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US-Präsident Joe Biden will 2024 wieder antreten

US-Wahl  

US-Präsident Biden will 2024 zur Wiederwahl antreten

25.03.2021, 19:50 Uhr | AFP

Biden überrascht mit Hieb gegen Trump

Auf seiner ersten Pressekonferenz seit Amtsantritt stellte sich US-Präsident Joe Biden Fragen von Journalisten. Dabei gab der 78-Jährige bekannt, er wolle 2024 wieder kandidieren. (Quelle: t-online)

"Ich vermisse ihn": Auf seiner ersten Pressekonferenz seit Amtsantritt überrasche Joe Biden mit einer Aussage über seinen Vorgänger. (Quelle: t-online - Reuters)


US-Präsident Joe Biden ist 78 Jahre alt, über seinen Gesundheitszustand wird immer wieder spekuliert. Jetzt kündigt er an: Er will sich 2024 wieder zur Wahl stellen. 

US-Präsident Joe Biden will im Jahr 2024 erneut zur Präsidentschaftswahl antreten. "Mein Plan ist es, zur Wiederwahl anzutreten. Das ist meine Erwartung", sagte der 78-jährige Präsident auf seiner ersten Pressekonferenz seit Amtsantritt am Donnerstag. Er habe jedoch nie mit Sicherheit so lange im Voraus planen können. Er habe "großen Respekt vor dem Schicksal", sagte Biden.

Sollte er 2024 jedoch erneut für das Präsidentenamt kandidieren, würde er "voll und ganz erwarten", dass auch Vizepräsidentin Kamala Harris wieder mit ihm zur Wahl antrete. Mit diesen Äußerungen wollte Biden offenbar Spekulationen entgegentreten, er könnte sich als bislang ältester US-Präsident nach nur einer Amtszeit zurückziehen. Der Demokrat hatte sein Amt am 20. Januar angetreten.

Der bei der Wahl im November unterlegene damalige Präsident Donald Trump hatte Anfang März bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit Amtsende angedeutet, er könnte 2024 erneut für die Republikaner zur Präsidentschaftswahl antreten.

Biden will jetzt 200 Millionen Bürger in 100 Tagen impfen

Biden sprach über seine erneute Kandidatur bei seiner ersten formellen Pressekonferenz am Donnerstag. Dort kündigte er außerdem an, das Impfziel seiner Regierung im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie verdoppeln zu wollen. In den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit sollten nun 200 Millionen Impfungen vollzogen werden. Die ursprüngliche Marke von 100 Millionen war vergangene Woche erreicht worden, 42 Tage vor der Frist.

"Ich weiß, dass das ehrgeizig ist, doppelt so viel wie unser ursprüngliches Ziel", sagte Biden. "Aber kein anderes Land der Welt ist überhaupt dem nahe gekommen." 

USA wollen nicht mehr lange in Afghanistan bleiben

Auch zum Einsatz von US-Truppen in Afghanistan äußerte sich der US-Präsident am Donnerstag. Die US-Truppen werden nach seinen Worten nicht mehr lange in Afghanistan bleiben. "Es ist nicht meine Absicht, dort lange zu bleiben", sagte Biden am Donnerstag in seiner ersten Pressekonferenz seit seiner Vereidigung am 20. Januar. Biden bekräftigte, dass es "aus taktischen Gründen schwierig" sein werde, die von seinem Amtsvorgänger Donald Trump vereinbarte Frist zum 1. Mai einzuhalten.

Der Truppenabzug müsse "auf sichere und geordnete Weise" erfolgen, sagte er. "Wir werden abziehen, die Frage ist nur wann." Gefragt, ob die US-Soldaten im kommenden Jahr noch in Afghanistan sein werden, sagte Biden: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der Fall sein wird."

Er warte nun auf "Neuigkeiten" nach den Gesprächen von US-Außenminister Antony Blinken mit den Nato-Verbündeten in Brüssel sowie von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin mit "wichtigen Anführern in Kabul".

Die Regierung von Bidens Vorgänger Donald Trump hatte den Taliban einen Abzug der US-Truppen bis zum 30. April in Aussicht gestellt. Biden hat diese Vereinbarung auf den Prüfstand gestellt, nachdem die Friedensgespräche zwischen der Regierung in Kabul und den Taliban bisher nicht zum Erfolg geführt haben. Der Deal sei von seinem Vorgänger "wohl nicht besonders gut ausgehandelt" worden, sagte Biden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

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