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Seniorenhandys im Test: Die besten Smartphones für Senioren

Einfach zu bedienen  

Die besten Seniorenhandys im Test

25.03.2019, 16:41 Uhr | t-online.de

Seniorenhandys im Test: Die besten Smartphones für Senioren. Welche Handys eignen sich für Ältere? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/gpointstudio)

Welche Handys eignen sich für Ältere? (Quelle: gpointstudio/Thinkstock by Getty-Images)

Im Alter ändern sich die Anforderungen an Handys und Smartphones: Mit schlechter werdenden Augen und langsameren Fingern muss das Handy vor allem eins sein: leicht bedienbar. Wir erklären Ihnen, worauf es bei der Wahl eines Seniorenhandys ankommt und geben Ihnen eine Übersicht über die besten Handys für Senioren und sagen Ihnen, welche Geräte in Tests besonders gut abgeschnitten haben.

Fakt ist: Viele Ältere finden neue Telefone kompliziert, die Geräte überfordern sie. Aber das muss nicht sein. Es gibt Handys oder Smartphones, die speziell für Senioren gedacht sind. Diese Seniorenhandys verzichten auf umständliche Menüs und sind in der Bedienung extra besonders intuitiv gehalten. 

Spezielle Seniorenhandys sind außerdem in Größe und Haptik auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen angepasst. Die meist größer gehaltene Schrift, größere und möglichst kontrastreiche Displays der Seniorenhandys erleichtern zusätzlich die Handhabung. 

Auch herkömmliche Smartphones bieten Möglichkeiten, die Nutzung für Ältere anzupassen: Bedienfelder und Darstellung lassen sich in den Einstellungen vergrößern. Oft helfen auch vereinfachte Menüs und leicht verständliche Anleitungen. 

Große Tasten, Notruffunktion und SOS-Ortung

Bei Seniorenhandys beginnt alles mit den Tasten. Das Stichwort hier: Großtastenhandy. Hersteller versuchen mit solchen speziellen Seniorenhandys direkt ältere Nutzer anzusprechen, die lediglich telefonieren oder ein paar SMS schreiben wollen. Großtastentelefone sind also keine Smartphones: Sie bieten wenig Schnickschnack, dafür aber viele Details, die für ältere Menschen wichtig sein können. Noch besser ist es, wenn die Tasten eines Großtastenhandy zusätzlich beleuchtet sind. So sind auch bei nachlassendem Augenlicht die Funktionen für die Senioren einfach zu erkennen. 

Gute Sonderfunktionen bei einem Seniorenhandy sind etwa eine Hörgerät-Funktion oder eine Notruffunktion über den Notfallknopf. Wird diese Direktwahltaste gedrückt, wählt das Handy eine Liste von zuvor festgelegten Kontakten an. Wichtig ist, dass das Seniorenhandy erkennt, wenn am anderen Ende der Leitung ein Anrufbeantworter oder die Mailbox drangeht. Dann sollte das Mobiltelefon gleich die nächste Nummer wählen. Viele Handys haben diese Funktion nicht.

Wer noch kein solches Seniorenhandy nutzen möchte, für den kann es hilfreich sein, die wichtigsten Nummern über die Kurzwahltasten einzuspeichern. Kurzwahltasten funktionieren grundsätzlich so, dass auf einer bestimmten Taste eine Nummer gespeichert ist. Drückt man diese Kurzwahltaste, dann wird automatisch die gespeicherte Nummer angerufen. Das macht besonders bei häufig benutzten Nummern Sinn und erspart dem Nutzer das Suchen in den Kontakten oder dem Telefonbuch.

Hilfreich kann auch ein Fallsensor sein. Er erkennt, wenn der Nutzer stürzt und setzt automatisch einen Notruf ab. Ladestationen statt fummeliger Micro-USB-Ladekabel sind komfortabel und eine einfach zu bedienende Taschenlampe ist nützlich. 

Die große Beliebtheit von WhatsApp hat auch dafür gesorgt, dass immer mehr Großeltern ein Smartphone wollen. So können sie einfach mit Kindern und Enkeln Kontakt halten und Fotos austauschen. Das funktioniert in der Regel auch gut, zumal alle Smartphone-Betriebssysteme verschiedene Bedienungshilfen anbieten.

In Android und iOS lassen sich in den Einstellungen beispielsweise eine Zoom-Funktion oder eine Lupe aktivieren, der Text vergrößern oder der Kontrast erhöhen. Wichtig: Nicht Oma oder Opa mit einem Gerät überraschen, sondern sie lieber selbst aussuchen lassen.

Das Angebot ist groß, deshalb hier unsere Handy-Empfehlungen für Senioren, die am digitalen Leben teilhaben wollen.

Emporia Euphoria V50

Wertiges Design trifft einfache Bedienung, große Tasten und breites Display. Das Euphoria von Emporia ist aber vor allem: ein aufs Wesentliche reduzierte Mobiltelefon. Für die, die damit hauptsächlich telefonieren wollen und ab und zu eine SMS schreiben wollen. Die Kamera ist solide und bietet sich an, um Schnappschüsse zu machen, die sich über Bluetooth einfach verschicken lassen.

Die Notruftaste liegt bei diesem Seniorenhandy auf der Rückseite. Es lassen sich bis zu fünf Kontakte hinterlegen. Das Gerät ruft im Notfall alle hinterlegten Kontakte in der festgelegten Reihenfolge an und versendet zudem eine SMS, die die Empfänger aktiv bestätigen müssen. So ist sichergestellt, dass kein Hilferuf an einem Anrufbeantworter hängenbleibt.

Im Test von Testmagazin 05/2015 erhielt das Seniorenhandy die Bewertung "sehr gut". 

  • Extragroße, beleuchtete Tasten
  • 3 Direkt-Funktionstasten
  • Telefonieren, SMS und MMS
  • Notruffunktion
  • Hörgerätetauglich
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Honor 6X 

Es gibt keinen Grund, warum Senioren kein Smartphone haben sollten. Weil die neuesten Modelle eher zu viel können, sind bewährte Vorgängermodelle in der Regel eine gute Wahl. Dank zusätzlicher Android-Apps wie beispielsweise "Big Launcher" (Vollversion kostenpflichtig) kann die Bedienoberfläche durch eine vereinfachte Darstellung und eine simple Menüführung ersetzt werden. Die App verpasst dem Smartphone auch einen SOS-Button, der im Notfall einen automatischen Anruf oder eine SMS auslöst, wahlweise mit GPS-Position. 

Ein empfehlenswertes Smartphone ist zum Beispiel das Honor 6X mit seinem recht großen 5,5 Zoll Farbdisplay. Die Kombination aus großem Display und der Big Launcher App macht dieses moderne Gerät zu einem geeigneten Seniorenhandy. Es ist zudem gut verarbeitet, hat einen starken Akku, eine Dual-Hauptkamera, die gute Fotos macht und sogar einen Fingerabdrucksensor. Ein echter Preis-Leistungs-Tipp.

  • 5,5 Zoll Full-HD-Display
  • 32 GB Speicher (erweiterbar), 3 GB RAM
  • 12 MP Dual-Haupt-/8 MP Frontkamera
  • 3340 mAh Akku
  • Dual-SIM, Fingerabdrucksensor
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Doro 8031

Das Doro 8031 ist ein vollwertiges Smartphone. Das Betriebssystem ist angepasst an die Bedürfnisse von Senioren, die Bedienung ist deswegen leicht und intuitiv. Die „Ich möchte“-Funktion macht es besonders einfach, Daten zu teilen und mit anderen in Kontakt zu treten. Auch das Einrichten ist einfach: Ein simpler Fragebogen führt durch die wichtigsten Schritte. 

Der Assistent Doro „Connect and Care“ ist für Notrufe eingebaut. Darüber hinaus besitzt das Seniorenhandy eine einfache und gute Kamera, eine zusätzliche Direkttaste, nämlich die Notruftaste auf der Rückseite und eine Ladestation, die lästige Kabel und kleine Anschlüsse überflüssig macht. 

  • 4,5 Zoll Display
  • Intuitive Bedienung und Hilfefunktionen
  • 5 MP Kamera
  • Notruftaste
  • Lauter, klarer Klang, Hörgerätekompatibel
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Doro PhoneEasy 613

Und gleich noch ein Gerät von Doro im Vergleich - diesmal aber ein Großtastenhandy: Das Doro PhoneEasy 613 Seniorenhandy ist ein Klapphandy im klassischen Stil und ist besonders einfach zu handhaben. Das bestätigt auch die Stiftung Warentest in ihrem Test der Ausgabe 01/2017, als das Seniorenhandy mit der Note "gut" bewertet worden ist. "Tolle Akkulaufzeit und sauber verarbeitet", heißt es im Test des Magazins Smartphone in seinem Test zu Seniorenhandys aus 02/2018. 

Das Handy hat ein großes, beleuchtetes Farbdisplay und extra große beleuchtete Tasten. Der Ton des Seniorenhandys ist extra laut und mit Hörgeräten kompatibel, auch eine Notruftaste ist vorhanden. Die 2-Megapixel-Kamera ist einfach zu bedienen und bietet etwa reiselustigen Senioren die Möglichkeit, ihre Eindrücke schnell und einfach festzuhalten.  

  • großes beleuchtetes Farbdisplay
  • extra große beleuchtete Tasten
  • 3 Direkt-Funktionstasten
  • Telefonieren, SMS und MMS
  • Notruffunktion
  • Hörgerätetauglich
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Swisstel eSmart M2 Dual-SIM

Das fünf Zoll große Display des Swisstel eSmart M2 Dual-SIM hat extra große Symbole und Bedienfelder. Es ist damit für Menschen mit Sehschwäche besonders geeignet. Mit Speicherkarten lassen sich Bilder vom Handy auf andere Geräte übertragen. Das Seniorenhandy hat als Direkttaste einen Notrufknopf auf der Rückseite.

Neben dieser Notruffunktion bietet das Gerät zusätzlich eine SOS-GPS-Ortung. Auch nützlich für Senioren: Die Lautstärke des Klingeltons lässt sich laut aufdrehen, auf mehr als 90 Dezibel.

Das Magazin Tablet und Smartphone stufte das Seniorenhandy in seinem Test aus 03/2017 in der Einstiegsklasse mit der Note 1,2 ein. Das Magazin lobte besonders das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis des Handys. 

  • 5 Zoll Display
  • Große Schrift und große Symbole
  • SOS-Notruftaste mit GPS-Lokalisierung
  • extra lauter Klingelton +90dB und Hörerlautstärke +40dB (einstellbar)
  • Hörgerätekompatibel
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Swisstone BBM 625

Das Swisstone BBM 625 Klapphandy ist bestens für Senioren geeignet. Es besticht besonders durch sein sehr großes 2,4 Zoll Farbdisplay, seine großen beleuchteten Tasten. Eine weitere hilfreiche Funktion für Senioren ist die optionale Ziffernansage. Zudem gibt es bei diesem Seniorenhandy zwei Direktwahltasten und eine Notruftaste. 

Speichern können Senioren auf diesem Handy bis zu 300 Einträge. Außerdem hat das Handy im Vergleich einige Zusatzfunktionen, wie etwa eine VGA Kamera, das FM-Radio und Organizer. 

Im Test von Stiftung Warentest 01/2017 schloss das Handy mit der Note 2,5 ab und belegte im Test Platz 4 von 13.

  • großes beleuchtetes 2,4" Farbdisplay
  • große beleuchtetete Tasten
  • optionale Ziffernansage
  • 2 Direktwahltasten
  • Notruftaste
  • VGA Kamera
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Seniorenhandys müssen also keine klobigen, überdimensionierten Tastentelefone sein. Stattdessen können auch diese Modelle ein schicker Begleiter für jeden Tag sein, das so manchen zusätzlichen Komfort bietet.

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