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Trump-Schwiegersohn: FBI untersucht Jared Kushner in der Russland-Affäre

Russland-Ermittlungen erreichen Trumps Schwiegersohn  

Jared Kushner im Visier des FBI

26.05.2017, 13:30 Uhr | dpa

Trump-Schwiegersohn: FBI untersucht Jared Kushner in der Russland-Affäre.  Der enge Berater und Schwiegersohn Jared Kushner ist auch auf der Auslandsreise immer in der Nähe des US-Präsidenten, wie hier bei seiner Station in Saudi Arabien. (Quelle: Reuters/Jonathan Ernst)

Der enge Berater und Schwiegersohn Jared Kushner ist auch auf der Auslandsreise immer in der Nähe des US-Präsidenten, wie hier bei seiner Station in Saudi Arabien. (Quelle: Jonathan Ernst/Reuters)

Nun sind die Russland-Ermittlungen mitten im Weißen Haus angekommen. Das FBI interessiert sich für Jared Kushner, Schwiegersohn und einer der engsten Berater von US-Präsident Donald Trump.

Jared Kushner, steht nach US-Medienberichten nun mit im Fokus von Russland-Untersuchungen der Bundespolizei FBI. Sie sollen klären, ob es 2016 vor der US-Wahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat.

Damit haben die Untersuchungen nicht nur das Weiße Haus, sondern Trumps engstes Umfeld erreicht. Die Ermittler gingen davon aus, dass Kushner relevante Informationen habe, hieß es. Ihre Untersuchungen bedeuteten aber nicht, dass sie ihn eines Verbrechens beschuldigten oder beabsichtigten, ihn zu belangen.

Treffen Kushners mit russischem Botschafter im Fokus

Die "Washington Post" hatte vergangene Woche berichtet, dass eine Trump nahe stehende Person das Interesse der Ermittler geweckt habe. Nun schreibt das Blatt, die Ermittler interessierten sich vor allem für einige Treffen Kushners mit dem russischen Botschafter und einem Moskauer Bankier.

Kushner (36) ist mit Ivanka Trump verheiratet, Trumps Tochter. Im Weißen Haus ist er ein mächtiger Mann im Hintergrund. Er ist unter anderem mit dem Friedensprozess in Nahost betraut, den Beziehungen zu China, einer Strafrechtsreform und einer Erneuerung der Regierung.

Kushner will mit Behörden kooperieren

Kushners Anwältin Jamie Gorelick erklärte dem Nachrichtensenders ABC, ihr Mandant habe dem US-Kongress bereits angeboten, in Bezug zu den Treffen Rede und Antwort zu stehen. "Er wird dasselbe tun, wenn er im Zusammenhang mit einer anderen Untersuchung dazu aufgefordert wird."

Die Demokraten forderten die Aussetzung von Kushners Status als Geheimnisträger, bis das FBI seine Untersuchungen abgeschlossen habe. "Die Russland-Ermittlungen des FBI erreichten Trumps Hinterhof, jetzt sind sie in seinem Haus", hieß es in einer Erklärung.

Die neue Entwicklung dürfte dem US-Präsidenten auch zeitlich äußerst ungelegen kommen. Trump befindet auf Auslandsreise und steht vor seinem ersten G7-Gipfel.

Sonderermittler soll Klarheit bringen

Nach geheimdienstlichen Erkenntnissen versuchte Moskau aktiv, die Präsidentenwahl zu Trumps Gunsten zu beeinflussen. In der FBI-Untersuchung und Ermittlungen von Kongressausschüssen geht es hauptsächlich um die Frage, ob es Absprachen zwischen Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam und Moskau gab. Das Justizministerium setzte vergangene Woche einen Sonderermittler ein, der die FBI-Untersuchungen leiten soll.

Der von Trump entlassene FBI-Chef James Comey will sich demnächst öffentlich äußern. Trump hatte ihn am 9. Mai gefeuert und sieht sich deswegen Vorwürfen ausgesetzt, er habe die Russland-Ermittlungen des FBI untergraben wollen. Der Republikaner hatte zunächst verschiedene Gründe für die Entlassung angegeben, sagte dann aber später in einem Interview, er habe dabei "dieses Russland-Ding" mit im Kopf gehabt.

Der Auftakt der Auslandreise Trumps war von neuen Vorwürfen begleitet worden. Er soll bei einem Treffen mit russischen Spitzenvertretern erklärt haben, Comeys Entlassung habe "großen Druck" aus den Ermittlungen zu möglichen Moskau-Verstrickungen seines Wahlkampfteams genommen. Rechtsexperten zufolge könnte das, wenn es zutrifft, den Verdacht einer Rechtsbehinderung durch den Präsidenten untermauern.

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