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Medikamente fehlen: WHO braucht Geld für Tuberkulose-Prävention bei Kindern

Medikamente fehlen  

WHO braucht Geld für Tuberkulose-Prävention bei Kindern

17.10.2019, 18:31 Uhr | dpa

Medikamente fehlen: WHO braucht Geld für Tuberkulose-Prävention bei Kindern. WHO braucht Geld für Tuberkulose-Prävention bei gefährdeten Kindern.

WHO braucht Geld für Tuberkulose-Prävention bei gefährdeten Kindern. Foto: Gregor Fischer/dpa. (Quelle: dpa)

Genf (dpa) - Die Kinder von Tuberkulose-Patienten müssen besser geschützt werden, vor allem in Ländern mit niedrigem Einkommen, verlangt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nur ein Viertel der Kinder unter fünf Jahren, die mit Tuberkulosekranken zusammenwohnen, bekomme vorbeugende Medikamente.

Nur die Hälfte der Kinder, die selbst an Tuberkulose (TB) erkrankt sind, seien medizinisch ausreichend versorgt, berichtete die WHO am Donnerstag.

Die WHO schätzt, dass insgesamt zur Behandlung von TB-Patienten in ärmeren Ländern in diesem Jahr 3,3 Milliarden Dollar (knapp 3 Mrd Euro) fehlten. International seien nur 900 Millionen Dollar aufgebracht worden. Die USA seien mit Abstand der größte Geber.

Tuberkulose ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit. Ein Viertel der Menschheit ist nach WHO-Angaben mit dem Erreger infiziert, allerdings erkranken nur etwa fünf bis zehn Prozent. Die Krankheit kann von der Lunge bis zum Gehirn schwerwiegende Entzündungen hervorrufen und ist vor allem für Menschen lebensbedrohlich, deren Immunabwehr geschwächt ist.

Im vergangenen Jahr sei die Krankheit bei 7 Millionen Menschen festgestellt worden, nach 6,4 Millionen im Jahr davor, so die WHO. 1,5 Millionen Menschen seien an TB gestorben, nach 1,6 Millionen 2017. Die am meisten betroffenen Länder seien Bangladesch, China, Indien, Indonesien, Nigeria, Pakistan, die Philippinen und Südafrika.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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