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CDU-Vorsitz: So funktioniert die Wahl beim Parteitag um Merkels Nachfolge

SCHNELL ERKLÄRTCDU-Vorsitz  

So wird Merkels Nachfolger gewählt

Von Helena Serbent

07.12.2018, 16:20 Uhr
Kurz-Portrait Spahn, Kramp-Karrenbauer und Merz (Quelle: Quelle: Imago/Mauersberger)
Das sind Spahn, Kramp-Karrenbauer und Merz

Es geht um die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel als CDU-Vorsitzende, aber im nächsten Schritt auch um eine Kanzlerkandidatur. Das sind die drei prominentesten Anwärter, Jens Spahn, Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz. (Quelle: t-online.de)

Spahn, Kramp-Karrenbauer, Merz: So ticken die prominenten Kandidaten für die Merkel-Nachfolge privat und politisch. (Quelle: t-online.de)


Kramp-Karrenbauer, Merz oder Spahn – wer soll die CDU künftig führen und vielleicht Kanzler werden? Die Partei entscheidet am Freitag, doch nicht jedes Mitglied darf mitmachen.

Nach dem Rücktritt von Angela Merkel als Parteichefin wählt die CDU nun ihren Nachfolger oder ihre Nachfolgerin. Zur Wahl stehen derzeit drei Parteimitglieder, die besten Aussichten haben Annegret Kramp-Karrenbauer, die in der Partei oft AKK genannt wird, Friedrich Merz und Jens Spahn. Doch wer entscheidet darüber, wer den einflussreichsten Parteivorsitz Deutschlands übernimmt?

Die CDU besteht aus knapp 426.000 Mitgliedern. Nicht alle dürfen an der Wahl für die Parteispitze teilnehmen. 

Wer wählt den Vorsitz?

Der oder die Nachfolgerin von Angela Merkel wird durch die 1001 Delegierten auf dem Bundesparteitag der CDU gewählt. Der 31. Parteitag findet vom 7. bis zum 8. Dezember in Hamburg statt. Die Wahlberechtigten geben ihre Stimme in geheimer Wahl ab. Sollte im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen haben, kommt es zur Stichwahl zwischen den beiden mit dem besten Ergebnis.

Wer bestimmt die Delegierten?

Die meisten der 1001 Delegierten werden von den Landesverbänden gewählt, dazu entsenden auch die Auslandsverbände einige wenige Delegierte. Welcher Verband wie viele Delegierte zum Parteitag schickt, hängt von zwei Faktoren ab: erstens von der Mitgliederzahl der Verbände und zweitens vom Zweitstimmenergebnis im Land bei der vorigen Bundestagswahl. 

Wer sind diese Delegierten?

Das ist noch geheim. Die CDU verweist auf die DSGVO: Der Datenschutz der Delegierten steche hier das Berichterstattungsinteresse aus. Die "Bild am Sonntag" hat allerdings die Delegierten zusammengetragen. Viele Bundestagsabgeordnete sind delegiert. Die meisten Delegierten, heißt es in der CDU, sind aber Funktionäre auf Landesebene oder darunter: also keine einfachen Mitglieder, aber auch keine hohen Funktionäre. Die meisten Vertreter schickt Nordrhein-Westfalen, dann folgen Baden-Württemberg und Niedersachsen. Die meisten Delegierten waren bereits gewählt, als Angela Merkel ihren Rückzug bekannt gab.

Wer liegt in den Umfragen zum Parteivorsitz vorne?

Umfragen zufolge ist AKK derzeit die beliebteste Kandidatin, zumindest unter Anhängern der Union, darauf folgt Merz, Spahn ist das Schlusslicht. Verlässliche Umfragen unter Delegierten gibt es jedoch nicht. Deshalb erlauben die Umfragen keine Rückschlüsse auf das Wahlverhalten am Freitag. 
 

 
Was ist diesmal so außergewöhnlich?

In der CDU war es bisher nicht üblich, dass sich mehrere Kandidaten gleichzeitig auf den Parteivorsitz bewerben. Die letzte Kampfkandidatur gab es im Jahr 1971: Damals setzte sich Rainer Barzel gegen Helmut Kohl durch. Seitdem war immer schon vor den Parteitagen klar, dass nur einer oder eine antritt und gewinnen wird. Auch der Ablauf war außergewöhnlich: Die drei aussichtsreichen Kandidaten stellten sich den Gruppen wie der Frauenunion oder der Mittelstandsvereinigung sowie auf acht Regionalkonferenzen interessierten Mitgliedern vor.

Verwendete Quellen:

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