Sie sind hier: Home > Politik > Corona-Krise >

31 Eilmeldungen an einem Tag: Vor einem Jahr begann die neue Corona-Welt

Tag mit 31 Eilmeldungen  

Am Freitag dem 13. begann die neue Corona-Welt

13.03.2021, 12:25 Uhr
31 Eilmeldungen an einem Tag: Vor einem Jahr begann die neue Corona-Welt. Eil-Meldung auf Eil-Meldung: Am 13. März 2020 brachte die Zuspitzung der Lage beim Coronavirus eine Fülle von Meldungen der zweithöchsten Priorität. (Quelle: imago images)

Eil-Meldung auf Eil-Meldung: Am 13. März 2020 brachte die Zuspitzung der Lage beim Coronavirus eine Fülle von Meldungen der zweithöchsten Priorität. (Quelle: imago images)

Es war der Tag, an dem die ganze Tragweite der Pandemie klar wurde. Vor genau einem Jahr jagte eine Eilmeldung die nächste. Das Leben aller Deutschen änderte sich schlagartig.

Schulen dicht, manche Grenzen geschlossen, keine Bundesliga mehr, Formel 1 abgesagt – und das Versprechen auf ein gigantisches Hilfspaket mit der "Bazooka": Am 13. März 2020 überschlugen sich die Meldungen von großer Tragweite. Eilmeldung auf Eilmeldung traf ein. Der Lockdown in Deutschland trat zum 23. März in Kraft, aber schon zehn Tage früher wurde mit der Fülle von Nachrichten mit hoher Priorität klar, dass sich das Leben grundlegend ändern würde.

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) verschickte an dem Tag 31 Eilmeldungen über ihren Basisdienst, Nachrichtenchef Daniel Rademacher sagte schon an dem Abend zu t-online: "Das ist rekordverdächtig."

Der größte Teil der Meldungen am 13. März betraf die Schließung von Schulen in einzelnen Bundesländern. Reaktionen aus der Politik auf die Krise machten einen weiteren großen Teil aus. So sagte die Bundesregierung unter anderem zu, Unternehmen mit unbegrenzten Kreditprogrammen zu helfen. Die EU-Kommission erklärte, dass für die EU-Staaten die Schuldenregeln im Stabilitätspakt lockerer gehandhabt werden können.

Das war der 13. März 2020 in Eilmeldungen im Überblick, hinterlegt sind längere Meldungen:

Bazooka-Boys: Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier kündigten am 13. März 2020  unbegrenzte Kreditprogramme für betroffene Firmen an, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie einzudämmen. „Das ist die Bazooka“, sagte Scholz. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)Bazooka-Boys: Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier kündigten am 13. März 2020 unbegrenzte Kreditprogramme für betroffene Firmen an, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie einzudämmen. „Das ist die Bazooka“, sagte Scholz. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

Von den Kurzinformationen der zweithöchsten Priorität gab es im Corona-Jahr 2020 mit rund 1.500 insgesamt auch fast 400 mehr als 2019 – und das ganz ohne WM- oder Olympiaentscheidungen. Im März 2020 hatte die dpa alleine 241 Eilmeldungen herausgegeben – doppelt so viele wie im März 2019.

Eine "Blitz"-Meldung der höchsten Kategorie gab es am 13. März 2020 nicht. Die verschickte dpa nach vier Jahren ohne erst am 7. November 2020: Joe Biden stand als Sieger der US-Präsidentenwahl fest.

Donald Trump war 2020 nicht mehr der häufigste Gegenstand von Eilmeldungen – Bundeskanzlerin Merkel hatte ihn abgehängt: Ihr Name, 2019 nur in zehn Meldungen gefallen, tauchte im Corona-Jahr in rund 120 dpa-Eilmeldungen auf: Auch das eine Folge der Corona-Pandemie, in der die Kanzlerin lange eine tragende Rolle spielte.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: