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Fotos zeigen Asowstal-Kämpfer vor und nach der Gefangenschaft

Von t-online, wan

Aktualisiert am 24.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Mykhailo Dianov im Stahlwerk Azowstal, das wochenlang belagert wurde. Jetzt ist der ukrainische Soldat aus der Gefangenschaft zurückgekehrt.
Mykhailo Dianow im Stahlwerk Azowstal, das wochenlang belagert wurde. Jetzt ist der ukrainische Soldat aus der Gefangenschaft zurückgekehrt. (Quelle: imago images)
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Fotos eines ukrainischen Soldaten zeigen die Folgen von russischer Gefangenschaft. Mykhailo Dianow war einer der Kämpfer im Aswostal-Stahlwerk.

Das Bild des ukrainischen Soldaten, der mit einem notdürftig verbundenen und geschienten Arm im Asowstal-Stahlwerk in Mariupol ausharrte, ging um die Welt. Trotz seiner Verletzung zeigte er das Siegeszeichen und versuchte zu lächeln. Jetzt ist Mykhailo Dianow aus der Gefangenschaft zurückgekehrt – und ist kaum wiederzuerkennen.

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Fotos auf Twitter zeigen einen ausgemergelten Mann, dessen rechter Arm offenbar stark verformt ist. Andere Bilder zeigen Dianow im Kreise seiner Familie. Der lange Bart, den der Soldat im Stahlwerk trug, ist mittlerweile abgeschnitten. Nur ein paar Stoppeln sind noch vorhanden.

Ukraine: Einer der Glücklichen

Das ukrainische Verteidigungsministerium teilte ebenfalls Bilder des Soldaten, vor dem Einsatz im Stahlwerk und nach seiner Freilassung. "Der ukrainische Soldat Mykhailo Dianow gehört zu den Glücklichen: Im Gegensatz zu einigen seiner Kriegsgefangenen überlebte er die russische Gefangenschaft. So hält sich Russland an die Genfer Konventionen. So setzt Russland das schändliche Erbe des Nationalsozialismus fort", schrieb das Ministerium auf Twitter.

Der ehemalige Kämpfer sieht auf den Fotos in sozialen Medien deutlich abgemagert aus, versucht aber freundlich in die Kamera zu lächeln. Auf einem Bild macht er erneut das Siegeszeichen mit dem Zeige- und Mittelfinger. Dianow soll Ende September aus der Gefangenschaft entlassen worden sein – offenbar im Rahmen des jüngsten Gefangenenaustausches mit Russland. Er soll zunächst in ein Krankenhaus in Kiew gebracht worden sein.

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Seine Schwester Olena hat nach Berichten auf Twitter eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. Mit dem Geld soll eine Operation seines Arms bezahlt werden. Auf Twitter wurden Spendenadressen veröffentlicht, außerdem boten Nutzer Hilfe bei Kontakten zu ausländischen Hilfsorganisationen an. Dianow war übrigens nicht immer bei den Streitkräften. Er ist Musiker, spielte vor dem Krieg professionell Piano und Gitarre.

Größter Austausch seit Kriegsbeginn

Vor wenigen Tagen hatte es den bislang größten Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine gegeben. Nach ukrainischen Angaben kamen 205 Soldaten zurück, viele davon waren Kämpfer in Mariupol. Im Gegenzug wurde 55 Personen Russland überstellt, darunter der prominente Putinvertraute und Geschäftsmann Viktor Medwedtschuk. Auch zehn Ausländer wurden auf Vermittlung von Saudi-Arabien freigelassen, darunter Amerikaner und Briten.

Das Asowstal-Stahlwerk in Mariupol wurde im Mai lange von prorussischen Separatisten und russischen Truppen belagert. Neben ukrainischen Soldaten harrten dort auch viele Zivilisten aus. Nachdem diese freikamen, stürmten die Angreifer das verwinkelte und schwer zugängliche Gelände. Am 20. Mai gaben dann die ukrainischen Kämpfer auf und wurden in Bussen abtransportiert – vermutlich in russische Lager für Kriegsgefangene.

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Verwendete Quellen
  • twitter.com: Tweet von Illia Ponomarenko
  • Eigene Recherchen
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