Sie sind hier: Home > Politik > Specials > Krise in der Ukraine >

Putin versetzt Truppen in "volle Gefechtsbereitschaft"

Ukraine-Konflikt  

Putin versetzt Truppen in "volle Gefechtsbereitschaft"

21.06.2014, 19:36 Uhr | AFP

Putin versetzt Truppen in "volle Gefechtsbereitschaft". Putin versetzt Truppen in "volle Gefechtsbereitschaft" (Quelle: Reuters)

Wladimir Putin mit dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu (Quelle: Reuters)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Samstag die Truppen in Zentralrussland in "volle Gefechtsbereitschaft" versetzt. Das gelte für die Truppen des zentralen Militärbezirks sowie alle Einheiten auf dem Gebiet, zitierten russische Nachrichtenagenturen Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Mit dieser Machtdemonstration droht eine weitere Verschärfung des Ukraine-Konflikts.

Am Freitag hatte Moskau bestätigt, seine Militärpräsenz an der Grenze zur Ukraine zu verstärken.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Barack Obama und Frankreichs Staatschef François Hollande hatten Putin erst am Freitagabend aufgefordert, seine Soldaten aus der Region abzuziehen. Sollte der Kreml keine Schritte zur Deeskalation einleiten, drohten neue Sanktionen, erklärten das Weiße Haus und der Elysée-Palast.

Nichtsdestotrotz unterstützt Putin die Waffenruhe in der Ostukraine. Wie der Kreml mitteilte, sprach sich Putin dafür aus, dass beide Seiten ihre militärischen Operationen einstellen sollten.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte am Freitag eine einseitige Waffenruhe für die umkämpfte Ost-Ukraine ausgerufen. Moskau hatte zunächst skeptisch auf seinen Friedensplan reagiert, und die pro-russischen Kräfte gingen nicht darauf ein.

Separatisten ignorieren Waffenruhe

Die Attacken im Osten der Ukraine gehen offenbar dennoch weiter. Regierungstruppen berichteten von Angriffen der Aufständischen. Bei einer Attacke auf einen Kontrollposten der Armee in der Region Donezk seien drei Soldaten verletzt worden. Die Stellung sei in der Nacht mit Mörsergranaten und von Scharfschützen beschossen worden.

Führer der Separatisten lehnen es ab, die Waffen niederzulegen, bevor sich die Regierungstruppen aus der Region zurückziehen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal