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Trump hat notwendige Delegiertenzahl für Präsidentschaftskandidatur

Nach AP-Informationen  

Trump hat notwendige Delegiertenzahl für Präsidentschaftskandidatur

26.05.2016, 16:45 Uhr | AP, rtr, t-online.de

Trump hat notwendige Delegiertenzahl für Präsidentschaftskandidatur. Donald Trump hat es geschafft: Er hat ausreichend Stimmen für die Kandidatur als republikanischer Präsidentschaftskandidat zusammen. (Quelle: AP/dpa)

Donald Trump hat es geschafft: Er hat ausreichend Stimmen für die Kandidatur als republikanischer Präsidentschaftskandidat zusammen. (Quelle: AP/dpa)

Der Republikaner Donald Trump hat nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP die nötige Zahl an Delegierten für die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei in den USA erreicht. Die Schwelle übertraf er nun demnach, weil sich eine Reihe bisher nicht festgelegter Delegierter hinter ihn stellten.

Darunter ist die Vorsitzende der Republikaner in Oklahoma, Pam Pollard. "Aus meiner Sicht hat er einen Teil unserer Wählerschaft erreicht, die nicht gut findet, wo das Land steht", sagte Pollard. "Ich habe kein Problem damit, Herrn Trump zu unterstützen."

Der New Yorker Unternehmer kommt nun auf 1238 Delegierte. Die Agentur AP hat mehrere ungebundene Delegierte selbst befragt. Offizielle Angaben dazu gibt es nicht. Bei den noch ausstehenden Wahlen am 7. Juni wird Trump auf jeden Fall über die nötige Grenze von 1237 kommen.

Vom krassen Außenseiter zum Kandidaten

Der Milliardär Trump ist der einzig verbliebene Kandidat bei den republikanischen Vorwahlen. Unter den 15 Bewerbern galt er zunächst als krasser Außenseiter. Nun wird er im Juli auf dem Nominierungsparteitag zum offiziellen Kandidaten gekürt. Die eigentliche Präsidentschaftswahl ist im November. 

Wahrscheinliche Gegenkandidatin der Demokraten ist Hillary Clinton. Trump lag zuletzt in verschiedenen Umfragen knapp vor Clinton.

Obama kritisiert Trump mit deutlichen Worten

Amtsinhaber Barack Obama fand unterdessen am Rande des G7-Gipfels in Japan ungewohnt deutliche Worte für seinen potenziellen Nachfolger: Er sprach Trump jegliche Qualifikation für das höchste Staatsamt ab. Viele seiner Vorschläge legten Ignoranz des Weltgeschehens an den Tag und zeigten ein hochmütiges Verhalten oder ein Interesse daran, "Tweets und Schlagzeilen" zu bekommen, erklärte Obama.

Trump habe die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen "verunsichert" - und diese hätten gute Gründe für solch ein Gefühl. Sie seien von Trump überrascht und wüssten nicht, wie ernst sie seine Äußerungen nehmen sollten, führte Obama aus. Dagegen stünden Vorschläge, die darlegten, was benötigt werde, damit die USA sicher und erfolgreich blieben und die Welt im Gleichgewicht gehalten werde.


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