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Flüchtlingskrise: Angela Merkel soll in Idomeni eingreifen

Flüchtlingskrise  

Umfrage: Merkel soll in Idomeni eingreifen

17.03.2016, 19:29 Uhr | t-online.de

Flüchtlingskrise: Angela Merkel soll in Idomeni eingreifen. Kanzlerin Merkel kann weiterhin mit Unterstützung für ihre Flüchtlingspolitik rechnen - nicht nur aus der eigenen Partei. (Quelle: dpa)

Kanzlerin Merkel kann weiterhin mit Unterstützung für ihre Flüchtlingspolitik rechnen - nicht nur aus der eigenen Partei. (Quelle: dpa)

Die Kanzlerin soll in Idomeni eingreifen und sich für eine Öffnung der griechisch-mazedonischen Grenze stark machen. Das fordert eine Mehrheit der Deutschen in einer Emnid-Umfrage für den Nachrichtensender N24. Für den aktuellen EU-Türkei-Gipfel zum Flüchtlingsthema machen sich die Befragten dagegen keine großen Hoffnungen.

Nach Angaben von N24 sagten 51 Prozent, Merkel solle darauf drängen, die Grenzen wieder zu öffnen. 41 Prozent waren dagegen. Vor allem Unionsanhänger seien mit 71 Prozent stark dafür gewesen, von den AfD-Anhängern seien es dagegen nur elf Prozent gewesen.

Ebenfalls 71 Prozent aller Befragten gaben an, sie glaubten nicht, dass der EU-Gipfel mit der Türkei eine nachhaltige Lösung der Flüchtlingskrise bringe. Bei den Anhängern der AfD sagten dies sogar 96 Prozent. Die Unionswähler lagen mit 71 Prozent genau im Durchschnitt.

Merkel kann Flüchtlingskurs beibehalten

Sie sind auch dagegen, dass Merkel nach den Ergebnissen der Landtagswahlen in drei Bundesländern am vergangenen Sonntag ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik nun verschärfen sollte. 54 Prozent der Unionsanhänger antworteten auf eine entsprechende Frage mit Nein, 39 Prozent mit Ja. Bei allen Befragten sagten 47 Prozent Nein und 44 Prozent Ja, hier ist das Ergebnis also nicht so eindeutig.

CDU- und CSU-Wähler seien laut der Umfrage außerdem mit 69 Prozent der Meinung, dass die etablierten Parteien die Wahlergebnisse vom Sonntag ernst genug nehmen, hieß es. Bei der SPD seien dies 58 Prozent. Das ist auch der parteiübergreifende Wert. Rund ein Drittel sagte dagegen, dass die AfD nicht erst genug genommen werde.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, könnte die CDU mit 36 Prozent rechnen (plus 1 Punkt zur Vorwoche), die SPD läge unverändert bei 24 Prozent. Die Grünen bekämen 11 Prozent (plus 1), die AfD ebenfalls 11 Prozent (unverändert). Die Linke verlöre leicht auf 9 Prozent (minus 1). Die FDP könnte mit fünf Prozent knapp damit rechnen, wieder in den Bundestag einzuziehen.

Emnid befragte am 16. März rund 1000 Personen.

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