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Claudia Roth bewirbt sich erneut um Posten im Bundestagspräsidium

Seit acht Jahren Vizepräsidentin  

Roth bewirbt sich erneut um Posten im Bundestagspräsidium

19.10.2021, 12:55 Uhr | dpa

Claudia Roth bewirbt sich erneut um Posten im Bundestagspräsidium. Claudia Roth: Die Grünen-Politikerin will im Bundespräsidium bleiben. (Quelle: imago images/Future Image)

Claudia Roth: Die Grünen-Politikerin will im Bundespräsidium bleiben. (Quelle: Future Image/imago images)

Seit 2013 ist Claudia Roth Bundestagesvizepräsidentin – und sie will es auch bleiben. Die Grünen-Politikerin strebt eine weitere Verlängerung ihres Amtes an.

Die langjährige Grünen-Politikerin Claudia Roth bewirbt sich erneut um einen Posten im Präsidium des Bundestags. "Als langjährige Parlamentarierin sehe ich es auch als meine Aufgabe an, meine Freude und Leidenschaft für unsere Demokratie in diese neue Generation weiterzutragen, meine Erfahrung weiterzugeben und gleichzeitig meine eigene Perspektive stets weiterzuentwickeln und die vielen spannenden neuen Impulse auf- und anzunehmen", schreibt Roth in einem Brief an die Mitglieder der Fraktion. Zuerst berichtete die "Augsburger Allgemeine" (Mittwoch) darüber, das Schreiben liegt auch der Deutschen Presse-Agentur vor.

Die heute 66-jährige Roth wurde 2013 erstmals zur Bundestagsvizepräsidentin gewählt und vor vier Jahren wiedergewählt. Vizepräsidenten leiten zum Beispiel die Sitzungen des Plenums. Der Bundestagspräsident wird normalerweise von der stärksten Fraktion gestellt, zuletzt von der CDU/CSU mit Wolfgang Schäuble (CDU). Nach den parlamentarischen Gepflogenheiten müsste der Posten nun an die SPD gehen, die bei der Bundestagswahl stärkste Kraft wurde.

"Wenn mir jemand vor 40 Jahren gesagt hätte, dass ich eines Tages Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags werde, hätte ich ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt", schreibt Roth. "Damals waren wir Grünen die Anti-Parteien-Partei, haben uns vor Atomkraftwerken festgekettet und hatten eine große Skepsis gegenüber den politischen Institutionen." Es sei ein langer Weg gewesen von der Straße ins Parlament, von der Bewegung zur Partei. "Heute bin ich unendlich stolz darauf, eine so bunte und vielfältige Demokratie repräsentieren zu dürfen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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