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Dietmar Bartsch: Rot-Rot-Grün im Bund bedeutet nicht Nato-Austritt

"Wird da nicht drinstehen"  

Bartsch: Rot-Rot-Grün bedeutet nicht Nato-Austritt

24.08.2021, 16:15 Uhr | AFP

Dietmar Bartsch: Rot-Rot-Grün im Bund bedeutet nicht Nato-Austritt. Dietmar Bartsch: Der Spitzenkandidat der Linkspartei stellt sich gegen die Pläne seiner Partei, die Nato aufzulösen. (Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka)

Dietmar Bartsch: Der Spitzenkandidat der Linkspartei stellt sich gegen die Pläne seiner Partei, die Nato aufzulösen. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Es steht im Wahlprogramm, muss aber nicht in einen Koalitionsvertrag: Der Spitzenkandidat der Linkspartei fordert lediglich, das Bündnis zu reformieren. Dafür müsse aber ein spezielles Land einbezogen werden.

Ein mögliches Regierungsbündnis unter Beteiligung der Linken muss nach Überzeugung von deren Spitzenkandidat Dietmar Bartsch nicht an der Frage eines Nato-Austritts scheitern. "Wir werden nicht sagen, dass wir, bevor wir mit der SPD reden, den Austritt aus der Nato wollen", sagte Bartsch beim Wahlcheck der "Heilbronner Stimme" vom Dienstag.

"Wir werden auch zu diesem Thema, wenn die Mehrheiten so da sind, gerne mit denjenigen, die uns Angebote machen, sprechen", erklärte Bartsch weiter. In ihrem Wahlprogramm fordert die Linke eine "Auflösung der Nato". Laut Dietmar Bartsch muss das aber nicht in einem Koalitionsvertrag festgehalten werden. "Aus meiner Sicht muss das da nicht mit drinstehen. Das wird auch nicht drinstehen."

Reform notwendig – mit Russland

Aus Sicht des Bundestagsfraktionsvorsitzenden der Linken muss es darum gehen, das Bündnis zu reformieren. "Ich finde, die Nato ist kein Zukunftsbündnis." Afghanistan habe nochmal deutlich das Desaster der Nato gezeigt." Wichtig sei eine Einbindung Russlands. "Diese Nato in der Form, das hat keine Zukunft", sagte Bartsch.

Die Linke strebt ein rot-rot-grünes Bündnis an, das den Meinungsumfragen zufolge rechnerisch lange Zeit als unmöglich galt. Durch den jüngsten Aufwärtstrend der SPD hat sich dies aber geändert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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