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Trittin teilt bei "Markus Lanz" gegen Lindner aus

Eine TV-Kritik von Charlotte Zink

Aktualisiert am 23.09.2021Lesedauer: 4 Min.
J├╝rgen Trittin (Archivbild): In der j├╝ngsten Lanz-Sendung sprach er FDP-Chef Lindner die F├Ąhigkeit ab, als Finanzminister gute Arbeit zu leisten.
J├╝rgen Trittin (Archivbild): In der j├╝ngsten Lanz-Sendung sprach er FDP-Chef Lindner die F├Ąhigkeit ab, als Finanzminister gute Arbeit zu leisten. (Quelle: imago images)
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Die Bundestagswahlen r├╝cken n├Ąher, die Parteien sind auf Einigkeit bedacht ÔÇô und viele Politiker zeigen sich besonders umsichtig in ihren ├äu├čerungen. Auff├Ąllig kritisch waren vor diesem Hintergrund Aussagen von CDU-Frau Serap G├╝ler am Mittwochabend bei Markus Lanz. Mit Blick auf ihren Parteikollegen Hans-Georg Maa├čen sprach sie dort Klartext.

Wie ist eigentlich die Stimmung zwischen NRWs Staatssekret├Ąrin f├╝r Integration, Serap G├╝ler, und ihrem CDU-Kollegen Friedrich Merz, nachdem der sie im Mai ├Âffentlich zurechtgewiesen hatte? Die Antwort auf diese Frage erfuhr Markus Lanz am Mittwochabend in seiner Sendung: "Wir gr├╝├čen uns", erkl├Ąrte G├╝ler dem Moderator. Besonders h├Ąufig sehe sie den Bundestagsabgeordneten allerdings nicht.


Bundestagswahl 2021: Das sind die Spitzenkandidaten

Armin Laschet (CDU): Der CDU-Vorsitzende hat sich im April gegen CSU-Chef Markus S├Âder durchgesetzt und tritt nun f├╝r die Union an, um Kanzlerin Angela Merkel zu beerben.
Annalena Baerbock (Die Gr├╝nen): Die Gr├╝nen-Kanzlerkandidatin steht gemeinsam mit Robert Habeck an der Partei-Spitze und setzte sich im April gegen ihn durch.
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G├Ąsteliste

  • Linda Teuteberg, Mitglied des FDP-Bundesvorstandes
  • Serap G├╝ler, CDU-Politikerin
  • J├╝rgen Trittin, Ex-Umweltminister von B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen

Zur Erinnerung: In LanzÔÇś Studio war es im Fr├╝hjahr zu deutlichen Worten von Merz in Richtung G├╝ler gekommen. "Inakzeptabel" nannte er ihre ├äu├čerungen damals. Ausl├Âser war ein Tweet der CDU-Frau gewesen, in dem sie sich deutlich gegen die Nominierung von Hans-Georg Maa├čen als CDU-Bundestagskandidat ausgesprochen hatte. Parteikollegen, die f├╝r Maa├čen gestimmt hatten, bezeichnete sie auf Twitter damals als "irre".

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Bei Lanz zeigte sich G├╝ler gelassen angesichts MerzÔÇś scharfer Kritik: "Es ist v├Âllig legitim, dass Herr Merz seine Meinung ├╝ber meine Worte kundtut", sagte G├╝ler. Genau wie es ihr zustehe, ├Âffentlich zu sagen, was sie von der Aufstellung von Maa├čen als Direktkandidat halte.

Kritisch sah G├╝ler die Tatsache, dass Merz sie f├╝r ihren Tweet vor allem kritisiert hatte, weil sie verbeamtete Staatssekret├Ąrin sei. Sie habe sich damals aber vor allem als "Mensch mit Migrationsgeschichte" zu Maa├čens Aufstellung ge├Ąu├čert. Auf LanzÔÇś Frage, ob sie auch heute noch zu ihrer Aussage stehe, antwortete sie schlicht: "Ja, tue ich."

G├╝ler zu Maa├čen: "Nein, ich w├╝rde ihn nicht w├Ąhlen"

Der Moderator lie├č es sich auch nicht nehmen, der CDU-Frau zu entlocken, wen sie denn w├Ąhlen w├╝rde, wenn sie in S├╝dth├╝ringen, wo Maa├čen f├╝r die CDU kandidiert, ihren Stimmzettel abgeben m├╝sste. "Ich m├╝sste mich hier sehr verbiegen, um zu sagen, dass ich Herrn Maa├čen mit meiner Erststimme w├Ąhlen w├╝rde", so G├╝ler. Und f├╝gte deutlich hinzu: "Nein, ich w├╝rde ihn nicht w├Ąhlen."

F├╝r einige Parteifreunde sei diese Tatsache wohl "ganz f├╝rchterlich", gestand die Staatssekret├Ąrin ein. "Aber es gibt Dinge, die sind auch wichtiger als ein Parteibuch", so G├╝ler weiter. F├╝r sie sei das einerseits ihre Haltung, aber auch ihre Biografie. Sie kenne viele "Menschen mit Migrationsgeschichte", denen S├Ątze des wegen extremer Positionen in der Migrationspolitik umstrittenen Maa├čen Angst machten.

Teuteberg findet Kubicki "erfrischend"

Deutliche Aussagen, mit denen wohl nicht jeder der Parteikollegen ├╝bereinstimmt, gab es j├╝ngst auch bei den Liberalen: Genauer gesagt von FDP-Vize Wolfgang Kubicki. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung hatte der am Mittwoch verlauten lassen, dass SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach in seiner Stammkneipe als "Spacken" oder "Dumpfbacke" bezeichnet werde.

"Wie fanden sie das ÔÇô so eine Sprache?", wollte Lanz von FDP-Frau Linda Teuteberg deswegen wissen. "Ich w├╝rde keinen Kollegen mit so einem Begriff belegen", so Teuteberg. Auch wenn sie Wolfgang Kubicki oft "erfrischend" finde, w├╝rde sie ihre Worte nicht derart w├Ąhlen. Lange wollte sie bei dem Thema jedoch nicht verweilen: "Wir tun gut unsere liberalen Inhalte in den Mittelpunkt zu stellen", lenkte die Politikerin ab.

Lanz tat ihr den Gefallen und lenkte die Diskussion weg vom Thema Kubicki ÔÇô hin zu Christian Lindner. Ob es nicht ein Mangel an Demut sei, wenn ihr Parteichef sage, er wolle in der neuen Regierung den Posten des Finanzministers, wollte er von Teuteberg wissen. "Das ist auf jeden Fall der Wille, Verantwortung zu ├╝bernehmen", erkl├Ąrte die FDP-Frau. Lindner sage, was er nach der Wahl tun wolle. Daran sei aus ihrer Sicht nichts schlecht.

"Das hat doch mit Demut nichts zu tun", beharrte Lanz und verwies darauf, dass Teuteberg wenige Minuten zuvor Scholz und Baerbock einen Mangel an Demut vorgeworfen habe, weil die bereits ├╝ber Koalitionsfragen gesprochen hatten. "Das ist was v├Âllig anderes als von vornherein Dinge auszuschlie├čen, die sich aus dem W├Ąhlervotum ergeben k├ÂnnenÔÇť, beharrte Teuteberg mit Blick auf Lindners Aussage und warnte vor der Vermischung verschiedener Ebenen.

Trittin teilt gegen Lindner aus: "Das muss er noch trainieren"

Ob dem├╝tig oder nicht: Auf allen Ebenen wenig erstrebenswert fand Gr├╝nen-Politiker J├╝rgen Trittin die Aussicht auf Christian Lindner als Finanzminister und machte daraus auch kein Geheimnis: Er habe nach der Bundestagswahl 2017 die Finanzverhandlungen mitgef├╝hrt, erinnerte sich Trittin und f├╝gte hinzu: ÔÇ×Ich w├╝rd sagen, da muss er noch ein bisschen trainieren.ÔÇť

In Lindners Ansatz sei schon damals nicht klar gewesen, wie j├Ąhrliche Mindereinnahmen von 90 Milliarden Euro gegenfinanziert werden sollten, erkl├Ąrte Trittin. "Das ist ungef├Ąhr das, was wir im ersten Halbjahr der Pandemie an Steuerausf├Ąllen in Bund, L├Ąndern und Gemeinden hatten", so der Gr├╝nen-Politiker. "Man k├Ânnte sagen: Finanzminister Lindner, das ist Corona auf Dauer, was die Staatsfinanzen angeht."

Auch Trittin selbst musste sich LanzÔÇś kritischen Fragen stellen. Der brachte am Rande auch das Thema Magnetschwebebahn auf den Tisch und wollte von dem Gr├╝nen-Urgestein wissen: "Das Nein zur Magnetschwebebahn war kein Fehler?" Trittin gab auf diese Frage keine direkte Antwort, bekundete jedoch weiterhin kritisch: "Sie haben doch versucht es zu bauen und es hat sich nicht gerechnet."

Ob in Sachen Klimaschutz oder in Steuerfragen: Einig war man sich im Studio am Mittwochabend dar├╝ber, dass es mit Blick auf die konkrete politische Zukunft Deutschlands das Ergebnis der Bundestagswahl abzuwarten gilt. Lange dauert es bis dahin nun nicht mehr.

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