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Kurden-Miliz in Syrien bittet Assad um Unterstützung gegen die Türkei

Berichte über Einmarsch  

Kurden-Miliz in Syrien bittet Assad um Unterstützung gegen Türkei

28.12.2018, 20:13 Uhr | AFP, rtr, dpa, jmt

Die Türkei und Präsident Erdogan will die YPG-Kurden vertreiben und hat Angst vor einem Machtvakkum (Screenshot: Reuters)
Türkei verlegt Truppen in Richtung Syrien

Am Sonntag hatte Erdogan mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, um das weitere Vorgehen nach dem US-Truppenabzug abzustimmen. Dabei verabredeten die Präsidenten nach Angaben beider Seiten eine enge Koordination, um ein Machtvakuum nach dem US-Abzug zu vermeiden.

Angekündigte Militäroffensive: Bereits vor einigen Tagen hat die Türkei ihre Truppen in Richtung Syrien verlegt. (Quelle: Reuters)


Die Kurden-Miliz YPG hat den syrischen Staatschef Assad um Beistand bei der erwarteten türkischen Militäroffensive gebeten. Laut syrischem Staatsfernsehen rückten Truppen nach Manbidsch vor.

Die syrische Armee ist nach eigenen Angaben in die nördliche Stadt Manbidsch einmarschiert. Das Generalkommando der Armee teilte mit, dass die Truppen ihrer Verpflichtung nachkämen, die staatliche Souveränität auf dem gesamten syrischen Staatsgebiet sicherzustellen. Die Ankündigung erfolgte kurz nachdem die syrische Kurden-Miliz YPG die Regierung in Damaskus um Beistand gegen die Türkei gebeten hatte.

Das US-Militär widersprach den syrischen Angaben. Man habe keine Anzeichen für einen militärischen Führungswechsel in Manbidsch, sagte der Sprecher des US-Zentralkommandos, Earl Brown.

Bislang hatte die Kurden-Miliz mit Unterstützung der USA die Stadt kontrolliert. Nach dem vergangene Woche von US-Präsident Donald Trump angekündigten Truppenabzug hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan jedoch gedroht, die YPG aus der Region zu vertreiben. Von der Türkei unterstützte Milizen zogen Kräfte in der Region zusammen, um die Stadt zu erobern. Die Türkei verstärkte ihre Truppen an der Grenze, sodass eine Militäroffensive erwartet wurde. 


Die YPG rief daraufhin die Regierung in Damaskus auf, Truppen in die von ihnen kontrollierten Gebiete im Norden Syriens zu verlegen. Die Türkei sieht die YPG als Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit als Terrororganisation. Die Kurden waren eine treibende Kraft im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat und der engste US-Verbündete. Sie kontrollieren große Gebiete im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, Reuters

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