Aktualisiert am 14.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Tumult wÀhrend der Beerdigung von Schirin Abu Akle in Jerusalem.
Tumult wÀhrend der Beerdigung von Schirin Abu Akle in Jerusalem. (Quelle: Mahmoud Illean/AP/dpa./dpa)
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Bei der Beisetzung einer im Westjordanland getöteten Journalistin in Jerusalem griff die Polizei mit Schlagstöcken in den Trauerzug ein. Die deutsche Außenministerin zeigte sich von den Bildern persönlich betroffen.

Außenministerin Annalena Baerbock (GrĂŒne) hat sich erschĂŒttert ĂŒber die Gewalt bei der Beerdigung einer getöteten Reporterin des TV-Senders "Al Jazeera" in Jerusalem gezeigt. Es sei traurig, "dass die Trauerfeier nicht in Frieden und in WĂŒrde stattfinden konnte. Ehrlich gesagt, persönlich gesagt, ich bin darĂŒber zutiefst erschĂŒttert", sagte Baerbock am Samstag auf eine Reporterfrage bei einer Pressekonferenz zum Abschluss eines G7-Treffens nahe dem WeißenhĂ€user Strand an der Ostsee.

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Die am Mittwoch im Westjordanland erschossene Journalistin Schirin Abu Akle war am Freitag auf einem christlich-orthodoxen Friedhof neben der Altstadt Jerusalems beigesetzt worden. WĂ€hrend des Trauerzuges kam es zu ZusammenstĂ¶ĂŸen mit der israelischen Polizei – diese kĂŒndigte Untersuchungen an.

Israelische Polizei ordnet Untersuchung an

Tausende Menschen kamen zu der Beerdigung der Journalistin. Auf der Prozession zum Friedhof kam es zu den Konfrontationen. Auf Videos war zu sehen, wie SicherheitskrĂ€fte gegen TrauergĂ€ste und die TrĂ€ger des Sarges mit Schlagstöcken vorgingen. Mutmaßlich stĂŒrmten israelische Polizisten auf den Trauerzug zu, um palĂ€stinensische Fahnen zu konfiszieren. Der Staat Israel verbietet das öffentliche Zeigen palĂ€stinensischer Flaggen.

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Ein dpa-Reporter berichtete ĂŒber die Beerdigung am Freitag, dass es keine Vorwarnung gegeben habe, bevor die Polizisten die TrauergĂ€ste und SargtrĂ€ger zurĂŒckgedrĂ€ngt und dann mit Schlagstöcken attackiert hĂ€tten.

Am Samstag ordnete der Chef der israelischen Polizei eine Untersuchung des Einsatzes an. Dies sei in Abstimmung mit dem Minister fĂŒr öffentliche Sicherheit geschehen. Die Polizei werde Lehren aus dem Vorfall ziehen, hieß es in einer Mitteilung.

EU und USA Ă€ußern BestĂŒrzung

Die israelische Behörde erklÀrte, sie sei zum Eingreifen gezwungen gewesen, weil "Randalierer" versucht hÀtten, "den Verlauf der Beisetzung zu stören". Ein Regierungsvertreter sagte, Teilnehmer des Trauerzugs hÀtten mit "Steinen und Glasflaschen" geworfen. Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Einsatz sechs Menschen festgenommen.

33 Menschen wurden nach Angaben des Jerusalemer Rettungsdienstes Roter Halbmond bei der Trauerfeier verletzt. Sechs von ihnen mussten demnach im Krankenhaus behandelt werden.

Die Bilder lösten international BestĂŒrzung aus. Die EU zeigte sich "entsetzt" und verurteilte in einer ErklĂ€rung die "unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸige Gewalt". Die Sprecherin von US-PrĂ€sident Joe Biden, Jen Psaki, sprach von "zutiefst verstörenden" Bildern.

HintergrĂŒnde der Tötung nicht eindeutig geklĂ€rt

Der UN-Sicherheitsrat forderte eine "sofortige, grĂŒndliche, transparente, faire und unparteiische Untersuchung" der Tötung der Journalistin. Auch Ministerin Baerbock betonte es sei ihr wichtig, dass der Tod der Journalistin transparent aufgeklĂ€rt werde. Demokratien seien "darauf angewiesen, dass mutige Journalistinnen und Journalisten die Wahrheit berichten können – und zwar in Sicherheit". Sie dĂŒrften "niemals Zielscheibe fĂŒr Gewalt werden".

Schirin Abu Akle war am Mittwoch wĂ€hrend eines israelischen MilitĂ€reinsatzes im besetzten Westjordanland durch SchĂŒsse getötet worden. Laut Armee gab es ein heftiges Feuergefecht mit Dutzenden militanten PalĂ€stinensern wĂ€hrend einer Razzia in Dschenin.

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"Al Jazeera" und PalÀstinenserprÀsident Mahmud Abbas beschuldigen israelische SicherheitskrÀfte, die 51-JÀhrige vorsÀtzlich getötet zu haben. Am Freitag erklÀrte die palÀstinensische Generalstaatsanwaltschaft, allein israelische Truppen hÀtten in dem Moment geschossen, in dem die Journalistin getroffen worden sei. Israels Armee veröffentlichte dagegen Zwischenergebnisse ihrer Untersuchung, wonach es derzeit nicht möglich sei, "eindeutig" zu sagen, von wo der tödliche Schuss kam.

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