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So wird der BundesprÀsident gewÀhlt

Von dpa
Aktualisiert am 13.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Regisseur und Filmemacher Sönke Wortmann bei der Stimmabgabe 2012: Unter den Stimmberechtigten in der Bundesversammlung sind auch viele Prominente.
Regisseur und Filmemacher Sönke Wortmann bei der Stimmabgabe 2012: Unter den Stimmberechtigten in der Bundesversammlung sind auch viele Prominente. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Am Sonntagmittag wĂ€hlen 1.472 Menschen den BundesprĂ€sidenten. Doch wer zĂ€hlt zu den AuserwĂ€hlten? Wie lĂ€uft die Wahl eigentlich ab – und haben Steinmeiers Herausforderer eine Chance? Ein Überblick.

Das Wichtigste im Überblick


  • Die Bundesversammlung
  • Die Bewerber
  • Der Ort
  • Der Ablauf
  • Der GewĂ€hlte
  • Wie geht es weiter?

Die Wahl des BundesprĂ€sidenten ist in Artikel 54 des Grundgesetzes geregelt. ZusĂ€tzlich gilt das knapp gefasste Gesetz ĂŒber die Wahl des BundesprĂ€sidenten durch die Bundesversammlung.


Diese Promis wÀhlen den BundesprÀsidenten

Moderator und Entertainer Klaas Heufer-Umlauf ist unter anderem als Teil des Duos "Joko & Klaas" und fĂŒr seine Talkshow "Late Night Berlin" bekannt. Er wurde von der SPD Niedersachsen nominiert.
Comedian Dieter Nuhr wird am Sonntag fĂŒr die FDP Nordrhein-Westfalen den BundesprĂ€sidenten wĂ€hlen.
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Die Bundesversammlung

FĂŒr die Wahl des BundesprĂ€sidenten tritt in der Regel alle fĂŒnf Jahre die Bundesversammlung zusammen. Sie setzt sich aus den Abgeordneten des Bundestags (aktuell 736) und einer gleich großen Zahl von Mitgliedern zusammen, die die 16 Landesparlamente entsenden. Die 17. Bundesversammlung am 13. Februar zĂ€hlt also 1.472 Mitglieder. Wie viele Sitze auf ein Land entfallen, hĂ€ngt von dessen Bevölkerungszahl ab. Die Landtage wĂ€hlen die Mitglieder nach den GrundsĂ€tzen der VerhĂ€ltniswahl. Zum Zuge kommen vielfach Landtagsabgeordnete, aber auch Kommunalpolitiker und Prominente wie Sportler oder Musiker.

Die Bewerber

Zur Wahl stellen kann sich jeder Deutsche, der das Wahlrecht zum Bundestag besitzt und das 40. Lebensjahr vollendet hat. Jedes Mitglied der Bundesversammlung kann WahlvorschlĂ€ge bei der PrĂ€sidentin des Deutschen Bundestags einreichen. FĂŒr den zweiten und dritten Wahlgang können neue VorschlĂ€ge gemacht werden. In der Regel werden die Kandidaten von Parteien nominiert. In diesem Jahr tritt der von SPD, GrĂŒnen, FDP und CDU/CSU zur Wiederwahl vorgeschlagene Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier an, außerdem der von der Linken nominierte Mediziner Gerhard Trabert, der von der AfD ins Rennen geschickte Ökonom Max Otte und die Physikerin Stefanie Gebauer fĂŒr die Freien WĂ€hler.

Karla Spagerer und Bundestrainer Hansi Flick: Sie zÀhlen zu den Wahlberechtigten.
Karla Spagerer und Bundestrainer Hansi Flick: Sie zÀhlen zu den Wahlberechtigten. (Quelle: /dpa-bilder)

Der Ort

Unter normalen UmstĂ€nden wĂŒrde die Bundesversammlung im Plenarsaal des ReichstagsgebĂ€udes tagen. Dazu wĂŒrde dort die Zahl der SitzplĂ€tze verdoppelt. Dies ist unter Corona-Bedingungen aber nicht möglich. Deshalb weicht die Bundesversammlung auf das benachbarte Paul-Löbe-Haus aus. Der achtgeschossige Bau mit seinen rund 1.000 BĂŒros und 21 SitzungssĂ€len bietet mehr Platz. Die Mitglieder der Bundesversammlung werden dort auf mehreren Ebenen platziert – viele von ihnen werden daher den bisherigen und voraussichtlich neuen BundesprĂ€sidenten nur auf dem Bildschirm und nicht persönlich zu sehen bekommen.

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Der Ablauf

Die Sitzung der Bundesversammlung wird von BundestagsprĂ€sidentin BĂ€rbel Bas (SPD) geleitet. Sie wird zur Eröffnung eine Rede halten. Die Bundesversammlung gibt sich zunĂ€chst eine GeschĂ€ftsordnung, wobei in der Regel die GeschĂ€ftsordnung des Bundestags sinngemĂ€ĂŸ Anwendung findet. Zudem werden SchriftfĂŒhrerinnen und SchriftfĂŒhrer bestimmt. Dann wird die BundestagsprĂ€sidentin die eingegangenen WahlvorschlĂ€ge verlesen und schließlich den ersten Wahlgang eröffnen. Jedes Mitglied der Bundesversammlung wird namentlich aufgerufen. GewĂ€hlt wird mit verdeckten amtlichen Stimmzetteln. Sind alle eingeworfen, zĂ€hlen die SchriftfĂŒhrer aus, was etwa eine Stunde dauern wird. FĂŒr den gesamten Wahlgang wird mit einer Dauer von rund zwei Stunden gerechnet.

Geht als klarer Favorit ins Rennen: Der aktuelle BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier.
Geht als klarer Favorit ins Rennen: Der aktuelle BundesprÀsident Frank-Walter Steinmeier. (Quelle: Metodi Popow/imago-images-bilder)

Der GewÀhlte

FĂŒr den ersten und einen gegebenenfalls erforderlichen zweiten Wahlgang ist die absolute Mehrheit erforderlich. GewĂ€hlt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder der Bundesversammlung erhĂ€lt - diesmal also mindestens 737. Im dritten Wahlgang reicht dann die einfache Mehrheit. In einen dritten Wahlgang musste zum Beispiel der CDU-Politiker Christian Wulff am 30. Juni 2010 gehen. Deswegen und wegen langer Unterbrechungen nach den ersten beiden WahlgĂ€ngen dauerte die 14. Bundesversammlung damals neuneinhalb Stunden. Der GewĂ€hlte hat zwei Tage Zeit, um zu erklĂ€ren, ob er die Wahl annimmt. Normalerweise macht er dies jedoch unmittelbar nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses. Anschließend hĂ€lt er eine Rede.

Wie geht es weiter?

Der neu gewĂ€hlte BundesprĂ€sident leistet spĂ€ter bei seinem Amtsantritt den Eid vor den versammelten Mitgliedern von Bundestag und Bundesrat. Er spricht dabei dieselbe Formel wie zuletzt Olaf Scholz (SPD) bei seiner Vereidigung als Bundeskanzler. Zudem legt der BundesprĂ€sident bei dieser Gelegenheit in einer Rede eine Art Programm fĂŒr seine Amtszeit vor. Da Steinmeier den Amtseid bereits nach seiner ersten Wahl 2017 geleistet hat, entfĂ€llt dies bei seiner absehbaren Wiederwahl. WĂŒrde einer seiner Mitbewerber gewĂ€hlt, wĂŒrde Steinmeiers Amtszeit am 18. MĂ€rz ablaufen.

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