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Die Linke: Spitzenkandidat aus Brandenburg will Duell mit Sahra Wagenknecht


"Soll sie den Mut haben"
Linken-Politiker will Rededuell mit BSW-Chefin Wagenknecht

Von dpa
22.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Sahra Wagenknecht: Die Partei BSW hat gute Chancen bei den Landtagswahlen im Osten.Vergrößern des BildesSahra Wagenknecht: Die Partei BSW hat gute Chancen bei den Landtagswahlen im Osten. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa-bilder)
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Die Linke steht vor der Landtagswahl in Brandenburg unter Druck. Landeschef Walter kritisiert das Bündnis Sahra Wagenknecht und wendet sich direkt an die Ex-Linke.

Die Brandenburger Linke geht drei Monate vor der Landtagswahl mit Attacken gegen das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in den Wahlkampf. Landeschef und Spitzenkandidat Sebastian Walter machte der Ex-Linke-Politikerin Wagenknecht am Samstag ein Angebot: "Wenn also Sahra Wagenknecht hier überall plakatiert wird, aber gar nicht kandidiert, dann soll sie wenigstens den Mut haben (...), ein öffentliches Rededuell mit mir stattfinden zu lassen", sagte Walter beim Landesparteitag in Eberswalde.

"Dann reden wir mal Klartext", so Walter. "Dann soll sie mal uns beweisen, dass die Linke nicht mehr für Frieden steht, dann soll sie uns mal beweisen, dass die Linke nicht mehr für soziale Interessen steht." Walter warf dem BSW vor: "Die machen das für Karriere. (...) Denen ist der Spiegel, der eigene Spiegel, wichtiger als die Menschen da draußen." Am 22. September wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt.

Linken-Spitzenkandidat: "Lage ist verdammt ernst"

Die Linke lag in einer Wahlumfrage des Instituts Insa im Mai bei 6 Prozent, das BSW bei 13 Prozent. Von 2009 bis 2019 regierte die Linke mit der SPD das Land, seit 2019 sind SPD, CDU und Grüne an der Macht. Bei der Europa- und Kommunalwahl erlitt die Linke deutliche Verluste.

Der Spitzenkandidat zeigte sich auch selbstkritisch. "Die Lage ist verdammt ernst", sagte Walter mit Blick auf die Verluste bei der Europa- und Kommunalwahl. Natürlich hätten sich auch Menschen abgewendet von der Linken. Man müsse sich um die Dinge kümmern, die die Menschen wirklich umtreiben und dürfe nicht mit erhobenem Zeigefinger rumlaufen. Seit der Wahl am 9. Juni seien aber 80 Menschen in den Landesverband eingetreten – "so viele wie noch nie in so kurzer Zeit".

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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