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Bahnchaos vor GDL-Streik: Schon Verspätungen, ICE bleibt stundenlang liegen


ICE mit 200 Passagieren bleibt sechs Stunden lang liegen

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 07.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Die Signale stehen auf Rot (Symbolbild): Am Donnerstag müssen Bahnreisende viel Geduld aufbringen.Vergrößern des BildesDie Signale stehen auf Rot (Symbolbild): Am Donnerstag müssen Bahnreisende viel Geduld aufbringen. (Quelle: Hoermann/Simon/imago images)
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Schon vor dem erneuten Bahnstreik herrscht Chaos auf der Schiene. Ein Stellwerk ist kaputt, ein ICE blieb liegen. Es kommt zu deutlichen Verspätungen.

Chaos kann die Bahn auch ohne Streik: Am späten Mittwochabend ist der ICE von Berlin nach Kassel mit 200 Passagieren an Bord auf offener Strecke gestrandet. Gegen 21 Uhr hielt der Zug bei Oebisfelde (Landkreis Börde) an und fuhr stundenlang nicht weiter.

Um kurz nach Mitternacht fragte bei X (vormals Twitter) eine Passagierin aus dem Zug, ob bei der Deutschen Bahn vielleicht noch jemand wach sei: "Stehen seit drei Stunden im ICE kurz vor Wolfsburg. Was ist los?"

Stellwerkstörung: Umleitungen und Verspätungen am Donnerstag

Eine Antwort erhielt sie nicht von der Bahn, sondern von einem informierten Studenten: "Das Stellwerk ist ausgefallen. Dadurch kommt es zu massiven Störungen zwischen Wolfsburg und Braunschweig."

Diese Störung ist auch am Donnerstagmorgen noch nicht behoben, das Stellwerk weiterhin defekt. Die Folge: Es kommt zu Halt-Ausfällen und deutlichen Verspätungen, Züge werden über Magdeburg umgeleitet.

ICE zwischen Berlin und Köln sowie Berlin und Hannover betroffen

Die Bahn informierte die Fahrgäste um 7.08 Uhr auf ihrer Störungsseite im Internet, dass sich alle ICE-Sprinter zwischen Berlin und Köln/Bonn in beiden Fahrtrichtungen um etwa 75 Minuten verspäten. Der Halt Berlin-Spandau entfällt.

Zwischen Berlin und Hannover bzw. Göttingen sieht es nicht besser aus: Auch da sind laut Bahn in beiden Richtungen Verspätungen von etwa 75 Minuten zu erwarten. Die Halte Berlin-Spandau, Stendal Hbf und Wolfsburg Hbf entfallen.

Bis wann der Zugverkehr beeinträchtigt ist, teilte die Bahn nicht mit. Nur: "Unser Personal vor Ort arbeitet unter Hochdruck an der Störungsbeseitigung."

 
 
 
 
 
 
 

Liegengebliebener ICE konnte erst nach sechs Stunden weiter

Sicher ist unterdessen, dass das nächste Chaos schon vor der Tür steht: Ab Donnerstagabend wollen die Lokführer für 24 Stunden lang ihre Arbeit niederlegen. Der Ausstand soll um 18 Uhr für den Güterverkehr und um 22 Uhr für den Personenverkehr beginnen. Das Ende des Warnstreiks ist für Freitag um 22 Uhr vorgesehen. Hier lesen Sie mehr zum angekündigten Streik.

Immerhin: Der liegengebliebene ICE 997 ist mittlerweile von der Strecke. Nach rund sechs Stunden Wartezeit konnte er gegen 2.50 Uhr am frühen Donnerstagmorgen endlich seine Fahrt fortsetzen. Allerdings fuhr er nicht wie ursprünglich vorgesehen nach Kassel, sondern nur bis Wolfsburg.

Verwendete Quellen
  • twitter.com: Beitrag einer Passagierin aus dem ICE 997 und Antwort darauf
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