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Russland will 600 ukrainische Soldaten getötet haben – Ukraine widerspricht

Von reuters, dpa, afp, t-online
Aktualisiert am 09.01.2023Lesedauer: 50 Min.
Erschütternde Aufnahmen: In der Ost-Ukraine bombardieren die russischen Truppen zahlreiche Ortschaften. (Quelle: Reuters)
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Tag 320 seit Kriegsbeginn: Kiew räumt Probleme bei Verteidigung in der Ostukraine ein. Russland und die Ukraine tauschen 50 Gefangene aus. Alle Infos im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Deutschland kündigt "pünktliche" Lieferung der Marder-Panzer an

12.15 Uhr: Deutschland wird der Ukraine die zugesagten Marder-Schützenpanzer "pünktlich" liefern. Es sei noch nicht klar, woher die Marder genau kämen, man sei aber im engen Austausch mit Industrie und internationalen Partnern, sagt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Die Ausbildung der ukrainischen Soldaten werde schnell beginnen. Man wolle die Abgaben aus Beständen der Bundeswehr möglichst gering halten.

Über mögliche Lieferungen von Leopard-2-Panzern an die Ukraine sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit, dass ihm dazu keine Anfragen von Nato-Partnern bekannt seien. Zuletzt waren die Rufe nach weiteren Panzerlieferungen lauter geworden. Mehr zu der Debatte lesen Sie hier.

Schützenpanzer Marder auf einem Truppenübungsplatz: "Die Bundeswehr hat funktionierende Marder, welche für ihren Auftrag nicht zwingend benötigt werden".
Schützenpanzer "Marder" auf einem Truppenübungsplatz: Noch ist unklar, woher die Panzer für die Ukraine genau kommen sollen. . (Quelle: Sven Eckelkamp/imago-images-bilder)

Polen: Leopard-Panzer für die Ukraine nur im Rahmen einer Koalition

11.37 Uhr: In der Debatte über eine Lieferung auch westlicher Kampfpanzern an die Ukraine hat Polen den Druck erhöht. Warschau ermutige andere Länder, eine breite Koalition zur Übergabe modernerer Panzer wie etwa des Leopard-Panzers zu bilden, sagte Vize-Außenminister Pawel Jablonski am Montag dem polnischen öffentlich-rechtlichen Radio.

Polen könne Teil einer solchen Koalition sein, sagte Jakub Kumoch, Sicherheitsberater von Präsident Andrzej Duda, dem Sender Radio Zet. "Die Sache ist im Fluss. Zuerst muss man einmal herausfinden, was unsere Verbündeten in den westlichen Ländern tun werden." Allein werde das Nato-Land aber nichts in dieser Richtung unternehmen, weil es dazu gar nicht in der Lage sei.

Berichte, wonach Polen bereit sei, eine paar hundert oder sogar alle seine Leopard-Kampfpanzer der Ukraine zu überlassen, bezeichnete Kumoch als "Desinformation". In der Debatte gehe allenfalls um "ein paar oder ein Dutzend Stück". Am Nachmittag werde der nationale Sicherheitsrat mit Präsident Duda unter über diese Frage beraten.

Putin will Abkommen mit Europa kündigen

11.20 Uhr: Kremlchef Wladimir Putin will Russlands Beteiligung am Strafrechtsübereinkommen des Europarats zur Korruptionsbekämpfung aufkündigen. Ein entsprechendes Gesetz hat der Präsident am Montag ins Parlament eingebracht, wie aus der Gesetzesdatenbank hervorgeht. Putin begründete die Kündigung mit der Diskriminierung Russlands.

Der Europarat habe Russlands vollwertige Mitgliedschaft in der Staatengruppe gegen Korruption (GRECO) beschnitten. "In Übereinstimmung mit dieser Entscheidung wird die Mitgliedschaft Russlands in der GRECO gestoppt, außer in den Fällen, wo die GRECO ihre Beobachtermission bezüglich der Einhaltung der Verpflichtungen unseres Landes durchführt, dabei verliert Russland das Recht auf die Teilnahme an der Erörterung oder Verabschiedung von Berichten und das Stimmrecht", heißt es im Begründungsschreiben zum Gesetz. Diese Diskriminierung sei für Russland nicht hinnehmbar.

Wladimir Putin: Gegen die russische Bedrohung erhoffen sich die Baltischen Staaten mehr Führungsstärke von Deutschland.
Wladimir Putin: Der Kremlchef will Russlands Beteiligung am Strafrechtsübereinkommen des Europarats zur Korruptionsbekämpfung aufkündigen. (Quelle: Sergey Guneev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa)

Pro-russische Separatisten melden Einnahme eines Dorfes bei Bachmut

10.13 Uhr: Pro-russische Separatisten haben eigenen Angaben zufolge ein Dorf in der Nähe der seit Monaten schwer umkämpften Stadt Bachmut in der ostukrainischen Region Donezk eingenommen. Das Dorf Bachmutske sei "von den Streitkräften der Russischen Föderation befreit" worden, erklärten die Behörden der Separatisten am Montag im Onlinedienst Telegram.

Die Nachrichtenagentur AFP konnte die Angaben zunächst nicht unabhängig verifizieren. Das Dorf Bachmutske liegt nordöstlich von Bachmut und direkt vor der Stadt Soledar, um die ebenfalls heftig gekämpft wird. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in seiner abendlichen Videobotschaft am Sonntag, das Gebiet zwischen den beiden Städten sei "einer der blutigsten Orte an der Front".

Ukraine: Russische Angriffe auf 14 Orte im Donbass abgewehrt

7.45 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben russische Angriffe auf 14 Städte und Ortschaften in der Region Donbass im Osten des Landes abgewehrt. Vor allem die Stadt Bachmut bleibe umkämpft, teilt der Generalstab in einem Lagebericht mit. Am Vortag habe es vonseiten des russische Militärs sieben Raketenangriffe, 31 Luftangriffe und 73 Angriffe mit Mehrfachraketenwerfern gegeben. Die russischen Truppen konzentrieren derzeit ihre Angriffe auf den Osten der Ukraine. Seit Monaten versuchen sie und die russische Söldnergruppe Wagner die Kleinstadt Bachmut einzunehmen.

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Die Nacht: Kiew räumt schwere Lage in Ostukraine ein

Die Kämpfe im Osten der Ukraine haben sich zugespitzt. Speziell im Norden des Gebiets Donezk um die Städte Bachmut und Soledar ist die Lage nach Angaben aus Kiew schwierig. Präsident Wolodymyr Selenskyj gibt sich trotzdem überzeugt davon, dass die eigenen Truppen durchhalten und verspricht ihnen Verstärkung. Derweil haben Russland und die Ukraine das erste Mal in diesem Jahr wieder Gefangene ausgetauscht. Montag ist der 320. Tag des russischen Angriffskrieges auf das Nachbarland. Hier lesen Sie den Überblick über die Geschehnisse der Nacht.

Montag, 8. Januar

Ukraine weist Angaben über mindestens 600 getötete Ukrainer zurück

18.40 Uhr: Die ukrainischen Streitkräfte haben russische Angaben zurückgewiesen, wonach bei Angriffen im Osten der Ukraine mindestens 600 Ukrainer getötet worden sein sollen. "Diese Information ist ebenso wahr wie die Angabe, dass sie alle unsere Himars zerstört haben", sagte ein ukrainischer Armeesprecher am Sonntag der Nachrichten-Website "Suspilne".

Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, am späten Samstagabend hätten Journalisten der Agentur in Kramatorsk mindestens vier Explosionen gehört. Nach Angaben von Gouverneur Pawlo Kirilenko führte die russische Armee nach Mitternacht "sieben Raketenangriffe auf Kramatorsk und zwei auf Kostjantyniwka" aus. Mehrere Gebäude seien dabei beschädigt worden, es sei aber niemand getötet worden. Ein finnischer Journalist hatte am Sonntag angegeben, es habe Attacken gegeben, aber keine Treffer an Gebäuden.

Netrebkos Manager: Ukraine-Sanktionen betreffen Sängerin nicht

17.03 Uhr: Die von Kiew verkündeten Sanktionen gegen den russischen Opernstar Anna Netrebko haben laut ihrem Manager keine konkreten Auswirkungen. "Sie hat kein Vermögen in der Ukraine, sie ist nie in der Ukraine aufgetreten und sie plant nicht, das zu tun", schrieb Manager Miguel Esteban der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Das ukrainische Präsidialamt veröffentlichte am Samstag ein Dekret, mit dem Dutzende russische Künstler und andere Personen des öffentlichen Lebens auf eine Sanktionsliste gesetzt wurden. Die in Wien lebenden Netrebko und 118 weiteren Personen wird etwa, sofern vorhanden, Vermögen in der Ukraine gesperrt. Netrebko, die auch österreichische Staatsbürgerin ist, wurde in der Vergangenheit eine Nähe zum Kreml vorgeworfen. Es sei unrichtig, die Sopranistin mit einer Regierung oder mit dem Krieg in der Ukraine in Verbindung zu bringen, meinte hingegen Esteban. Die Künstlerin habe sich mehrfach entsprechend distanziert, betonte er.


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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, afp, Reuters
  • Eigene Recherche
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