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Deutschlands Gewässer sind in keinem guten ökologischen Zustand

Von dpa
Aktualisiert am 12.07.2019Lesedauer: 2 Min.
Abwasserrohre in NRW: Nur wenige Gewässer in Deutschland sind in einem ökologisch guten Zustand.
Abwasserrohre in NRW: Nur wenige Gewässer in Deutschland sind in einem ökologisch guten Zustand. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Ein Gros der deutschen Gew√§sser ist nach Angaben der Bundesregierung aus dem √∂kologischen Gleichgewicht geraten. Tiere sind vom Aussterben bedroht, die Folgen f√ľr das √Ėkosystem sind gef√§hrlich.

Nur wenige Seen und Fl√ľsse in Deutschland sind in einem √∂kologisch guten Zustand. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Gr√ľnen-Anfrage hervor. Nach Daten von 2015 waren lediglich 6,6 Prozent der Flie√ügew√§sser in einem guten und 0,1 Prozent in einem sehr guten Zustand. Bei den Seen waren 24 Prozent in einem guten und 2,3 Prozent in einem sehr guten Zustand, wie aus der Antwort hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag.

Die Regierung r√§umt in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage ein, dass die in der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) f√ľr 2027 definierten √∂kologischen Qualit√§tsziele wohl nicht erreicht werden k√∂nnen. Aktuelle Werte sind weit von diesem Zielbereich entfernt. Zwar erkenne die Bundesregierung einen "Trend zum Zielwert hin", hei√üt es in der Antwort des Bundesumweltministeriums. Dieser reiche aber vermutlich nicht aus.

Die Gr√ľnde f√ľr den unzureichenden Zustand der Gew√§sser seien unter anderem Eingriffe in den nat√ľrlichen Verlauf, fehlende naturnahe Lebensr√§ume und zu hohe Einleitungen von N√§hr- und Schadstoffen. Das wirke sich auch auf Artenvielfalt und Artenschutz aus, hie√ü es in der Antwort weiter. So waren im Jahr 2013 mehr als die H√§lfte der in der europ√§ischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie gelisteten Fischarten in einem ung√ľnstigen Erhaltungszustand. Bei den erw√§hnten Amphibien seien es 68 Prozent, bei den Libellenarten sogar 80 Prozent.

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Gr√ľne fordern Abkehr von industrieller Landwirtschaft

"Der Reichtum der Tiere und Pflanzen in und an unseren Fl√ľssen und Seen ist akut bedroht", sagte die Gr√ľnen-Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke der Nachrichtenagentur AFP. "Seit Jahren versagt die Bundesregierung beim Schutz unserer Fluss- und Seelandschaften, obwohl sie dazu verpflichtet ist", kritisierte sie.

Dringend n√∂tig seien konkrete Schritte "wie eine Abkehr von der industriellen Landwirtschaft, die zu viel Gift und D√ľnger einsetzt, und mehr Raum f√ľr nat√ľrliche Ufer und Auenw√§lder", sagte Lemke. Die Renaturierung von Gr√ľnland, Auen und Mooren m√ľsse "oberste Priorit√§t haben", forderte die naturschutzpolitische Sprecherin der Gr√ľnen-Bundestagsfraktion.

Die Gew√§sserexpertin der Naturschutzorganisation BUND, Laura von Vittorelli, sagte: "Arten wie Lachs und Flussperlmuschel sind vom Aussterben bedroht, Aal und Rotbauchunke stark gef√§hrdet." Besonders besorgniserregend sei der starke R√ľckgang vieler unbekannterer Arten. Diese seien "essenziell f√ľr die √Ėkosysteme in und am Gew√§sser, beispielsweise als Nahrungsgrundlage f√ľr V√∂gel oder zur Reinhaltung des Wassers".


Die Wasserrahmenrichtlinie als "Schutzgesetz f√ľr alle unsere Gew√§sser" m√ľsse endlich rechtskonform umgesetzt werden, forderte Vittorelli. Gebraucht werde ein bundesweites Sofortma√ünahmenprogramm zum Schutz der Gew√§sser. Der Eintrag von Nitrat, Pestiziden, Salz, Mikroplastik, Sulfat und Quecksilber sei mitverantwortlich f√ľr die Artenkrise." Angesichts der drohenden Wassernutzungskonflikte durch die Klimakrise m√ľssen wir schnellstm√∂glich gesunde Gew√§sserwieder herstellen", mahnte die BUND-Expertin.

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