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CDU: Cyber-Angriff betrifft auch Daten von Friedrich Merz


Schwere Attacke
Cyber-Angriff auf CDU: Hacker spionieren Merz aus

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 13.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Friedrich Merz: Die Ampel-Parteien spielen im Osten kaum noch eine Rolle.Vergr├Â├čern des BildesFriedrich Merz: Seine Kalenderdaten sind von einem schweren Hackerangriff betroffen. (Quelle: M. Popow/imago-images-bilder)
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Nach der Hacker-Attacke auf die digitalen Netze der CDU werden weitere gravierende Folgen bekannt ÔÇô die Auswirkungen reichen bis zum Parteichef.

Von dem schwerwiegenden Cyber-Angriff auf das Netzwerk der CDU waren nach Parteiangaben auch Daten des Vorsitzenden Friedrich Merz betroffen. Die CDU sei im Zuge der Ermittlungen dar├╝ber informiert worden, dass dabei "Daten aus einem Kalender des Parteivorsitzenden abgeflossen sind", sagte eine CDU-Sprecherin am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. N├Ąhere Angaben wurden mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht gemacht.

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen sowie die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen h├Ątten dazu Ermittlungen aufgenommen, sagte die Sprecherin weiter. Hintergrund ist, dass die IT-Tochter der Bundespartei in Nordrhein-Westfalen sitzt.

Merz: Schwerster Angriff, den eine Partei jemals erlebt habe

Die Cyber-Attacke auf die CDU war Anfang des Monats bekanntgeworden. Der Verfassungsschutz und das Bundesamt f├╝r Sicherheit in der Informationstechnik nahmen daraufhin Ermittlungen auf. Als Vorsichtsma├čnahme war die IT-Infrastruktur der Partei in Teilen vom Netz genommen und isoliert worden. Betroffen war nach fr├╝heren Angaben unter anderem auch die zentrale Mitglieder-Datei.

Merz hatte kurz nach Bekanntwerden des Vorfalls Anfang Juni gesagt, es sei der schwerste Angriff auf eine IT-Struktur, den jemals eine politische Partei in Deutschland erlebt habe. Es handle sich um massive und hochprofessionelle Angriffe. "Dagegen m├╝ssen wir uns mit allem, was uns zur Verf├╝gung steht, zur Wehr setzen", sagte der CDU-Chef. Zum Ausma├č des Schadens oder zum Angreifer gab es wegen der laufenden Ermittlungen zun├Ąchst keine Ausk├╝nfte.

Auch die SPD war im vergangenen Jahr Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Damals wurden E-Mail-Konten der Parteizentrale gehackt. Die Bundesregierung macht f├╝r diesen Angriff eine Einheit des russischen Milit├Ąrgeheimdienstes verantwortlich. Das Ausw├Ąrtige Amt bestellte Anfang Mai einen hochrangigen russischen Diplomaten ein und rief den deutschen Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff, f├╝r eine Woche zu Konsultationen nach Berlin zur├╝ck.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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