Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikDeutschlandGesellschaft

Informationen zu Abtreibungen: Mehrheit der Deutschen würde Verbot kippen


Umfrage: Mehrheit der Deutschen würde Verbot kippen

Von Jonas Schaible

Aktualisiert am 27.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Demonstrantinnen vor dem Amtsgericht in Gießen: Sie lehnen den Paragraphen 219a ab – so wie eine große Mehrheit der Deutschen.
Demonstrantinnen vor dem Amtsgericht in Gießen: Sie lehnen den Paragraphen 219a ab – so wie eine große Mehrheit der Deutschen. (Quelle: Boris Roessler/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextEx-DFB-Stars reagieren auf Bierhoff-AusSymbolbild für einen TextHollywoodstar Kirstie Alley ist totSymbolbild für einen TextNach 27 Jahren: ARD-Sendung eingestelltSymbolbild für einen TextÖlpreise steigen starkSymbolbild für einen Text"Promi Big Brother": Dieser Star ist rausSymbolbild für einen TextMultimillionär gewinnt im Lotto – HerzanfallSymbolbild für einen TextDésirée Nick teilt Nacktfoto mit MessageSymbolbild für einen TextMonaco-Royals: Babybauchfoto im BikiniSymbolbild für einen TextMassenschlägerei in KinderparadiesSymbolbild für einen TextDroht jetzt eine Sprit-Knappheit?Symbolbild für einen TextDiebe in Luxus-SUV werden geblitztSymbolbild für einen Watson TeaserWWM: Promi versagt gleich doppeltSymbolbild für einen TextDiese drei Krankheiten drohen "Best Agern"
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Weil eine Ärztin verurteilt wurde, beschäftigt sich der Bundestag mit einem möglichen Ende des Werbeverbots für Abtreibungen. Eine Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Deutschen würde das unterstützen.

Gut zwei Drittel der Deutschen sind der Meinung, Ärzte sollten auf ihrer Website über Abtreibungen informieren dürfen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für t-online.de. Demnach sagen rund 45 Prozent, Ärzten sollten auf jeden Fall informieren dürfen. Weitere 22 Prozent stimmen eher zu. Nur rund 25 Prozent sind eher und voll und ganz dagegen.


NACHRICHTEN DES TAGES

Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
+3

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Das dürfte das Ergebnis einer politischen Debatte um den Paragraphen 219a des Strafgesetzbuches sein. Er verbietet Ärzten Werbung für Abtreibungen. Die Gießener Ärztin Kristina Hänel war im Herbst vom Amtsgericht zu 6000 Euro Strafe verurteilt worden, weil man auf ihrer Homepage eine Broschüre mit Informationen über den Eingriff bestellen kann. In der Folge trieb sie eine politische Kampagne zur Abschaffung des Paragraphen voran.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Kein Unterschied zwischen den Geschlechtern

Wie die aktuelle Umfrage zeigt, stehen jüngere Menschen, Studenten, Städter und Menschen mit Abitur einer umfassenden Information tendenziell besonders offen gegenüber. Unter ihnen finden sich mehr, die es begrüßen würden, wenn Ärzte frei informieren könnten.

Erstaunlicherweise unterscheiden sich die Haltungen von Männern und Frauen nicht nennenswert:

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Anhänger der Linken unterstützen die freie Information am klarsten, noch klarer als die der Grünen und der SPD. Die FDP steht zwischen den drei linken Parteien und Union und AfD, deren Anhänger sich in ihrer Haltung hier sehr ähneln.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Im Bundestag treiben Grüne, Linke und FDP eine Reform des Paragraphen voran. Die SPD ist eigentlich auch für eine Abschaffung des Verbots, zögert aber wegen der möglichen großen Koalition. Union und AfD wollen das Gesetz in seiner aktuellen Form belassen.

Doch unter den Anhängern aller sechs Bundestags-Parteien findet sich eine knappe Mehrheit, die eher und voll dafür ist. Lediglich bei der AfD könnte der Wert gegeben den statistischen Fehler auch bei etwa mehr als 48 Prozent liegen – immer noch beinahe die Mehrheit.

Anmerkung der Redaktion:

t-online.de kooperiert für repräsentative Umfragen mit dem Umfrageinstitut Civey. Abstimmen kann jeder, doch berücksichtigt werden nur die Abstimmungen registrierter User. Wenn Sie sich registrieren, tragen Sie zu besseren Ergebnissen bei. Alle Informationen zur Methodik finden Sie hier (https://civey.com/faq/).

In die hier vorgestellte Umfrage flossen die Antworten von 5072 Befragten ein, die online zwischen dem 19. und dem 26. Februar befragt wurden. Der statistische Fehler für die Gesamtergebnisse beträgt 2,5 Prozentpunkte, wird aber für die Teilgruppen je nach Befragtenzahl angepasst.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Exklusive Civey-Umfrage für t-online.de
  • Artikel in "Capital" über die Rolle von Civey auf dem Meinungsforschungsmarkt
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Putin treibt sein Unwesen selbst auf Weihnachtsmärkten
Von Wladimir Kaminer
  • Sophie Loelke
  • Nicolas Lindken
Von Sophie Loelke, Nicolas Lindken
AfDBundestagFDPSPDUmfrage

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website