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Kevin Kühnert gibt Juso-Vorsitz vorzeitig auf – Kandidatur für Bundestag

Kandidatur für Bundestag  

Kevin Kühnert gibt Juso-Vorsitz vorzeitig auf

04.08.2020, 10:46 Uhr | dpa-AFX

Kevin Kühnert gibt Juso-Vorsitz vorzeitig auf – Kandidatur für Bundestag. Kevin Kühnert: Der Juso-Bundesvorsitzende will sein Amt vorzeitig abgeben und 2021 für den Bundestag kandidieren.  (Quelle: Jürgen Heinrich)

Kevin Kühnert: Der Juso-Bundesvorsitzende will sein Amt vorzeitig abgeben und 2021 für den Bundestag kandidieren. (Quelle: Jürgen Heinrich)

Kevin Kühnert hört vorzeitig als Vorsitzender der Jusos auf. Der 31-Jährige kündigte an, stattdessen für die Bundestagswahl im Herbst kommenden Jahres in seinem Wahlkreis antreten zu wollen. 

Der Juso-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert will sein Amt vorzeitig abgeben und 2021 für den Bundestag kandidieren. Der 31-Jährige stellt sein Amt beim Bundeskongress Ende November zur Verfügung, wie eine Sprecherin der SPD-Nachwuchsorganisation der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend bestätigte. Zuvor hatte der Berliner "Tagesspiegel" darüber berichtet. Die Neuwahl des Juso-Vorsitzenden wird damit um ein Jahr vorgezogen.

Ein personeller Wechsel rechtzeitig vor der Bundestagswahl 2021 sei der "bestmögliche Zeitpunkt", sagte Kühnert dem "Tagesspiegel". Seine Nachfolgerin oder sein Nachfolger hätten es verdient, "dem SPD-Wahlkampf den eigenen Stempel aufzudrücken".

Kühnert war seit 2017 Juso-Vorsitzender

Kühnert, der auch stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender ist, kündigte an, dass er für die Bundestagswahl im Herbst kommenden Jahres im Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg antreten wolle. Dieser Wunsch sei im SPD-Kreisvorstand "sehr wohlwollend" aufgenommen worden, sagte er der Zeitung.

Kühnert ist gebürtiger Berliner und seit 2017 Juso-Vorsitzender. Im November 2019 wurde er wiedergewählt. Bundesweit bekannt wurde Kühnert als ein Kopf der #NoGroko-Kampagne von Anfang 2018. Im Rennen um die neue Parteispitze hatten die Jusos im vergangenen Jahr das Duo Kandidaten Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans unterstützt, das sich letztlich auch durchsetzen konnte.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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