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Kaffeemühlen im Test für frischen Kaffee: Die Stiftung Warentest Testsieger

Kaffeemühlen im Test  

Die besten Kaffeemühlen für aromatischen Kaffee

25.08.2020, 14:30 Uhr | t-online, AW

Kaffeemühlen im Test für frischen Kaffee: Die Stiftung Warentest Testsieger. Frisch gemahlen schmeckt Kaffee einfach am besten. (Quelle: Getty Images/JulieWild)

Frisch gemahlen schmeckt Kaffee einfach am besten. (Quelle: JulieWild/Getty Images)

Echte Kaffeeliebhaber schwören auf frisch gemahlenen Kaffee. Gute Kaffeemühlen gibt es zum Glück schon ab 40 Euro – das zeigt nicht zuletzt auch der letzte Kaffeemühlen-Test von Stiftung Warentest. Wir stellen den Testsieger und weitere empfehlenswerte Kaffeemühlen mit verschiedenen Mahlwerken vor. Außerdem erklären wir die Vor- und Nachteile elektrischer und manueller Kaffeemühlen.

Frisch gemahlener Kaffee schmeckt viel aromatischer als aus der Packung. Der Grund für den besseren Geschmack: Werden die Kaffeebohnen erst kurz vor dem Aufbrühen gemahlen, bleibt ein Großteil der Aromen erhalten und der Kaffee schmeckt besonders rund. Vorgemahlener Kaffee kann da kaum mithalten – da hilft auch die beste Aromaschutzverpackung wenig.

Zuletzt hat Stiftung Warentest in ihrer Ausgabe 12/2019 insgesamt 15 elektrische Kaffeemühlen unter die Lupe genommen: neun Kaffeemühlen mit Scheiben- oder Kegelmahlwerk und sechs Kaffeemühlen mit einfachem Schlagwerk. Gute Mühlen zeichnen sich dadurch aus, dass sie für jeden Kaffee den passenden Mahlgrad hinbekommen – für Espresso aus der Siebträgermaschine genauso wie für Filterkaffee oder Kaffee aus der French Press.

Der Testsieger: Graef Kaffeemühle CM 800

Die Graef Kaffeemühle CM 800 ist der Testsieger von Stiftung Warentest und bekam das Qualitätsurteil "gut" (Note 2,1). Kaffeepulver kann in 40 verschiedenen Mahlgraden gemahlen werden – von sehr fein für Espresso über mittelfein für Filterkaffee bis hin zu grob für die French Press oder Stempelkanne. Die verschiedenen Mahlgrade gelingen der Graef CM 800 gut und das Einstellen geht leicht, lobte die Stiftung Warentest. Die Leistung des langsam laufenden Motors von 128 Watt und ein aromaschonendes Kegelmahlwerk aus Edelstahl verhindern den Aromaverlust am Kaffee und bieten einen allzeit frischen und gleichbleibenden Geschmack. Besonders geeignet für Besitzer von Siebträgermaschinen dank der Autofunktion für Siebträger. 

Für Einsteiger: Melitta Kaffeemühle Molino

Ideal für Einsteiger ist die Melitta Molino Kaffeemühle mit Scheibenmahlwerk. In siebzehn Mahlgraden lässt sich Kaffeepulver für verschiedene Zubereitungsmethoden herstellen. Praktisch sind die einstellbare Tassenzahl per Drehknopf (2 bis 14 Tassen) sowie die automatische Abschaltung. Durch die abnehmbaren Einzelteile lässt sich die Kaffeemühle leicht reinigen. Im aktuellsten Test von Stiftung Warentest landete sie mit dem Qualitätsurteil "gut" (Note 2,3) auf dem zweiten Platz.

Die Komfortable: Rommelsbacher EKM 300

Dank hochwertigem Kegelmahlwerk aus Edelstahl mahlt die Rommelsbacher EKM 300 Kaffee- und Espressobohnen sehr aromaschonend. Stiftung Warentest vergab dafür das Qualitätsurteil "gut" (Note 2,4), was für den dritten Platz langte. Besonders komfortabel ist die voreinstellbare Tassenmenge. Der abnehmbare Bohnenbehälter hat einen Aroma-Schutzdeckel, der die Bohnen lange frisch hält. Der Pulverbehälter ist ebenfalls herausnehmbar und ermöglicht eine einfache Entnahme des frisch gemahlenen Kaffeepulvers. Auch das Mahlwerk kann zur Reinigung entnommen werden und sogar ein Reinigungspinsel ist im Lieferumfang enthalten.

Die Mittelklasse: WMF Skyline Kaffeemühle

Das präzise Kegelmahlwerk der WMF Skyline Kaffeemühle mahlt aromaschonend bis zu zehn Portionen Kaffee- oder Espressobohnen in 12 verschiedenen Mahlgraden. Der Bohnenbehälter ist extragroß, abnehmbar und spülmaschinenfest und der Kaffeemehlbehälter hat einen Aromaverschluss. Im Test von "ETM Testmagazin" landete die WMF Skyline Kaffeemühle auf dem dritten Platz mit dem Urteil "gut". Gelobt wurde auch die hervorragende Verarbeitung der Kaffeemühle.

Elektrische Kaffeemühle oder Handmühle?

Wer in der Regel eine ganze Kanne Kaffee kocht, sollte eine elektrische Kaffeemühle kaufen. Damit lassen sich per Knopfdruck auch größere Mengen Kaffeepulver herstellen, während das mit einer Handmühle nur für ein bis zwei Tassen gut geht.

Auch wer Espressopulver für eine Siebträgermaschine herstellen möchte, fährt auf Dauer mit einer elektrischen Kaffeemühle besser, denn das Pulver sollte hierfür sehr fein gemahlen sein, was mit einer Handkaffeemühle aufwendiger ist. 

Eine manuelle Handmühle ist aber nach wie vor die günstigste Variante, Kaffee zu mahlen – ganz wie zu Großmutters Zeiten. Das Design hat allerdings ein Update bekommen. Großer Vorteil: Die manuelle Kaffeemühle ist in der Regel so handlich, dass man sie auch gut auf Reisen mitnehmen kann.

Per Kurbel werden die Bohnen durch das Mahlwerk – meist aus Keramik – befördert. Mit einer Handmühle lassen sich allerdings nur kleine Mengen Kaffeepulver herstellen. Ideal also für Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte.

Nachfolgend stellen wir Ihnen zwei empfehlenswerte Handkaffeemühlen vor:

Handkaffeemühle von Groenenberg

Die schmale und handliche Kaffeemühle von Groenenberg aus Edelstahl eignet sich ideal für den Gebrauch unterwegs. Der Mahlgrad kann stufenlos eingestellt werden; allerdings gibt es keinerlei Skalierung. Da die Mühle ausreichend fein mahlt, ist sie auch für die Herstellung von Espressopulver geeignet. 

Zassenhaus Handkaffeemühle Brasilia

Die Zassenhaus Handkaffeemühle präsentiert sich im nostalgischen Holz-Design mit Schubfach. Das originale Zassenhaus-Mahlwerk der Kaffee- und Espressomühlen wird aus robustem Spezialstahl gefertigt und erhält durch seine besondere Härtung eine extra lange Lebensdauer. Per Rändelschraube lässt sich der Mahlgrad stufenlos einstellen und fixieren.

Unser Fazit:

Wer regelmäßig frischen Kaffee aufbrüht, für den lohnt es sich, eine gute Kaffeemühle zu kaufen. Ob Sie eine manuelle oder eine elektrische Kaffeemühle kaufen, hängt davon ab, wie viel und wie häufig sie Kaffeebohnen mahlen wollen. Aromatischen Kaffee können sie mit beiden Varianten erhalten. 

Mit dem Testsieger der Stiftung Warentest, der Graef CM 800 Kaffeemühle, sind Sie nicht nur auf der sicheren Seite, sondern bekommen allzeit frischen Kaffee in verschiedenen Mahlgraden – für jeden Geschmack (und jede Kaffeesorte) ist also gesorgt. Gleichzeitig ist dieses Modell allerdings die teuerste Kaffeemühle in diesem Vergleich und es lohnt sich die Überlegung, ob man auch zu einer preiswerteren Mühle greifen kann. 

Hier empfiehlt sich die einfache aber sehr praktische Melitta Kaffeemühle Molino, die deutlich weniger kostet, aber immerhin Zweitplatzierte des aktuellsten Test der Stiftung Warentest ist. 

Unser Tipp: Wenn in einem Haushalt regelmäßig unterschiedliche Kaffeesorten getrunken werden, empfehlen wir die Anschaffung zweier kompakter Kaffeemühlen. Der Vorteil ist, man kann die Kaffeebohnen und das Kaffeepulver auch einfach drin lassen sowie die Mahlgradeinstellungen behalten. Man spart Zeit und Kaffee, denn durch ständiges Austauschen der Kaffeesorten hätte man auch immer Kaffeepulverreste, die übrig bleiben und schlimmstenfall im Müll landen

Kaffeemühle kaufen: Welche Mahlwerke gibt es?

Es gibt drei gängige Mahlwerke:

  • Schlagmahlwerk: Ein Schlagmahlwerk arbeitet in der Art und Weise ähnlich wie ein Mixer: Im Inneren befindet sich ein kleiner "Propeller", mit dem die Kaffeebohnen zerschlagen werden. Das Kaffeepulver wird dadurch eher unregelmäßig, was sich negativ auf die Extraktion in der Kaffeemaschine auswirken kann. 
  • Scheibenmahlwerk: Beim Scheibenmahlwerk werden die Bohnen durch zwei übereinanderliegende Scheiben gedrückt. Durch die hohe Drehzahl wird allerdings viel Wärme produziert, was sich nachteilig auf das Kaffeearoma auswirkt. Der Mahlgrad kann durch die Veränderung des Abstandes zwischen den beiden Scheiben reguliert werden. 
  • Kegelmahlwerk: Die meisten Mahlwerke für den handelsüblichen Gebrauch sind mit einem Kegelmahlwerk ausgestattet. Statt zwischen zwei Scheiben werden die Kaffeebohnen zwischen einem Kegel und der äußeren Wand zerkleinert. Der Mahlgrad kann über den Abstand zwischen Kegel und Wand verändert werden. Die Drehzahl ist geringer als beim Scheibenmahlwerk und der Kaffee wird daher schonender gemahlen. Ein Kegelmahlwerk ist darüber hinaus besonders langlebig und robust.

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