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Biden-Lager kontert Clooney nach Rückzugs-Forderung | Newsblog zur US-Wahl


Newsblog zur US-Wahl
Biden-Lager kontert Clooneys Forderung nach Rückzug

Von dpa, afp, reuters, jse, lim

Aktualisiert am 11.07.2024Lesedauer: 22 Min.
imago images 0709238760Vergrößern des BildesJoe Biden spricht bei einem Termin im Weißen Haus in Washington: Der US-Präsident wird derzeit häuig kritisiert. (Quelle: IMAGO/Pool/ABACA/imago)
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Joe Biden versucht, seine Präsidentschaftskandidatur zu retten. Auf dem Nato-Gipfel gibt er sich selbstbewusst. Alle Informationen im Newsblog.

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Dieser Newsblog wurde beendet. Alle aktuellen Nachrichten lesen Sie hier.

Biden-Lager kontert Clooneys Forderung nach Rückzug

12.25 Uhr: Nach der Forderung des US-Schauspielstars George Clooney nach einem Rückzug Joe Bidens hat das Team des US-Präsidenten seinerseits reagiert. Bei einer Spendengala, an der beide Männer teilnahmen, sei der US-Präsident drei Stunden länger als Clooney geblieben, zitiert der Sender CNN einen Sprecher des Wahlkampfteams von Joe Biden. Damit habe Biden bewiesen, dass er ausdauernder als Clooney sei.

Der Schauspieler hatte in einem Beitrag in der "New York Times" geschrieben, dass der Biden, den er vor drei Wochen auf der Spendengala gesehen hatte, "nicht der Joe Biden des Jahres 2010" gewesen sei. "Er war nicht einmal der Joe Biden von 2020. Er war derselbe Mann, den wir alle bei der Debatte gesehen haben." Dennoch bezeichnete Clooney Biden als "Held".

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Biden kontert kritische Frage mit geballter Faust

00.10 Uhr: Eine geballte Faust: Mit dieser Geste hat US-Präsident Joe Biden die Frage einer Journalistin gekontert, ob Nancy Pelosi noch hinter seiner Präsidentschaftskandidatur steht. Die Demokratin gilt als enge Vertraute des 81-Jährigen. Sie hatte sich in einem Fernsehinterview am Mittwoch geweigert, sich klar hinter ihren Parteikollegen zu stellen. "Es liegt am Präsidenten zu entscheiden, ob er kandidiert", sagte sie. "Wir alle ermutigen ihn, diese Entscheidung zu treffen, denn die Zeit wird knapp."

Zu der Szene mit der geballten Faust kam es beim Nato-Gipfel in Washington. Die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Staaten versammelten sich zu einem Familienfoto. Eine Journalistin rief Biden dort die Frage zu. Bidens selbstbewusster Konter sorgte unter anderem bei Bundeskanzler Olaf Scholz, der schräg hinter ihm stand, für einen Schmunzler.

Biden, der in diesem Jahr Gipfel-Gastgeber ist, kämpft derzeit darum, seine Kandidatur für die Präsidentenwahl im November zu retten. Er hatte Ende Juni bei dem Fernseh-Duell gegen seinen republikanischen Herausforderer Donald Trump einen desaströsen Auftritt hingelegt. Das fachte die Debatte über seine mentale Fitness und seine Eignung für eine weitere Amtszeit in einem ganz neuen Ausmaß an. Derzeit wird jede Regung, jeder Satz in der Öffentlichkeit des 81-Jährigen genau analysiert.

Zweifel an Biden – Druck auf US-Präsident steigt

00.00 Uhr: In der Debatte um die Präsidentschaftsbewerbung des US-Amtsinhabers Joe Biden haben hochrangige Politiker und Prominente weitere Zweifel an den Siegeschancen des Demokraten geäußert. So forderte ein erster Senator Biden zum Rückzug auf. Die ehemalige Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, sagte am Mittwoch dem Sender MSNBC, der 81-Jährige müsse sich bald entscheiden. Die 84-jährige Abgeordnete vermied dabei eine klare Aussage, ob Biden antreten sollte. "Ich möchte, dass er das tut, wofür er sich entscheidet", sagte sie. "Wir alle ermutigen ihn, eine Entscheidung zu treffen, denn die Zeit wird knapp." Hier lesen Sie einen Überblick.

Die Republikaner haben indes Auskunft von drei hochrangigen Mitarbeitern im Weißen Haus verlangt. Der republikanisch geführte Aufsichtsausschuss im Repräsentantenhaus forderte sie am Mittwoch schriftlich auf, sich im Laufe des Monats für Stellungnahmen hinter verschlossener Tür bereitzuhalten. Der Ausschuss unter der Leitung von James Comer erklärte, einem früheren Mitarbeiter des Präsidenten zufolge hätten diese drei "eine schützende Blase" um ihn errichtet.

Mittwoch, 10. Juli 2024

Hollywood-Star George Clooney fordert Bidens Rückzug

17.22 Uhr: Der Hollywood-Star George Clooney hat den US-Präsidenten Joe Biden in einem Beitrag für die "New York Times" zum Rückzug aufgefordert. Er schreibt: "Ich liebe Joe Biden, aber wir brauchen einen neuen Kandidaten." Clooney selbst bezeichnet sich als "lebenslangen Demokraten", er betrachte den Präsidenten als Freund und glaube an ihn. Doch Biden müsse die Zeichen der Zeit erkennen.

"Es ist niederschmetternd, es zu sagen, aber der Joe Biden, mit dem ich vor drei Wochen auf der Benefizveranstaltung war, war nicht der Joe Biden des Jahres 2010", schreibt Clooney. "Er war nicht einmal der Joe Biden von 2020. Er war derselbe Mann, den wir alle bei der Debatte gesehen haben." Biden sei ein "Held", der 2020 die Demokratie gerettet habe, aber er müsse es auch 2024 tun.

Pelosi drängt Biden zu Entscheidung: "Uns läuft die Zeit davon"

17.04 Uhr: Die US-Demokratin Nancy Pelosi drängt den Präsidenten Joe Biden zu einer Entscheidung. Dem Sender MSNBC sagt sie: "Es liegt am Präsidenten, zu entscheiden, ob er kandidiert. Wir alle ermutigen ihn, diese Entscheidung zu treffen. Denn die Zeit läuft uns davon." Was auch immer Biden beschließe, die Partei stehe dahinter.

Erster Senator wagt sich gegen Biden aus der Deckung

12.44 Uhr: Mehrere Kongressabgeordnete der US-Demokraten haben in den vergangenen Wochen Zweifel an Joe Bidens Kandidatur geäußert. Nun schließt sich der erste Senator an: Michael Bennet aus dem Bundesstaat Colorado erklärt in einem CNN-Interview, Biden müsse sich mit der Frage auseinandersetzen, ob er seine Kandidatur fortsetzen sollte.

Nach seiner Einschätzung würde Trump die Wahl aktuell gewinnen, "möglicherweise mit einem Erdrutschsieg". Bennet weiter: "Trump würde dann mutmaßlich auch den Kongress und Senat holen. Ich denke, wir könnten alles verlieren, und das entsetzt mich."

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Bennet soll nicht der einzige demokratische Senator sein, der große Sorge um Bidens Kandidatur hegt. CNN berichtet von mindestens zwei weiteren Senatoren, die Bennets Bedenken teilen, allerdings noch anonym bleiben wollen.

US-Kreise: Russland versucht US-Wähler zu beeinflussen

7.10 Uhr: Russland hat nach Angaben aus US-Geheimdienstkreisen mit dem Versuch begonnen, gewisse amerikanische Wählergruppen zu beeinflussen. Zudem würden bestimmte Politiker ins Visier genommen, sagt ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters, der namentlich nicht genannt werden wollte. Die russischen Vorlieben bezüglich der Kandidaten hätten sich im Vergleich zu früheren Wahlen nicht erkennbar verschoben, erklärt er weiter, ohne den Demokraten Joe Biden oder den Republikaner Donald Trump namentlich zu nennen. Die Aussage deutet an, dass die Regierung in Moskau nach Interpretation der US-Geheimdienste einen Sieg von Trump bevorzugen würde.


Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters
  • Eigene Recherche
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