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Befreiung von Auschwitz: Ausstellung zeigt Überlebende des Holocaust in Essen

Holocaust-Ausstellung  

Sie haben die Hölle überlebt

21.01.2020, 11:18 Uhr | dpa

Ausstellung präsentiert Fotos von Holocaust-Überlebenden

Zu sehen ist die Ausstellung mit Aufnahmen des Fotografen Martin Schoeller künftig in der Zeche Zollverein in Essen. (Quelle: Reuters)

In der Ausstellung "Survivors" in Essen zeigt der Fotograf Martin Schoeller Bilder von Überlebenden des Holocausts. (Quelle: Reuters)


Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz erinnert "Survivors" an die Gräueltaten der Nazis. Im Mittelpunkt der Fotoausstellung des Künstlers Martin Schoeller stehen die Überlebenden.

Unter dem Titel "Survivors. Faces of Life after the Holocaust" zeigt ab Mittwoch eine Ausstellung in Essen großformatige Porträtaufnahmen von 75 Holocaust-Überlebenden. Die Schau mit Nahaufnahmen des renommierten Künstlers Martin Schoeller wird am Dienstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet. Der 51-Jährige hatte die 75 Männer und Frauen, die alle in Israel leben, im vergangenen Juni in Jerusalem fotografiert. Zur Eröffnung wird einer der Porträtierten, Naftali Fürst, erwartet, wie der Vorsitzende des deutschen Freundeskreises der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, Kai Diekmann, am Montag in Essen sagte.

Projekt von deutschem Freundeskreis von Yad Vashem ins Leben gerufen  

Anlass für das Erinnerungsprojekt ist der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Soldaten der Roten Armee hatten das Lager am 27. Januar 1945 befreit. Die Nazis und ihre Helfershelfer ermordeten während des Holocaust insgesamt rund sechs Millionen Juden.

Das Projekt (Titel auf Deutsch: "Überlebende: Gesichter des Lebens nach dem Holocaust") wurde vom deutschen Freundeskreis von Yad Vashem initiiert. Es umfasst eine Fotoausstellung mit Begleitfilm sowie ein englischsprachiges Fotobuch mit den 75 Porträts. Nach Essen ist eine weltweite Tour geplant, unter anderem nach Toronto und Maastricht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

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