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Luftbefeuchter kaufen: Diese Geräte helfen gegen zu trockene Luft

Gutes Raumklima  

Kauftipp Luftbefeuchter: Diese Geräte helfen gegen zu trockene Luft

13.11.2020, 07:35 Uhr | MoS, t-online

Luftbefeuchter kaufen: Diese Geräte helfen gegen zu trockene Luft. Luftbefeuchter: Wir stellen die besten Geräte für ein angenehmers Raumklima vor. (Quelle: Hersteller/Philips)

Luftbefeuchter: Wir stellen die besten Geräte für ein angenehmers Raumklima vor. (Quelle: Philips/Hersteller)

Gerade im Winter wird die Raumluft durch die Heizung oft sehr trocken. Mit einem Luftbefeuchter lässt sich die Luftfeuchtigkeit erhöhen und so ein natürliches Raumklima wiederherstellen. Wir zeigen Ihnen die besten Geräte.

Die optimale Luftfeuchtigkeit liegt in Räumen bei etwa 40 bis 60 Prozent. Während der Heizperiode in den Wintermonaten können diese Werte oft nicht erreicht werden. Die trockene Luft, die dann in den Wohnungen vorherrscht, kann sich negativ auf die Gesundheit von Mensch (und Haustier) auswirken: Atemwegserkrankungen, Augenreizungen oder gar Hautprobleme können die Folge sein. Auch Holzmöbel und andere Gegenstände aus Holz vertragen zu trockene Luft schlecht. 

Die unterschiedlichen Geräte arbeiten dabei mit drei verschiedenen Techniken: Verdampfer, die das Wasser stark erhitzen, Verdunster, die das Wasser mittels Lamellen oder Filtermatten verteilen und Vernebler, die das Wasser mit Ultraschall zu winzigen Tröpfchen zerstäuben.

Wir stellen Ihnen nachfolgend geeignete Luftbefeuchter mit verschiedenen Techniken vor, die in erster Linie die Raumluft auf etwa 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit bringen beziehungsweise halten. Sogenannte Aromadiffusoren, die hauptsächlich einen angenehmen Duft im Raum verteilen, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, finden Sie dahingegen in diesem Artikel vorgestellt.

Luftbefeuchter – die besten Geräte

Die Schweizer Testmagazine "Saldo" und "Kassensturz", die mit der deutschen "Stiftung Warentest" kooperieren, haben im Jahr 2019 Luftbefeuchter untersucht. Geprüft wurde dabei die Befeuchtungsleistung, die Verkeimung, der Stromverbrauch sowie die Handhabung und Anleitung der Geräte. Hier sind die Testgewinner und weitere gute Modelle.

Der Testsieger: Philips HU4811/10 Luftbefeuchter

Der Philips HU4811/10 Luftbefeuchter bekam im Test die Note "sehr gut". Bereits 2018 vergab das Verbrauchermagazin "Öko-Test" ebenfalls die Note "sehr gut". Der Verdunster feuchtet nicht nur die Luft im Raum an, sondern sorgt dank NanoCloud-Technologie auch dafür, dass weniger Bakterien ausgestoßen werden und die Luft auch nicht zu feucht wird. Der Filter im Inneren des Wassertanks ist auswaschbar und hält – je nach Häufigkeit der Anwendung – etwa drei bis zwölf Monate. Ideal, um die Wintermonate zu überstehen. Ersatzfilter können hier bestellt werden.

Der Nutzer kann zwischen zwei Geschwindigkeiten wählen: normaler Betrieb oder leiser Betrieb für die Nacht. Der Wassertank fasst 1,3 Liter und kann mit normalem Leitungswasser befüllt werden. Der HU4811/10 ist leicht zu reinigen. Geeignet ist das Gerät für Zimmer bis zu 38 Quadratmetern.

Mit Duftfunktion: Stadler Form Oskar und Oskar little Luftbefeuchter

Der Luftbefeuchter Oskar little kam im Test auf die Note "gut". Das Modell erzielte im Prüfpunkt "Keime im Gerät" die beste Note aller getesteten Luftbefeuchter. Das Verdunster-Modell verfügt über einen Filter aus Pflanzen und Textilfasern. Damit gelingt eine gute Befeuchtungsleistung, so die Tester. Für den Betrieb in der Nacht können die LEDs gedimmt werden, sodass das Licht im Raum nicht stört. Zusätzlich zur Luftbefeuchtung verfügt der Oskar little auch über eine Duftfunktion. Ätherische Öle reichern dann die Luft mit einem angenehmen Duft an.

Obwohl der Wassertank 2,5 Liter fasst, ist der Oskar little mit nur etwa 2,5 Kilogramm sehr leicht. Der Nutzer kann zwischen zwei Leistungsstufen wählen. Die Filter sind austauschbar und können nachbestellt werden. Geeignet ist das Gerät für Zimmer bis zu 30 Quadratmetern, beispielsweise aufgrund der umweltfreundlichen Filter problemlos auch in Kinderzimmern.

Der Stadler Form Luftbefeuchter Oskar ist das größere Modell. Er hat einen 3,5 Liter Wassertank und  kann in Räumen mit bis zu 50 Quadratmetern eingesetzt werden, hat sonst aber die gleichen Eigenschaften wie der Oskar little.

Für große Räume: Beurer LB 55 Luftbefeuchter

Der Beurer LB 55 Luftbefeuchter eignet sich für größere Räume von bis zu 50 Quadratmetern. Sein Wassertank fasst 6 Liter. Das Verdampfer-Modell verfügt über zwei Leistungsstufen, bei denen entweder 200 oder 400 Milliliter Wasser pro Stunde erhitzt und verdampft werden. Der Wassertank lässt sich zur einfachen Befüllung abnehmen.

Praktisch: Das Gerät wird mit passenden Kalkfiltern ausgeliefert. So kann man problemlos Leitungswasser verwenden. Da das Wasser auf 100 Grad Celsius erhitzt wird, werden beim Verdampfen keine Keime ausgestoßen.

Hightech fürs Schlafzimmer: TaoTronics Ultrasonic Luftbefeuchter

Der TaoTronics Luftbefeuchter stößt im Gegensatz zu vielen anderen Ultraschall-Luftbefeuchtern einen warmen Nebel aus. So soll die Raumluft schneller befeuchtet werden. Dieses neue Luftbefeuchter-Modell ist ganzjährig einsetzbar: im Winter wird die Raumluft mit warmer Feuchtigkeit angereichert, im Sommer die trockene Innenluft befeuchtet.

Praktisch: Das Modell passt die Nebel- und Temperaturstufe automatisch an die vorhandene Raumluftfeuchtigkeit an und regelt sich immer wieder nach. Steuern kann man den Luftbefeuchter auch sehr komfortabel über eine Fernbedienung.

Der Ultraschallvernebler fasst 6 Liter Wasser und besitzt zusätzlich noch eine Duftfunktion, bei der ätherische Öle für einen angenehmen Duft sorgen.

Käufer loben vor allem, dass der Ultrasonic Luftbefeuchter so leise ist. Man kann ihn also problemlos im Schlafzimmer einsetzen und zudem mittels LED-Display und Fernbedienung ganz einfach bedienen.

Fazit - dieser Luftbefeuchter ist besonders empfehlenswert

Auch uns gefällt der Testsieger von Philips am besten. Vor allem, weil die vom Hersteller verwendete NanoCloud-Technologie überzeugt – diese verhindert, dass Bakterien mit der angefeuchteten Luft in den Raum gelangen. So lässt sich der HU4811/10 auch bedenkenlos in Zimmern nutzen, in denen sich kleinere Kinder, Haustiere oder empfindliche Personen aufhalten. Uns hat darüber hinaus noch das neueste Modell dieser Auswahl überzeugt: der TaoTronics Ultrasonic Luftreiniger punktet aufgrund seiner praktischen Funktionalitäten und einfachen Bedienbarkeit.

Welche Techniken nutzen Raumbefeuchter?

Um die vor allem in der Heizsaison sehr trockene Luft zu befeuchten, setzen die Hersteller auf drei bewährte Techniken: Verdunstung, Verdampfung und Ultraschall-Verneblung. Mit deren Hilfe der entsprechenden Geräte lässt sich die Feuchtigkeit der Raumluft erhöhen.

Wie funktionieren Verdunster?

Luftbefeuchter, die mit Verdunstung arbeiten, zeichnen sich durch ihren sehr geringen Energieverbrauch aus. Sie verfügen über einen Einsatz mit einer speziellen Oberfläche, auf der Wasser verdunstet und das mit Hilfe eines Ventilators im Raum verteilt wird.

Ein großer Vorteil der Verdunster besteht darin, dass sie nur wenig Strom benötigen und sehr leise arbeiten. Zugleich hält sich der Wartungs- und Pflegeaufwand in Grenzen. Der im Wasser stehende Verdunstungseinsatz und der Behälter können mit herkömmlichen Reinigern saubergemacht oder entkalkt werden. Daher besteht bei diesen Geräten keine Gefahr von Legionellenbildung.

Wie funktionieren Verdampfer?

Verdampfer-Luftbefeuchter erhitzen das Wasser im Gefäß so stark, dass es verdampft. Der große Vorteil dieser Technik besteht in der Hygiene. Denn durch das Erhitzen des Wassers werden Keime vor dem Verdunsten abgetötet. Somit bieten sich diese Luftbefeuchter vor allem für Menschen mit Atemwegsproblemen oder -erkrankungen an sowie für Kinder oder Babys. Ein weiterer Vorteil: In manche Verdampfer kann man auch ätherische Öle einfüllen.

Ein Nachteil der Verdampfer besteht jedoch im höchsten Energieverbrauch aller drei gängigen Luftbefeuchter-Arten. Je nach Gerät liegt die Leistungsaufnahme bei über 300 Watt. Ist das Gerät täglich mehrere Stunden in Betrieb, kann sich das deutlich bei den Stromkosten bemerkbar machen. Zudem hat das verdampfte Wasser auch einen minimalen Heizeffekt.

Wie funktionieren Ultraschallvernebler?

Bei einem Ultraschallvernebler wird das Wasser bei hoher Frequenz in Schwingung gebracht. Dadurch entsteht ein feiner Nebel, der sich im Raum verteilt. Ein großer Vorteil dieser Luftbefeuchter besteht im geringen Energieverbrauch. Außerdem ist diese Methode sehr effizient und sorgt für eine schnelle Verteilung der Wassermoleküle im Raum.

Nachteilig bei diesen Geräten ist jedoch die höhere Anfälligkeit für Keime und Kalk. Deshalb sollten Anwender dieser Luftbefeuchter die regelmäßige Gerätereinigung und -pflege ernstnehmen. Es empfiehlt sich, dabei destilliertes Wasser zu verwenden, um die Hygiene zu gewährleisten. Wenn Sie an Allergien oder an einer Atemwegserkrankung leiden, sind Ultraschallvernebler weniger gut geeignet.

Was ist der Unterschied zwischen einem Luftbefeuchter und einem Aromadiffusor?

Luftbefeuchter sollen die Raumluft vor allem während der Heizungsperiode auf etwa 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit bringen, um ein gesundes Raumklima zu schaffen. Aromadiffusoren hingegen werden in erster Linie dazu genutzt, einen angenehmen Duft im Raum zu verteilen. Sie sorgen damit eher für eine Wohlfühlatmosphäre. Manche Luftbefeuchter wie der Stadler Form Oskar haben eine zusätzliche Aromafunktion.

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