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Die besten Überwachungskameras für außen im Vergleich

Einbruchschutz  

Fünf starke Überwachungskameras für den Außenbereich im Vergleich

09.03.2020, 10:50 Uhr | kat, t-online

Die besten Überwachungskameras für außen im Vergleich. Schnell einsatzbereit: eine Überwachungskamera für den Außenbereich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/nilimage)

Schnell einsatzbereit: eine Überwachungskamera für den Außenbereich. (Quelle: nilimage/Thinkstock by Getty-Images)

Sie möchten auch unterwegs wissen, ob zu Hause alles in Ordnung ist? Mit einer Überwachungskamera im Außenbereich ist das kein Problem. Die Kamera behält Haus oder Wohnung im Blick und liefert Ihnen Videos oder Bilder direkt aufs Smartphone.

Überwachungskameras sollen Hab und Gut in Haus und Wohnung vor Einbrechern schützen. Da sie im Freien angebracht wird, muss die Kamera im Verlauf eines Jahres von Hitze und Gewitterregen bis zu Frost und Hagelschauern alles aushalten. Auch die Stromversorgung und eine angemessene Bildqualität, tagsüber wie nachts, müssen gewährleistet sein. Zudem braucht es einen Speicherort für die aufgezeichneten Daten. Sie müssen also ein paar Punkte beim Kauf einer Überwachungskamera für außen bedenken.

Worauf kommt es bei einer Outdoor-Überwachungskamera an?

  • Wetterschutz: Eine Außenkamera sollte mindestens die Schutzklasse IP65 haben, damit sie auch Regen und Schnee aushält. In dieser Klasse sind die Geräte staubdicht und geschützt gegen Wasser aus jedem Winkel. Die noch bessere Schutzklasse IP66 ist sogar gegen starkes Strahlwasser geschützt.
  • Stromversorgung: Ist ein Stromanschluss in der Nähe oder soll es eine kabellose Außenkamera sein? Der Akku von kabellosen WLAN-Überwachungskameras hält im Schnitt drei Monate. Manche Kameras sind auch mit einem Solarmodul ausgestattet.
  • Auflösung: 4K ist toll, braucht aber viel Speicherplatz. Um Gesichter zu erkennen, reicht eine Full-HD-Auflösung aus.
  • Aufnahmewinkel: Üblich ist ein Aufnahmewinkel von 90 bis 110 Grad, was für Hauseingänge ausreicht. Es gibt aber auch Überwachungskameras mit einer 360-Grad-Abdeckung oder Fischaugenkameras für die Decke.
  • Speicherort: Manche Kameras speichern die Daten lokal auf einer SD-Karte, dabei sind acht Gigabyte (GB) Speicherplatz üblich. Ist die Speicherkarte voll, werden die Daten überschrieben. Wenn Sie Ihre Daten über mehrere Wochen speichern wollen, sollten Sie darauf achten, dass Sie auch größere Speicherkarten nutzen können. Andere Überwachungskameras speichern die Daten extern. Das geht entweder auf einem Server in der eigenen Wohnung (NAS) oder in einem Cloud-Speicher. Für längere Speicherzeiten ist in der Regel ein kostenpflichtiges Abo notwendig.
  • Nachtsicht und Bewegungsmelder: Beide Funktionen sollten vorhanden sein. Manche Kameras schicken eine Push-Nachricht ans Smartphone, wenn der Bewegungsmelder anschlägt oder schicken eine E-Mail mit dem Überwachungsvideo.

Empfehlenswerte Überwachungskameras

Stiftung Warentest hat Überwachungskameras zuletzt im Jahr 2017 getestet („test“-Ausgabe 10/2017). Von einigen Modellen sind mittlerweile Nachfolgemodelle erhältlich. Vernünftige Außenkameras erhalten Sie mittlerweile vereinzelt auch unter 100 Euro – Preise jenseits einer 400-Euro-Grenze müssen Sie nicht bezahlen.

Die folgenden Kameras von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Preisregionen empfehlen wir. Lesen Sie hier die Eigenschaften der jeweiligen Überwachungskameras im Vergleich:

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Bosch Smart Home Eyes Außenkamera

Reolink Überwachungskamera Argus 2 mit Solarpanel

Netatmo Presence Überwachungskamera

Arlo VMS3230 2-HD-Kamera-Sicherheitssystem

Victure 1080P Überwachungskamera

€ 309,99 bei Amazon€ 143,99 bei Amazon€ 254,33 bei Amazon€ 240,04 bei Amazon€ 33,99 bei Amazon
Wetterschutz
 
kein IP-Standard angegebenIP65IP66IP65IP66
Stromversorgung
 
KabelSolar, AkkuKabelAkkuKabel
Bildqualität
 
Full HD (1080p)Full HD (1080p)Full HD (1080p)HD (720p)Full HD (1080p)
Aufnahmewinkel
 
120°130°100°110°120°
Speicherort
 
4 GB interner Speicher; CloudmicroSD-Karte (extra)microSD-Karte (8-GB-Karte inkl.); Back-up über FTP oder Dropbox möglichCloud (1 GB kostenfrei)microSD-Karte (bis 128 GB); Cloud (erster Monat kostenfrei)
Ausstattung
 
Nachtsicht; Bewegungsmelder; LED-Leuchte; GegensprechanlageNachtsicht; Bewegungsmelder; Infrarot; 2-Wege-Audio; SireneNachtsicht; Bewegungsmelder; Infrarot; intelligentes FlutlichtNachtsicht; BewegungsmelderNachtsicht; Bewegungsmelder; Infrarot; 2-Wege-Audio
Vorteile
 
  • einfache Installation
  • 4 GB integrierter Speicher
  • individuelle Sensoreinstellung
  • erkennt Bewegungen von Bäumen und Haustieren
  • unabhängig von Stromquellen
  • umweltfreundlich
  • kundenspezifische Sirene
  • Push-Benachrichtigungen bei Warnungen
  • hohe Bildqualität
  • Flutlicht zur Abschreckung von Einbrechern
  • Datenschutz: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit Bankstandard
  • umfassendes Sicherheitssystem
  • erweiterbar
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
 
  • kein IP-Standard angegeben
  • LED-Lampen nicht austauschbar
      • vergleichsweise geringe Reichweite des Bewegungsmelders
      • lediglich HD-Auflösung
      • Push-Benachrichtigungen bei Warnungen
      • kein Licht oder Alarm
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      Fünf empfehlenswerte Überwachungskameras im Detail

      1. Die Solide: Bosch Smart Home Eyes Außenkamera

      Die Kamera von Bosch ist besonders vielseitig: Sie dient nicht nur als Überwachungskamera, sondern auch als Gegensprechanlage und Außenleuchte. In ihr ist ein Sensor verbaut, der Bewegungen von Bäumen oder Haustieren von denen von Menschen unterscheiden kann. Praktisch: Die Sensitivität des Sensors kann selbst eingestellt werden. Dies funktioniert wie der gesamte Betrieb über eine Bosch-eigene App.

      Die Smart Home Eyes von Bosch funktioniert nur kabelgebunden, hat dafür aber eine relativ hohe Beleuchtungsweite von zehn bis zwölf Metern. Dank dieser Beleuchtung erhalten Sie nicht nur tagsüber, sondern auch nachts Farbbilder in Full HD, die bis zu 15 Tage in Ihrem Cloud-Konto gespeichert werden können. Ein Livestream ist ebenfalls möglich.

      2. Die Nachhaltige: Reolink Argus 2 WLAN-IP-Überwachungskamera

      Die Argus 2 von Reolink kommt mit einem eigenen Solarpanel daher, sodass das Gerät unabhängig von externen Stromquellen ist. Die Solarzellen laden den Akku wieder auf. So funktioniert die Kamera auch nachts und bei schlechtem Wetter.

      Die Kamera IP65 ist wetterfest, d. h. sie widersteht Wind, Regen, Hitze und Kälte. WLAN ist nur zur Einrichtung des Geräts notwendig, danach werden Aufzeichnungen ausschließlich lokal gespeichert. Dies ist von Vorteil für Nutzer, die Ihre Aufnahmen nicht in einer Cloud speichern wollen – Stichwort Cybersecurity. Dennoch haben Sie natürlich jederzeit über Ihr Smartphone oder einen PC auch aus der Ferne Zugriff auf diese Überwachungskamera.

      3. Der Allrounder: Netatmo Presence Überwachungskamera

      Die Netatmo Presence ist mehr als eine Überwachungskamera für draußen. Sie ist auch ein intelligentes Flutlicht. Sobald ihre helle Leuchte aktiviert ist, lassen sich bei Dunkelheit Full-HD-Videos in Farbe aufnehmen. Die Kamera besitzt dafür einen Erfassungsbereich von rund 20 Metern. Unerwünschte Besucher werden durch das Licht abgeschreckt. Bedient wird die Überwachungskamera per Netatmo-App zum Beispiel über das Smartphone.

      Wie es sich für Außenkameras gehört, ist auch die Presence gut geschützt gegen Staub, Regen oder Schnee. Dank Schutzklasse IP66 kann die Kamera auch mal mit einem Wasserstrahl aus dem Schlauch abgespült werden, ohne Schaden zu nehmen.

      Im Test von Stiftung Warentest im Jahr 2017 schnitt die Überwachungskamera mit der Note „Gut“ ab („test“-Ausgabe 10/2017). Besonderes Lob erhielt sie für ihre Wetterfestigkeit und Bildqualität, sowohl am Tag als auch bei wenig Licht. Stark erwies sie sich in den Testpunkten „Person gesehen“, „Fahrzeug gesehen“ oder „Tier gesehen“.

      4. Die Umfangreiche: Arlo VMS3230 HD-Überwachungskamera-Sicherheitssystem

      Besonders schön bei diesem Modell von Arlo ist, dass man gleich zwei Kameras erhält. Dies ermöglicht eine umfassende Überwachung des Zuhauses. Zudem ist das Überwachungssystem jederzeit problemlos erweiterbar – man kann das System auf bis zu fünf Arlo-Kameras erweitern, um alle Bereiche von Haus und Garten zu sichern.

      Die Kameras laufen komplett kabellos über Akku, die Speicherung der Daten erfolgt in der Cloud – ein Gigabyte Speicher ist beim Kauf inklusive. Von dort können die Aufzeichnungen in HD-Qualität jederzeit heruntergeladen werden. Dies funktioniert auch bei Arlo über eine App.

      Ein Bewegungsmelder, der am besten innerhalb von 1,5 bis 6 Metern Entfernung von der Kamera funktioniert, sendet Push-Nachrichten an Ihr Smartphone, wenn sich auf Ihrem Grundstück etwas bewegt. Dank Nachtsicht klappt dies rund um die Uhr.

      5. Der Preis-Leistungs-Sieger: Victure 1080P WLAN-IP-Sicherheitskamera

      Mit weit unter 100 Euro ist diese Überwachungskamera deutlich günstiger als die der anderen vorgestellten Hersteller. Dennoch bietet sie mit Full-HD-Auflösung eine beeindruckende Bildqualität, Nachtsicht durch Infrarot und Bewegungserkennung. Neben der Videoüberwachung ist auch eine Zwei-Wege-Audio-Funktion vorhanden, sodass beispielsweise mit dem Postboten kommuniziert werden kann. Zudem erfüllt sie den IP66-Standard und unterstützt externe microSD-Karten. Die Steuerung läuft wie bei den Konkurrenzmodellen über eine App auf dem Smartphone.

      Unser Fazit:

      Die im Vergleich besonders preisgünstige Überwachungskamera Victure 1080P bietet fast alle Funktionen, die auch die teureren Modelle haben. Lediglich ein Alarm oder eine starke Lampe zur Abschreckung von Einbrechern fehlen. Für Nutzer, denen es um die Überwachung geht, ist sie jedoch wunderbar geeignet. Wer auf einen Alarm Wert legt, ist mit unserem Nachhaltigkeitssieger Argus 2 von Reolink gut beraten.

      Überwachungskameras: Was ist erlaubt?

      Grundsätzlich dürfen Sie Fremde nicht ohne deren Einwilligung filmen. Auch Familienangehörige sollten Sie vorher fragen. Bürgersteige und Straßen gelten als Tabuzone für eine Überwachung. Filmen wird als unzulässiger Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von Passanten gewertet. Den Eingangsbereich Ihres Einfamilienhauses dürfen Sie überwachen. Sie müssen allerdings eine sichtbare Warnung vor der Kamera anbringen.

      Wie lange dürfen Aufzeichnungen einer Überwachungskamera gespeichert werden?

      Solange Sie nur Ihr eigenes Grund­stück filmen und die Daten rein privat nutzen, dürfen Sie die Aufnahmen unbegrenzt speichern – rechtliche Vorgaben gibt es hier nicht. Sie sollten jedoch wie gesagt Personen, die Ihr Grundstück betreten, darüber informieren, dass eine Videoüberwachung stattfindet.

      Wie kann man sich außer mit Kameras vor Einbrechern schützen?

      Neben einer Videoüberwachung ist eine ausreichende Sicherung des eigenen Hauses oder der Wohnung ratsam. Empfehlenswert sind beispielsweise einbruchhemmende Türen und Tore mit zusätzlichen Schlössern, etwa solchen mit Querriegel oder Sperrbügel. Auch Fenster sollten zum Beispiel durch Gitter, Rollläden und Schlösser gesichert werden. Beleuchtung kann ebenfalls sehr hilfreich sein – mehrere Lampen im Außenbereich, die durch Bewegungsmelder eingeschaltet werden, sind nützlich. In Haus  oder Wohnung können Zeitschaltuhren verwendet werden, um Licht zu unterschiedlichen Tageszeiten einzuschalten, auch wenn man gerade nicht da ist. So erweckt man beispielsweise auch im Urlaub den Eindruck, zu Hause zu sein, was Einbrecher abschrecken kann. Zuletzt ist natürlich auch eine Alarmanlage nützlich.

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