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Stark wie der BND: Verfassungsschutz will offenbar Mitarbeiterzahl verdoppeln

So stark wie der BND  

Verfassungsschutz will offenbar Mitarbeiterzahl verdoppeln

15.09.2018, 14:49 Uhr | AFP, pdi

Stark wie der BND: Verfassungsschutz will offenbar Mitarbeiterzahl verdoppeln. Hans-Georg Maaßen kommt aus der Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Geheimdienste (PKGr) im Deutschen Bundestag: Der Chef des Verfassungsschutzes will seine Behörde strukturell an den BND angleichen. (Quelle: dpa)

Hans-Georg Maaßen kommt aus der Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Geheimdienste (PKGr) im Deutschen Bundestag: Der Chef des Verfassungsschutzes will seine Behörde strukturell an den BND angleichen. (Quelle: dpa)

Der Stuhl von Hans-Georg Maaßen wackelt. Trotzdem plant der Verfassungsschutz-Chef offenbar seinen Geheimdienst kräftig hochzurüsten. Seine Vorhaben sind jedoch intern umstritten.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) plant einem Bericht zufolge, bis 2.021 auf fast 6.000 Mitarbeiter anzuwachsen. Nach "Spiegel"-Informationen will die Behörde rund 2.900 neue Stellen schaffen. BfV-Präsident Hans-Georg Maaßen beabsichtige, seine Behörde damit strukturell an den Bundesnachrichtendienst (BND) angleichen, berichtete das Magazin in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf Informationen aus dem Bundesinnenministerium.


Derzeit hat das BfV demnach 3.110 Mitarbeiter, der BND mehr als 6.500. Neben dem Stellenzuwachs sollen laut "Spiegel" auch die Abteilung Spionageabwehr, Geheim- und Sabotageschutz sowie die für Islamismus und islamistischen Terrorismus umstrukturiert und damit gestärkt werden. Aus Behördenkreisen sei auch Kritik an den Plänen zu vernehmen, da das Thema Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus offenbar zu kurz komme, berichtete das Magazin weiter.

Neben dem Inlandsgeheimdienst BfV gibt es auch in den 16 Bundesländern eigene Verfassungsschutz-Ämter oder -Abteilungen.

In der Bundesregierung fordert der Unions-Koalitionspartner SPD die Ablösung Maaßens wegen dessen Äußerungen im Zusammenhang mit rechten Ausschreitungen in Chemnitz. 

Verwendete Quellen:
  • afp

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