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Die besten Dachboxen fürs Auto im Vergleich

Dachboxen im Test  

Die richtige Dachbox für Ihr Auto kaufen

19.10.2019, 20:10 Uhr | t-online.de

Wenn der Familienurlaub mit dem Auto bevorsteht, wird es manchmal eng. Da ist zusätzlicher Stauraum für Gepäck nötig. Die Dachbox als erweiterter Kofferraum ist die perfekte Lösung. Doch welche Box ist die richtige für Ihr Auto?

Wir stellen die besten Auto-Dachboxen für Ihre Reise vor.

Welche Dachbox passt auf mein Auto?

Grundsätzlich sind Dachboxen für verschiedene Automarken geeignet. Wichtiger als die Kompatibilität mit der Automarke ist die Kompatibilität mit dem Dachträgersystem. Empfehlenswert ist es hier, für die Dachbox den gleichen Hersteller wie für den Dachträger zu wählen. So ist sichergestellt, dass beide Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind.

In 5 Größen erhältlich: Thule Touring Dachbox

Der deutsche Hersteller Thule bietet seine Gepäckbox Touring in fünf Varianten an. Die Dachbox lässt sich mit dem FastClick-Schnellbefestigungssystem im Handumdrehen auf dem Dachträger montieren. Um bequem an die Ladung zu kommen, kann die Box von beiden Seiten be- und entladen werden.

Für die nötige Sicherheit sorgt die innovative Zentralverriegelung. So kann der Schlüssel nur dann abgezogen werden, wenn alle Schließpunkte verschlossen sind. Mit einer Zuladung von bis zu 50 Kilogramm bietet die Box ausreichend Platz für Skier, Snowboards oder zusätzliches Gepäck, das nicht mehr in den Kofferraum passt.

In der Größe S ist die Dachbox eher für kleinere Fahrzeuge wie die Mercedes B-Klasse, die BMW 1er-Serie oder Audi A2 und A3 geeignet. Mit einem Gewicht von zehn Kilogramm ist das kleinste Modell für geringere Dachlasten ausgelegt.

Große SUV wie der Audi Q7, BMX X5 oder die G-Klasse von Mercedes können auch mit der 15 Kilogramm schweren XL- oder Alpine-/Sport-Version bestückt werden. Limousinen oder Kombis der BMW 3er-Reihe, Audi A6 oder die C- und E-Klasse von Mercedes lassen sich eher mit der Dachbox in der Größe M ausstatten.

Die Gepäckboxen L, Alpine und Sport sind lang genug, dass sich darin auch Skier und Snowboards verstauen lassen. Wichtig ist dabei jedoch immer, dass Sie im Vorfeld prüfen, ob die Dachlast und Dachlänge für Ihre Dachbox ausreichen. Die entsprechenden Maße finden Sie direkt beim Produktangebot.

Die etwas größere Thule Motion XT L mit einem Volumen von 450 Litern und einer maximalen Zuladung von 75 Kilogramm bekam im Test von "auto, motor und sport" das Urteil "empfehlenswert" (Ausgabe 22/2018). Gelobt wurden die einfache Montage und ein sicheres Verhalten bei Unfällen. Allerdings müssen Skiträger separat dazu erworben werden. 

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  • Volumen: 400 Liter
  • Zuladung: 50 Kilogramm
  • Gewicht: 13 Kilogramm
  • Befestigung: Schnellbefestigungssystem mit Drehmomentindikator
  • beidseitige Öffnung für komfortables Be- und Entladen
  • Zentralverriegelung für maximale Sicherheit
  • in fünf Größen erhältlich

Schnell zu montieren: Atera Certo Dachboxen

Auch Hersteller Atera bietet Dachboxen an. Das Modell Atera Certo 460 landete im Test von "auto, motor und sport" auf dem ersten Platz von acht getesteten Dachboxen (Test 22/2018). Schnelle Montage und sichere Fahr- und Crasheigenschaften wurden als Stärken herausgestellt.

Schwächen sind laute Fahrgeräusche und keine Drehmomentbegrenzung bei der Montage. Auch im Test des Magazins "Auto Straßenverkehr" wurde die Atera Certo 460 bester im Test (Test 11/2018). Die Box hat eine Schnellbefestigung, Gepäckgurte und Zurrösen. Der Boxendeckel schließt mit Zentralverriegelung; die Deckelöffnung hat eine federgestützte Hubmechanik. Bei der Atera Certo 460 beträgt die Zuladung 75 Kilogramm, das Leergewicht 17,5 Kilogramm. 

Insgesamt ist die Atera Certo Dachbox in vier Größen erhältlich, die Zuladung beträgt jeweils 75 Kilogramm.

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  • Volumen: 440 Liter
  • Zuladung: 75 kg
  • Gewicht: 17,5 kg
  • Befestigung: Schnellbefestigungssystem
  • beidseitige Öffnung für komfortables Be- und Entladen
  • Zentralverriegelung für maximale Sicherheit

6 Jahre Garantie: Kamei Dachbox Husky L

Die Dachbox-Serie "Husky" von Kamei ist die robuste Einsteiger-Dachbox des Wolfsburger Herstellers. Auch hier stehen drei Größen zur Auswahl: L mit 300 Litern, XL mit 330 Litern und XXL mit 510 Litern Volumen. Eine Komfort-Schiebe-Befestigung soll für eine problemlose Montage sorgen.

Die beiden kleineren Modelle sind mit einem Zwei-Schloss-System ausgestattet, die Husky XXL mit Zentralverriegelung. Dieses größte Modell bekam im Test vom ADAC im Jahr 2012 das Urteil "gut" (Motorwelt Ausgabe 01/2012). Kamei gewährt bei allen Dachbox-Modellen eine Garantie von sechs Jahren.

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  • Volumen: 330 Liter
  • Zuladung: 50 Kilogramm
  • Gewicht: 13 Kilogramm
  • Befestigung: Komfort-Schiebe-Befestigung
  • einseitige Öffnung (rechts oder links)
  • Schließsystem: Zwei-Schloss mit Schutz-Abdeckkappen
  • in drei Größen erhältlich

Der Preissieger: Cartrend G3 Reef 270 Dachbox

Diese robuste Dachbox besteht aus stoßfestem Kunststoff und dank ihrer kompakten Form können darin auch Koffer oder Taschen auf dem Dach des Fahrzeugs transportiert werden. Zugleich sorgt die aerodynamische Form für einen geringeren Luftwiderstand. Dadurch wird der zusätzliche Kraftstoffverbrauch gering gehalten.

Bei einer maximalen Traglast von 50 Kilogramm lässt sich die Gepäckbox auf alle gängigen Trägersysteme montieren und ist somit universell auf Pkw montierbar, sofern die nötige Dachlast vorhanden ist und es sich nicht um einen Pkw mit Verdeck handelt. Ausgelegt ist die Box für eine maximale Geschwindigkeit von 130 km/h. Einziger Wermutstropfen: Die Dachbox lässt sich nur von einer Seite öffnen.

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  • Volumen: 220 Liter
  • Zuladung: 50 Kilogramm
  • Gewicht: 9 Kilogramm
  • Befestigung: passend auf allen gängigen Trägersystemen
  • einseitige Öffnung
  • Zentralverriegelung für maximale Sicherheit

Wie schnell darf man mit einer Dachbox fahren?

Wenn Sie mit montierter Dachbox fahren, verändern sich die Aerodynamik und das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie Seitenwinden ausgesetzt sind oder schneller fahren. Deshalb sollten Sie mit einer Dachbox oder einem Dachkoffer nicht schneller als 130 km/h fahren, empfehlen die Hersteller. Auch der ADAC und der TÜV raten zu dieser Höchstgeschwindigkeit.

Ist Ihre Dachbox beladen, verändert sich möglicherweise der Schwerpunkt beim Lenken oder Abbremsen. Empfehlenswert ist es hier, vor einer längeren Autofahrt erst einmal zu prüfen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das Auto mit voll beladener Box reagiert. Schwere Gegenstände gehören möglichst mittig in die Box, Höhlräume zwischen den Gepäckstücken sollten möglichst nicht entstehen oder mit einer Decke oder einem Schlafsack ausgestopft werden.

Auch der Komfort im Auto nimmt bei schnellem Fahren mit einer Dachbox ab, da das Pfeifen und eventuelles Klappern der Box immer lauter wird. Durch die schlechtere Aerodynamik steigt bei höheren Geschwindigkeiten mit einer Dachbox zudem der Spritverbrauch stark an.

Wie finde ich heraus, ob mein Fahrzeug für eine Dachbox geeignet ist?

Wer seine Transportkapazitäten mit einer Dachbox (auch Dachkoffer genannt) erweitern möchte, sollte zunächst in die Bedienungsanleitung seines Pkw schauen. Dort erfahren Sie, welche Dachlast bei Ihrem Autodach zugelassen ist.

Fahren Sie ein gängiges Modell, einen Kombi oder eine Limousine von Audi, BMW, Mercedes oder VW, dürfte die zulässige Dachlast in der Regel zwischen 50 und 100 Kilogramm liegen. So viel darf dann Ihre Dachbox inklusive Beladung und Träger wiegen.

Neben der Zulässigkeit spielt auch die Länge der Dachbox eine Rolle. Sie sollte weder über das Heck noch über die Windschutzscheibe hinausreichen. Deshalb sollten Sie vor dem Kauf die Länge Ihrer Dachfläche kennen. Im Optimalfall "verlängert" die Dachbox die Neigung Ihrer Windschutzscheibe und schließt diese Linie aerodynamisch ab. Gerade bei längeren Fahrten mit Box lässt sich so spritsparender Fahren.

Grundsätzlich kann jeder Pkw mit einer Dachbox ausgestattet werden, sofern er eine Dachlast tragen kann. Nicht für Dachboxen geeignet sind Cabrios und sehr flache Sportwagen.

Kurzer Check vor dem Kauf einer Dachbox:

  • Ist Ihr Auto für eine Dachlast ausgelegt?
  • Wie lang ist die Dachfläche?
  • Kann der Kofferraum mit der gewünschten Dachbox noch geöffnet werden?
  • Ragt die Dachbox über die Windschutzscheibe hinaus?
  • Wofür brauchen Sie eine Dachbox? Skier, Surfbretter, Koffer?
  • Wie viel Gepäck möchten Sie auf dem Autodach verstauen?

Ohne Dachträger keine Dachbox

Haben Sie geklärt, ob Ihr Pkw Lasten auf dem Dach tragen kann, benötigen Sie einen Dachträger, an dem die Dachbox befestigt wird. Doch nicht jeder Grundträger kann auf jedem Auto sicher montiert werden. Für die Befestigung von Dachträgern gibt es verschiedene Befestigungssysteme:

  • Dachträger für Autos mit Dachreling: Eine solche Dachreling gibt es bei vielen Kombis und SUV. Wichtig ist, dass der Dachgepäckträger zur Reling passt, denn es gibt offene und geschlossene Relings.
  • Dachträger für Autos mit Regenrinne
  • Dachträger für Autos mit T-Nut: Dabei handelt es sich um zwei Profile, die rechts und links auf dem Autodach eingelassen sind. In diesen Schienen wird der Dachgepäckträger befestigt.
  • Dachträger für Autos ohne alles: Es gibt auch für solche Autos entsprechende Dachträger, beispielsweise Modelle, die in den Türen befestigt werden. Fragen Sie bei Ihrem Händler nach.

Einige Hersteller bieten sogenannte Universaldachträger, die für verschiedene Automarken und -modelle geeignet sind. Um einen optimalen Halt der Dachträger sicherzustellen, sind fahrzeugspezifische Modelle empfehlenswert. Hersteller wie Thule bieten hier eine entsprechende Auswahl.

Welche Verkehrsregelungen gelten für Dachboxen?

In der Straßenverkehrsordnung (StVO) gibt es keine speziellen Vorschriften für Dachboxen oder Dachkoffer. Paragraf 22 der StVO regelt grundsätzlich die maximale Breite und Höhe einer Dachladung. Im Handel erhältliche Dachboxen und Dachkoffer liegen aber weit darunter. Die zulässige Dachzuladung wird durch die Autohersteller vorgegeben.

Immer die Herstellerangaben beachten

Unabhängig davon, für welchen Hersteller – empfehlenswert sind grundsätzlich Atera, Thule, Hapro oder Kamei – Sie sich entscheiden: Sie sollten immer genau die Herstellerangaben für die Montage befolgen und sich für das Einrichten der Dachbox Zeit lassen.

Schlecht befestigte oder zu voll beladende Boxen wirken sich auf das Fahrverhalten aus und stellen ein Sicherheitsrisiko für Sie und die anderen Verkehrsteilnehmer dar. Manche Boxen verfügen über Zurrgurte, mit welchen sich die Ladung zusätzlich sichern lässt.

Unser Fazit: Dachboxen für Pkw

Jedes Fahrzeug (außer Cabrios oder Sportwagen) lässt sich mit einer Dachbox ausstatten, sofern ein Dachträger vorhanden ist und das Fahrzeug eine bestimmte Dachlast tragen darf.

Wichtig ist beim Kauf, dass die Maße der Gepäckbox die Dachlänge und -breite Ihres Pkw nicht überschreiten und die zulässige Dachlast inklusive Gewicht der Box und Beiladung eingehalten wird. Dann steht einem entspannten Urlaub mit zusätzlichem Stauraum auf dem Dach nichts im Wege, ganz gleich, ob Sie mit einem BMW, Audi, Mercedes, Volkswagen oder einer anderen Fahrzeugmarke unterwegs sind.

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