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Das ist der gefÀhrdetste MeeressÀuger der Welt

Von dpa
Aktualisiert am 30.07.2019Lesedauer: 2 Min.
Ein gefangener Schweinswal: Im kalifornischen Golf leben höchstens nur noch 19 Exemplare der kleinen Walart.
Ein gefangener Schweinswal: Im kalifornischen Golf leben höchstens nur noch 19 Exemplare der kleinen Walart. (Quelle: Cristian Faesi/WWF/dpa-bilder)
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Nicht mal mehr 20 Exemplare leben im Golf von Kalifornien: Der Schweinswal ist massiv vor dem Aussterben bedroht. Die illegale Jagd auf andere MeeressÀuger gefÀhrdet ihn am meisten. Die Politik soll dagegen vorgehen.

Alle BemĂŒhungen zum Schutz der Vaquitas haben offenbar nicht gefruchtet. Die Zeit, die im Golf von Kalifornien lebenden Schweinswale vor dem Aussterben zu bewahren, ist nahezu abgelaufen. Schuld ist der Handel mit dem "Kokain des Meeres".

Nur mit sofortigen Maßnahmen ist der Kalifornische Schweinswal Experten zufolge noch vor dem Aussterben zu retten. Von den auch Vaquita genannten MeeressĂ€ugern gab es im Herbst 2018 nur noch weniger als 19 Exemplare im Golf von Kalifornien, berichten Forscher im Fachmagazin "Royal Society Open Science". Dies gehe aus der Auswertung der Aufnahmen von Unterwasser-Mikrofonen hervor.

Schweinswale verfangen sich in Netzen

Der Kalifornische Schweinswal (Phocoena sinus) ist mit einer LĂ€nge von nur etwa 150 Zentimetern und einem Gewicht von maximal 40 Kilogramm eine der kleinsten Walarten und kommt nur im Golf von Kalifornien vor. Fischer machen dort illegal Jagd auf die Totoaba – eine ebenfalls bedrohte Fischart, deren Schwimmblase auf dem Schwarzmarkt in China als angebliches Aphrodisiakum und Heilmittel extrem hohe Preise erzielt. Sie ist daher auch als "Kokain des Meeres" bekannt.

Immer wieder verfangen sich Schweinswale in Stellnetzen von Fischern und verenden. Nach Angaben der vom mexikanischen Umweltministerium gegrĂŒndeten Schutzorganisation VaquitaCPR ist der Vaquita (spanisch: kleine Kuh) die derzeit am akutesten bedrohte MeeressĂ€ugerart. Ihr RĂŒckgang beschleunigte sich den Forschern zufolge in den vergangenen Jahren.

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Lediglich sechs Vaquitas gesichtet

Mexiko hatte zwar den Fischfang mit Treibnetzen im Golf von Kalifornien im Jahr 2015 verboten. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass dies den RĂŒckgang verlangsamt habe, schreiben die Experten. Die Netze wĂŒrden trotzdem genutzt, wodurch der Kalifornische Schweinswal immer weiter an den Rand der Ausrottung getrieben worden sei. Seit dem Jahr 2011 sei der Bestand um geschĂ€tzt fast 99 Prozent geschwunden, berichten die Forscher von Mexikos staatlicher Kommission zum Schutz der Artenvielfalt sowie aus Großbritannien und den USA.

Im vergangenen Jahr waren lediglich sechs Vaquitas gesichtet worden, darunter ein Weibchen mit einem Kalb. FĂŒr Schlagzeilen hat die Art auch deshalb gesorgt, weil sich US-Schauspieler Leonardo Di Caprio fĂŒr ihren Schutz einsetzt. In diesem Jahr erschien unter dem Titel "Sea of Shadows" ein Dokumentarfilm ĂŒber die BemĂŒhungen, die Vaquitas vor dem Aussterben zu bewahren, den der Hollywoodstar produzierte. Weil sie dunkle Ringe um die Augen und das Maul haben, werden die Wale auch "Panda des Meeres" genannt.


Anfang Juli setzte das Welterbekomitee der Unesco Mexikos Inselarchipel im Golf von Kalifornien, die Heimat der Vaquitas, auf die Liste des gefÀhrdeten Naturerbes der Welt. Mit dem Status soll auf dringenden politischen Handlungsbedarf hingewiesen werden. Mexiko hatte im vergangenen Jahr eine Erweiterung des Schutzgebiets von 1.263 auf 1.841 Quadratkilometer erklÀrt.

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