Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Parteien >

Friedrich Merz über seinen berühmten Bierdeckel: "Die Rechnung ist falsch"

Ikonisches Stück Papier  

Merz über seinen berühmten Bierdeckel: "Die Rechnung ist falsch"

25.08.2020, 11:36 Uhr | dpa

Friedrich Merz über seinen berühmten Bierdeckel: "Die Rechnung ist falsch". Friedrich Merz will im Dezember CDU-Chef werden. (Quelle: imago images/Reichwein)

Friedrich Merz will im Dezember CDU-Chef werden. (Quelle: Reichwein/imago images)

Eine Steuererklärung, die so einfach ist, dass sie auf einen Bierdeckel passt: Diese Idee von 2003 ist bis heute das Markenzeichen von Friedrich Merz. Jetzt legt der CDU-Politiker ein überraschendes Geständnis ab.

Friedrich Merz hat sich auf seinem berühmten Steuererklärungs-Bierdeckel nach eigener Aussage verrechnet. Er sei "wirklich stolz darauf", dass sich der Bierdeckel in einer Vitrine im Bonner Haus der deutschen Geschichte neben dem WM-Spickzettel von Torhüter Jens Lehmann aus dem Jahr 2006 befinde – "obwohl die Rechnung falsch ist", gestand der Ex-Unionsfraktionschef bei einer Rede in Düsseldorf.

Im Jahr 2003 präsentierte Merz die Idee einer dreistufigen Einkommensteuer, die so einfach sein sollte, dass sie auf einen Bierdeckel passt. Die Idee machte ihn berühmt und gilt bis heute als sein Markenzeichen. Im Jahr zuvor hatte Kanzler Gerhard Schröder (SPD) die Bundestagswahl gewonnen und CDU-Chefin Angela Merkel den Finanzpolitiker vom Unions-Fraktionsvorsitz im Bundestag verdrängt. Wo genau sein Rechenfehler beim Bierdeckel lag, verriet der CDU-Politiker bei der Veranstaltung am Montagabend nicht.

CDU-Chefin denkt an Verschiebung von Parteitag

Anfang Dezember soll bei einem Parteitag in Stuttgart der neue CDU-Vorsitz gewählt werden. Als Kandidaten mit den besten Aussichten gelten neben Merz Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenexperte Norbert Röttgen. Merz sagte, er halte den Parteitag im Dezember für unverzichtbar und reagierte damit auf eine Debatte, die in der CDU-Spitze seit längerem läuft.

Die amtierende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hatte am Wochenende erneut eine Verschiebung des Parteitags nicht ausgeschlossen, falls es zu einer neuen Pandemie-Welle kommen würde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal