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Busunglück auf Madeira: "Wir hoffen mit den Verletzten"


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"Mit Trauer und Bestürzung denke ich an unsere Landsleute"

Von t-online, iger, GRO

Aktualisiert am 18.04.2019Lesedauer: 3 Min.
Portugal, Canico: Rettungskräfte stehen nach einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira an dem Bus. Bei dem Busunglück auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira sind 29 Menschen ums Leben gekommen.
Portugal, Canico: Rettungskräfte stehen nach einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira an dem Bus. Bei dem Busunglück auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira sind 29 Menschen ums Leben gekommen. (Quelle: Rui Silva/Aspress/Global Imagens/dpa-bilder)
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Nach dem schweren Busunglück auf Madeira ist die Trauer groß. Auch

Die Urlauber wollten von ihrem Hotel zu einem traditionellen Abendessen nach Funchal. Nur 200 Meter entfernt fuhr der Bus eine leicht abschüssige Straße hinunter und bog dann links ab. In der Kurve kam er von der Straße ab, stürzte mehrere Meter tief und schlug in ein Haus ein. 29 Menschen sind bei dem verheerenden Unfall auf der portugiesischen Insel Madeira ums Leben gekommen. Die Anteilnahme ist groß.


Bilder des Unglücks auf Madeira

Luftaufnahme von der Unglücksstelle: Der Bus ist am Mittwochabend eine Böschung heruntergekracht. Erst an einem Wohnhaus kam er zum Stehen.
Das Unglück ereignete sich in der Gemeinde Caniço auf der beliebten portugiesischen Urlaubsinsel Madeira.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte mit Entsetzen auf das Busunglück. "Mit Trauer und Bestürzung denke ich an unsere Landsleute und alle anderen Menschen, die von dem fürchterlichen Busunglück auf Madeira betroffen sind", sagte Merkel. Und weiter: "Meine aufrichtige Anteilnahme gilt vor allem all den Familien, die in diesem Unglück ihre Liebsten verloren haben." Sie hofft mit den Verletzten und ihren Angehörigen, die um sie bangen, dass sie die körperlichen wie seelischen Folgen überwinden können. Zudem dankt Merkel allen auf Madeira, die unter schwierigen Umständen an der Unglücksstelle im Einsatz waren.

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"Das tragische Busunglück erschüttert uns schwer"

Außenminister Heiko Maas reist noch am Donnerstag auf die portugiesische Atlantikinsel. Er werde von Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten des Auswärtigen Amtes begleitet, sagte Maas kurz vor dem Abflug in Berlin. Er zeigte sich erschüttert. "Das tragische Busunglück auf Madeira erschüttert uns schwer", schreibt Maas auf Twitter. Maas spricht den Angehörigen der Toten sein Mitgefühl aus und fügt hinzu: "Wir hoffen mit den Verletzten."

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Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dankt den Rettungskräften und ergänzt: "Dem portugiesischen Präsidenten Sousa danke ich für seine Anteilnahme in diesen schweren Stunden. Ich bin tief erschüttert über den tragischen Unfall auf Madeira, durch den so viele Menschen aus dem Leben gerissen wurden." Und weiter: "In Gedanken bin ich bei den Familien und Freunden oder Opfer, wie viele Menschen hier in Deutschland. Wir trauern und fühlen alle mit ihnen. Den Verletzten wünsche ich gute und baldige Genesung."

Dreitägige Staatstrauer bis Samstag

Kanzleramtsminister Helge Braun sagte, die Bundesregierung sei in intensiven Gesprächen mit den portugiesischen Behörden über eine Rückholung der verletzten Deutschen. Ein Medevac-Airbus der Luftwaffe sei bereits in Bereitschaft gestellt worden. Braun sagte: "Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen derer, die ums Leben gekommen sind. Die Bundesregierung unternimmt alles für schnelle Gewissheit."

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Portugals Ministerpräsident António Costa twitterte: "Mit tiefem Bedauern wurde ich auf den tragischen Unfall auf Madeira aufmerksam. Allen betroffenen Familien spreche ich im Namen der portugiesischen Regierung das tiefste Beileid aus." Der ehemalige Bürgermeister von Lissabon sei bestürzt und übermittle der Kanzlerin in dieser schweren Stunde sein Bedauern. Die portugiesische Regierung ordnete eine dreitägige Staatstrauer bis einschließlich Samstag an.

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"Mein Land ist in Trauer"

Der Bischof von Funchal, Nuno Brás da Silva Martins, sprach den Angehörigen sein Beileid aus und empfiehlt die Toten in die Hände Gottes: "Ich nehme am Schmerz der Leidenden teil", sagte er. Er bitte Nossa Senhora do Monte, die "Jungfrau vom Berg" und Schutzpatronin von Madeira," alle Leidenden zu trösten und ihnen Mut zu machen. Möge Gott sie segnen, fügt er hinzu.

Fußball-Star Cristiano Ronaldo ist in dem Unglücksort geboren. Auch seine Familie sprach den Hinterbliebenen ihre Anteilnahme aus. "Meine Gebete richten sich an diejenigen, die von uns gegangen sind und an diejenigen, die die Ihren verloren haben", postete Dolores Alveiro, die Mutter von Fußball-Star Cristiano Ronaldo. "Wie traurig", schreibt sie weiter, "mein Land ist in Trauer." Auch Ronaldos jüngere Schwester Katia teilte auf Instagram ihre Gedanken zu dem Unglück mit: "Ich bin unheimlich traurig über diese Nachricht. Meine Gedanken und meine Gebete sind bei allen."


Die sehr gebirgige "Blumeninsel" Madeira ist neben der Algarve das beliebteste Reiseziel der Deutschen in Portugal. Nach Angaben des Portals A-Z Madeira stellten Deutsche und Briten 2017 je ein Fünftel der 1,3 Millionen Urlauber.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Twitter-Profil von Steffen Seibert
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