Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikDeutschlandInnenpolitik

Verfassungsschutz: IS-Kommandant in Deutschland vermutet


IS-Kommandant in Deutschland vermutet

  • Jonas Mueller-Töwe
Von Jonas Mueller-Töwe

Aktualisiert am 26.10.2022Lesedauer: 1 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

imago 75630665
Aus einem Propagandavideo des "Islamischen Staats": Bei den Kämpfen um Manbij exekutierten die Islamisten zurückgebliebene Feinde. (Quelle: imago images/Zuma Wire)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen
Symbolbild für einen TextBaerbock witzelt über Leoparden-KostümSymbolbild für einen Text18-Jährige knackt Millionen-JackpotSymbolbild für einen TextDrei weitere Bayern-Stars fallen aus
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Ermittler vermuten einen Befehlshaber der Terrororganisation "Islamischer Staat" in Deutschland. Er könnte für Exekutionen im Kriegsgebiet verantwortlich sein.

Ein Kommandant der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) könnte in Deutschland untergetaucht sein. Einem entsprechenden Verdacht geht der Generalbundesanwalt nach. Zweimal ließ er im Sommer Wohnung und Fahrzeug eines Beschuldigten durchsuchen. Das geht nun erstmals aus Gerichtsunterlagen hervor, die t-online vorliegen. Demnach kam der Hinweis auf den Mann vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV).

Das Amt hatte bereits über ein Jahr zuvor in einem Behördenzeugnis festgehalten: "Aus nachrichtendienstlichem Aufkommen" sei bekannt geworden, dass der Verdächtige sich 2014 in Syrien dem IS angeschlossen habe. Als Kommandant sei er an den Schlachten um die Stadt Manbij beteiligt gewesen, die bis dahin von der "Freien Syrischen Armee" (FSA) gehalten wurde.

Bei der Offensive der IS-Terroristen gegen die von der Türkei unterstützte Miliz fiel die Stadt Anfang 2014 an den Islamischen Staat. Noch Monate später wurde in der Region allerdings gekämpft. Zurückgebliebene verletzte Soldaten der FSA seien durch den IS hingerichtet worden, heißt es dazu in einem Gutachten des Heidelberger Instituts für internationale Konfliktforschung.

Offenbar hofften Generalbundesanwalt und Polizei im Sommer, bei den Durchsuchungen Beweismittel zu finden, die den Mann überführen. Ob allerdings tatsächlich maßgebliches Material sichergestellt wurde, ist unklar. Der Mann behauptet, mit dem Islamischen Staat nichts zu tun zu haben. Mit einer Beschwerde gegen die Durchsuchungen scheiterte er allerdings vor dem Bundesgerichtshof.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Bundesgerichtshof: StB 40/22
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Baerbock witzelt über Leoparden-Kostüm
  • Annika Leister
Von Annika Leister
  • Annika Leister
Ein Kommentar von Annika Leister
Deutschland
Politiker

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website