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Blutdruckmessgeräte: Blutdruckmesser im Test

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Blutdruckmessgerät: Fünf Geräte im Vergleich

03.04.2019, 14:19 Uhr | t-online.de

Blutdruckmessgeräte: Blutdruckmesser im Test. Blutdruck selber messen: Geräte für Handgelenk oder Oberarm können praktisch zuhause angewendet werden. (Quelle: Getty Images/Westend61)

Blutdruck selber messen: Geräte für Handgelenk oder Oberarm können praktisch zuhause angewendet werden. (Quelle: Westend61/Getty Images)

Bluthochdruck gilt als ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um die eigenen Werte im Blick zu haben, empfiehlt es sich, den Blutdruck regelmäßig selber zu messen. Wir stellen Blutdruckmesser vor, die im Test gut abgeschnitten haben, und sagen, worauf Sie achten müssen.

Was sind die besten Blutdruckmessgeräte?

Blutdruckmesser werden entweder mit einer Manschette am Oberarm oder am Handgelenk angelegt. Oberarmgeräte messen meist genauer, sind aber im Eigengebrauch bisweilen etwas unhandlich. Geräte fürs Handgelenk sind hier die praktische Alternative. Gemeinsam haben beide Modelle, dass sie auf Knopfdruck arbeiten und die Werte digital anzeigen. 

Das können digitale Blutdruckmessgeräte

Pulsmessung: Den Plus können Sie am Handgelenk, aber auch am Oberarm messen. Um auf die korrekten Werte zu kommen, sollten Sie vorher einige Minuten ruhig sitzen. 

Herzrhythmusstörung erkennen: Es gibt Geräte, die eine Herzrhythmusstörung (Arrhythmie) erkennen können. Sie wird dann über ein Signal dargestellt, zum Beispiel eine Anzeige auf dem Display.

Datum- und Uhrzeit: Bei einigen Geräten können Sie Ihre Werte direkt am entsprechenden Tag inklusive Uhrzeit abspeichern. Das erspart, dass Sie Ihre Werte von Hand in einem Heftchen notieren müssen. Die Speicherfunktionen der Geräte variieren. Gute Modelle speichern die Daten bis zu 180 Tage ab. 

WHO-Ampelsystem: Das gemessene Ergebnis wird neben Ziffern auch in einer Farbskala dargestellt. Ein Blutdruck im Normbereich ist dann also grün, zu hoher Blutdruck rot. Dabei orientieren sich die Geräte an den von der WHO definierten Grenzwerten. 

Bluthochdruck-Werte: Was ist zu hoch?

Bluthochdruck (Hypertonie) liegt vor, wenn der obere (systolische) Wert bei 140 mmHg oder mehr liegt und der untere (diastolische) Wert bei 90 mmHg oder mehr. Auch wenn nur einer der beiden Werte erhöht ist, handelt es sich um Bluthochdruck. Wichtig ist auch das Verhältnis der beiden Werte. Ein sehr großer Unterschied zwischen Systole und Diastole ist ein Risikofaktor für weitere Herzerkrankungen.

Bluthochdruck-Tabelle: Die Werte auf einen Blick

Blutdruck EinteilungSystole (erster Wert)Diastole (zweiter Wert)
Normal120-129 mmHg80-84 mmHg
Normal-Hoch130-139 mmHg85-89 mmHg
Hypertonie Grad 1
leichter Bluthochdruck
140-159 mmHg90-99 mmHg
Hypertonie Grad 2
mittelschwerer Bluthochdruck
160-179 mmHg100-109 mmHg
Hypertonie Grad 3
schwerer Bluthochdruck
über 180 mmHgüber 110 mmHg

Wie misst man den Blutdruck richtig?

Der Blutdruck kann am Arm oder am Handgelenk gemessen werden. Wichtig ist dabei die Position der Blutdruckmanschette: Sie muss sich beim Messen immer auf Herzhöhe befinden. Hält man den Arm oder das Handgelenk über der Herzhöhe, wird der Druck zu niedrig angezeigt. Hält man die Manschette unter der Herzhöhe, wird der Druck zu hoch gemessen. Nutzen Sie ein hochwertiges Gerät, um korrekte Messergebnisse zu erhalten. Die Deutsche Hochdruckliga vergibt beispielsweise entsprechende Prüfsiegel für Blutdruckmessgeräte.

Blutdruckmessgeräte im Test

Die folgenden Messgeräte haben in verschiedenen Tests gut abgeschnitten:

Braun ExactFit 5 Blutdruckmessgerät: Testsieger 2018

Die Stiftung Warentest hat im November 2018 erneut Blutdruckmessgeräte für den Hausgebrauch getestet. Nur ein Messgerät erreichte die Gesamtnote "gut": das Oberarmgerät "ExactFit 5" von Braun. Das Gerät mit Manschette funktioniert vollautomatisch und verfügt über große Bedienelemente und eine leicht ablesbare LCD-Anzeige. 

Die Blutdruckanzeige erfolgt farbcodiert gemäß den WHO-Richtlinien und das Gerät ist dem Hersteller zufolge von der European Society of Hypertension (ESH) geprüft. Es ermittelt den Durchschnitt aller Messwerte der letzten sieben Tage, damit Sie Ihre Herzgesundheit besser beurteilen können. Das Gerät kann bis zu 60 Messungen von zwei Benutzern speichern und hält dabei auch Datum und Uhrzeit vor. Seine Bedienung wurde im Test von Stiftung Warentest mit "sehr gut" bewertet. Ausgestattet ist es zudem mit zwei Manschetten für dünne und eher kräftigere Arme.

Braun ExactFit 5 Blutdruckmessgerät

  • Messung am Oberarm
  • Speicherkapazität: 60 Messungen
  • WHO-Farbcodierung: ja
  • Anzahl Benutzer: 2
  • 2 Manschetten (S/M, L/XL)
  • Testsieger bei Stiftung Warentest (test Ausgabe 11/2018)
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Omron RS2 Blutdruckmessgerät: preiswertes Einsteigermodell

Wer auf der Suche nach einem preiswerten und dennoch ausgezeichneten Blutdruckmessgerät für das Handgelenk ist, der sollte sich das Omron RS2 genauer ansehen. Das von der Stiftung Warentest in der Ausgabe 05/2016 als Testsieger gekürte System deckt alle Grundfunktionen eines soliden Messgerätes ab und ist bereits für unter 30 Euro zu kaufen.

Mit ihm können Sie Blutdruck und Puls bequem am Handgelenk messen. Zum Messen legen Sie einfach die Manschette des Geräts um das Handgelenk und betätigen den Startknopf. Dabei führt das von der Deutschen Hochdruckliga 2016 geprüfte Omron RS2 dank seiner so genannten Intellisense-Technologie eine besonders sanfte Messung durch und überprüft auch den korrekten Sitz der Manschette. Diese ermöglicht Ihnen zu jeder Zeit eine verlässliche Messung – sei es auf Reisen, unterwegs oder zu Hause. Für die Messgenauigkeit gab es von Stiftung Warentest das Urteil "gut".

Omron RS2 Blutdruckmessgerät

  • Messung am Handgelenk
  • Speicherkapazität: 30 Messungen
  • WHO-Farbcodierung: nein
  • Anzahl Benutzer: 1
  • Manschette: 13,5 - 21,5 cm
  • Testsieger Stiftung Warentest (test Ausgabe 05/2016)
  • Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga
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Boso Medistar+: Zweitplatzierter bei Stiftung Warentest (2016)

Auch beim Boso Medistar+ handelt es sich um ein sehr preiswertes Messgerät für das Handgelenk. Im Test der Stiftung Warentest landete es seinerzeit auf dem zweiten Platz mit dem Testurteil "gut" (test Ausgabe 05/2016). Es punktete unter anderem mit einer sehr guten Wiederholgenauigkeit und guter Bedienung.

Für ein Langzeitprofil lassen sich bis zu 90 Messungen in dem Blutdruckmesser abspeichern, die Werte werden allerdings ohne Datum und Uhrzeit erfasst. Eine Besonderheit ist seine Handhabung: Laut Hersteller sollen Nutzer den Arm beim Messen schräg an den Brustkorb anlegen. Auf dem großen Display werden die drei üblichen Werte angezeigt, zusätzlich gibt es eine einfache Arrhythmie-Erkennung – werden Herzrhythmusstörungen erkannt, erscheint ein Herz im Display.

Boso Medistar+ Blutdruckmessgerät

  • Messung am Handgelenk
  • Speicherkapazität: 90 Messungen
  • WHO-Farbcodierung: ja
  • Anzahl Benutzer: 1
  • Manschette: 13,5 - 21,5 cm
  • Testurteil Stiftung Warentest "gut" (test Ausgabe 05/2016)
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Beurer BC 44 Blutdruckmessgerät: einfache Bedienung

Zuverlässige Werte liefert Ihnen auch das Handgelenk-Blutdruckmessgerät Beurer BC 44. Zahlreiche Kundenbewertungen und die Note 2,0 im Test von "testsieger.de" sprechen für dieses einfach zu bedienende Gerät. Da das Gerät äußerst handlich und unkompliziert zu verwenden ist, kann es sowohl zu Hause als auch unterwegs auf Reisen genutzt werden.

Überdies verfügt der Blutdruckcomputer des Beurer BC 44 über eine automatische Druckvorwahl- und Luftablassfunktion. Sie ermöglicht einen bedarfsgerechten Druckaufbau, der Ihnen die Messung so angenehm wie möglich macht. Die ermittelten Blutdruckwerte lassen sich sodann auf dem beleuchteten XL-Display komfortabel ablesen. Außerdem gibt die praktische Ampelskala darüber Auskunft, ob die gemessenen Werte im Normbereich liegen. 

Beurer BC 44 Blutdruckmessgerät

  • Messung am Handgelenk
  • Speicherkapazität: nein
  • WHO-Farbcodierung: ja
  • Anzahl Benutzer: 1
  • Manschette: 14 - 19,5 cm
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Sanitas SBM 21 Blutdruckmessgerät: faires Preis-/Leistungsverhältnis

Wer ein solides Blutdruckmessgerät für unter 20 Euro kaufen möchte, trifft mit dem Oberarmgerät Sanitas SBM 21 eine gute Wahl – wird das Gerät doch im Test von "blutdruckmessgeraetetest.de" aufgrund seines guten Preis-Leistungsverhältnisses gelobt. Ein Wermutstropfen gleich vorweg: Den Testern zufolge ist es bei dem Gerät ab und an zu Messfehlern gekommen, wenn man sich während des Messens bewegt. Die ermittelten Messergebnisse sind auf dem großen Display leicht ablesbar. 

Zudem ermöglicht die angegebene Farbskala eine schnelle Einordnung der Blutdruckwerte. Das Gerät mit Manschette kann für einen Oberarmumfang zwischen 22 und 36 Zentimetern verwenden werden. Es kann eventuellen Herzrhythmusstörungen erkennen und gibt eine entsprechende Warnung ab. 

Sanitas SBM 21 Blutdruckmessgerät

  • Messung am Oberarm
  • Speicherkapazität: 30 Messungen
  • WHO-Farbcodierung: ja
  • Anzahl Benutzer: 4
  • Manschette: 22 - 36 cm
  • Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga
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Boso Medicus Family 4 Blutdruckmessgerät: ideal für mehrere Benutzer

Familienhaushalte beziehungsweise Haushalte mit mehreren Benutzern setzen gerne auf das Boso Medicus Family 4 Gerät. Ein Pluspunkt des Modells ist die ausgeklügelte Aufpumpautomatik, die ein Nachpumpen überflüssig macht. Direkt neben dem gut sichtbaren Display befindet sich darüber hinaus eine Bewertungsskala nach Vorgabe der WHO. An dieser lässt sich direkt ablesen, ob die Blutdruckwerte oder der Puls zu hoch sind.

Dank vier separater Speicher für jeweils 30 Messwerte eignet sich das Boso Medicus Family ideal für vier Personen. Besonders praktisch ist auch die Universalmanschette: Mit einem Umfang von 22 bis 42 Zentimetern passt die Manschette ebenso Personen mit schmalem als auch mit breitem Oberarm. Von der Stiftung Warentest ist das Gerät in 11/2018 mit der Gesamtnote "befriedigend" bewertet worden. 

Boso Medicus Family 4 Blutdruckmessgerät

  • Messung am Oberarm
  • Speicherkapazität: 4 × 60 Messungen
  • WHO-Farbcodierung: ja
  • Anzahl Benutzer: 4
  • Manschette: 22 - 42 cm
  • Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga
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Omron Evolv All-in-One Blutdruckmessgerät: innovativ und digital

Das System des Blutdruckmessgerät Omron Evolv All-in-One wurde im Test des Magazins „Guter Rat“ (02/2018) mit der Note 1,6 zum Testsieger gekürt. Es ermöglich eine schnelle, kabellose und effektive Messung. Aufgrund der so genannten Intelli Wrap-Technologie kann das Gerät den Blutdruck an jeder Position des Oberarms korrekt und verlässlich messen. Die im Gerät enthaltene Manschettensitzkontrolle teilt mit, ob das Gerät korrekt am Arm angebracht ist – also nicht zu locker oder zu fest.

Nach der Messung überträgt das Gerät die Werte per Bluetooth in Sekundenschnelle auf das gewünschte Smartphone. Sie können sich Ihre Werte aber auch über ein integriertes HD-OLED-Display anzeigen lassen. Wer seine Messergebnisse übersichtlich dargestellt und ausgewertet haben möchte, dem steht die App „OMRON connect“ zur Verfügung. Über diese lassen sich die Blutdruckwerte bei Bedarf auch mit einem Arzt oder anderen Personen teilen. Der Hersteller empfiehlt den Blutdruckmesser deshalb für den persönlichen Gebrauch einer Person. Wird das Messgerät von mehreren Personen benutzt, werden die Messdaten in der Auswertung kombiniert.

Omron Evolv All-in-One Blutdruckmessgerät

Messung am Oberarm
Speicherkapazität: 100 Messungen
WHO-Farbcodierung: k.A.
Anzahl Benutzer: 1 (bei Nutzung mit App)
Manschette: 22 - 42 cm ANZEIGE

Bluthochdruck ist eines der großen Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, macht sich aber oft lange nicht bemerkbar. Das liegt auch daran, dass es keine eindeutigen Symptome für Bluthochdruck gibt. Viele Betroffene fühlen sich wohl und merken nichts davon. 

Symptome für Bluthochdruck können sein:

  • Kopfschmerzen (vor allem nachts und morgens)
  • Schwindel und Ohrensausen
  • Herzrasen
  • Druck-/Engegefühl in der Herzgegend
  • Kurzatmigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Nasenbluten
  • Sehstörungen
  • Nervosität, Gereiztheit, Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Übelkeit/Erbrechen
  • gerötetes Gesicht
  • Erektionsstörungen

All diese Symptome kommen aber auch bei vielen anderen Krankheiten vor. Um die Gefahr früh genug zu erkennen, sollten Sie regelmäßig Ihren Blutdruck messen und die sechs Warnsignale für Bluthochdruck kennen. Sprechen Sie in jedem Fall mit einem Arzt, wenn Ihr Messgerät öfter höhere Werte anzeigt.

Die größte Messgenauigkeit beim Messen des Blutdrucks erzielt übrigens laut Stiftung Warentest immer noch der Arzt mit Stethoskop und Oberarm-Manschette. Um die Messgenauigkeit zu testen, kam jedes Messgerät bei 32 Testpersonen je sechs Mal zum Einsatz. Ergebnis: Bei der Messgenauigkeit zeigen manche Geräte deutliche Abweichungen.

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