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Die besten Pfannen-Sets zum Braten, Dünsten, Schmoren

Braten, Dünsten, Schmoren  

Das sind die besten Pfannen-Sets für den vielseitigen Einsatz in der Küche

29.08.2020, 09:11 Uhr | t-online

Die besten Pfannen-Sets zum Braten, Dünsten, Schmoren. Die besten Pfannen-Sets: Ein gutes Pfannen-Set ist vielseitig einsetzbar und verhilft zu leckeren Kochergebnissen.  (Quelle: Getty Images/Floriana)

Die besten Pfannen-Sets: Ein gutes Pfannen-Set ist vielseitig einsetzbar und verhilft zu leckeren Kochergebnissen. (Quelle: Floriana/Getty Images)

Fleisch braten, Gemüse dünsten, Gulasch schmoren – die Einsatzmöglichkeiten von Pfannen sind riesig. Für den normalen Kochalltag reicht in der Regel ein Set aus guten Pfannen in mehreren Größen, das für unterschiedliche Zwecke geeignet ist. Wir stellen beschichtete und unbeschichtete Pfannen-Sets aus Edelstahl, Aluminium und Alu-Schmiedeguss vor.

Bratpfannen gibt es in unterschiedlichen Größen und aus verschiedenen Materialien. Aus gutem Grund: Denn die eine Allround-Pfanne, die sich für jedes Gericht eignet, gibt es nicht. Deshalb stellen wir nicht nur gute Pfannen und Pfannen-Sets vor, sondern wir erklären auch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle. Außerdem sagen wir, welche Pfanne für welches Bratgut am besten ist und wie Ihnen das perfekte Steak gelingt.

Der Testsieger: Tefal Jamie Oliver Pfannen-Set

Das Tefal Jamie Oliver Pfannen-Set aus Edelstahl mit Antihaftbeschichtung umfasst zwei Bratpfannen mit den Durchmessern 20 und 26 Zentimeter sowie eine Schmorpfanne mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern. Durch den dicken Alu-Schichtboden stehen die Pfannen sicher. Das Set ist für alle Herdarten inklusive Induktionsherde geeignet. Eine Besonderheit ist der Thermo-Spot, den Tefal in die Pfannen eingebaut hat: Er zeigt an, wann die Pfannen die ideale Brattemperatur erreicht haben.

Der Sieger im Test des Magazins "Haus & Garten Test" ist bis 300 Grad hitzebeständig und bis 260 Grad backofengeeignet. Die Tester vergaben für Funktion, Handhabung und Verarbeitung jeweils ein "sehr gut" (Test in Ausgabe Januar 2017). Die Edelstahlgriffe haben eine Silikonummantelung für rutschfesten Halt und als Hitzeschutz. Die PTFE-Beschichtung ist frei von Perfluoroctansäure (PFOA). 

Die Kratzfesten: Silit Salto Pfannen-Set CeraPan

Das dreiteilige Pfannen-Set Salto von Silit gehört zu den besonders robusten. Die Pfannen sind mit einer extrem harten und abriebfesten mineralischen CeraPan-Beschichtung ausgestattet. Der Hersteller hat in der Keramik-Beschichtung sowohl auf PTFE (Teflon) als auch auf PFOA verzichtet. Die drei Pfannen (20, 24, 28 Zentimeter) können durch den Kapselboden auf allen Herdarten verwendet werden. Sie vertragen sehr hohe Hitze bis 400 Grad und sind backofenfest.

Der Pfannenrand ist hoch und mit einem breiten Schüttrand für tropffreies Ausgießen versehen. Der Kapselboden nimmt die Hitze schnell auf und leitet sie schnell und gleichmäßig weiter. Weiterer Pluspunkt: Die Hitze wird lange gespeichert, so dass die Speisen auch warm gehalten werden. Für die Reinigung wird Handwäsche mit einem milden Spülmittel empfohlen.

Für Anspruchsvolle: Le Creuset Pfannen-Set

Mit diesem Pfannen-Set von Le Creuset, dem bekannten Hersteller von Kochgeschirr aus Gusseisen, soll fettarmes Braten und Kochen ohne Anhaften zum Kinderspiel werden. Das Set besteht aus einem Milchtopf, einer flachen Bratpfanne und einer hohen Pfanne, die alle mit stabilen und hitzebeständigen Griffen ausgestattet sind. Daher ist das Kochgeschirr backofenfest und für alle Herdarten inklusive Induktion geeignet. 

Dank der beidseitigen Beschichtung sowohl innen als auch außen verspricht der Hersteller eine leichte Reinigung der Pfannen. Die Wärmeverteilung ist schnell und gleichmäßig, was den Strom- oder Gasverbrauch reduziert. 

Langlebig und robust: WMF Profi Bratpfannen-Set

Die Pfannen des WMF Profi Bratpfannen-Sets (20, 24 und 28 Zentimeter Durchmesser) aus Cromargan Edelstahl haben keine Beschichtung und sind dadurch sehr robust und langlebig. Sie dürfen in den Backofen und sind bis 250 Grad hitzebeständig. Die Pfannen sind geschmacksneutral, säurefest und funktionieren auf allen Herdarten, auch auf Induktionsplatten.

Die Alukern-Chromstahl-Kapselbodenkonstruktion verteilt die Hitze gleichmäßig in der Pfanne und kann zudem die Wärme gut speichern, was für energiesparendes Kochen sehr wichtig ist. Ein breiter Schüttrand sorgt dafür, dass beim Umfüllen und Servieren nichts danebengeht. Praktisch: Die Pfannen sind spülmaschinengeeignet. 

Das exklusiv Set: Woll Guss-Pfannen-Set

Für alle, die oft kochen und sich ein besonders exklusives Kochgeschirr zulegen möchten, könnte das Guss-Pfannen-Set von Woll eine Empfehlung sein. Es umfasst zwar nur zwei Alu-Schmiedeguss-Pfannen mit 24 und 28 Zentimetern Durchmesser, wurde aber mit einigen Extras versehen. Der Rand der Pfannen ist fünf Zentimeter hoch und hat einen verstärkten Schüttrand. Sie sind backofenfest bis 250 Grad. Besonders praktisch für den Backofeneinsatz: Der Kunststoffgriff ist abnehmbar.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der dicke Thermoboden. Mit einer Stärke von sechs Millimetern bleibt er auch bei hohen Temperaturen formstabil und speichert die Wärme lange. Ein weiterer Vorteil: Die Pfannen sind auch für den Induktionsherd geeignet. Die Versiegelung soll schnitt- und kratzfest und PFOA-frei sein. 

Das günstige Set: Elo Ducto Pfannen-Set 3

Die Leichtmetall-Pfannen des Elo Ducto Pfannen-Sets bestehen aus Aluminium und haben Kunststoffgriffe, die beim Braten nicht heiß werden. Deckel sind nicht im Lieferumfang enthalten. Die drei Pfannen (20, 24 und 28 Zentimeter) sind für alle Herdarten geeignet und bis 180 Grad backofenfest. 

Die Teflon-Beschichtung ist PFOA-frei und laut Hersteller ist die Pfanne spülmaschinenfest. Um die Lebensdauer zu verlängern, wird aber eine vorsichtige Reinigung von Hand ohne Stahlwolle empfohlen. Da das Set besonders preisgünstig ist, wurde auf Extras wie Schüttrand oder abnehmbare Griffe verzichtet.

Unser Fazit 

Bei der Wahl des passenden Pfannen-Sets kommt es vor allem darauf an, wie viel Sie in neue Pfannen investieren möchten. Für den täglichen Gebrauch reicht das Jamie Oliver Pfannen-Set von Tefal aus. Für versierte Hobbyköche darf es auch ruhig etwas mehr sein. Mit dem Pfannen-Set von Le Creuset oder dem Guss-Pfannen-Set von Woll werden Sie in der Küche sehr viel Freude haben. 

Häufig gestellte Fragen rund um Pfannen 

Welche Größe sollte eine Pfanne haben?

Mindestens zwei Pfannen unterschiedlicher Größe gehören in jeden Haushalt. Die Tester der Stiftung Warentest empfehlen dafür die gängigen Größen von 18 und 28 Zentimetern. Eine Pfanne mit 18 Zentimetern eignet sich für ein bis zwei Spiegeleier oder drei Rühreier. Die Standardgröße von 28 Zentimetern reicht für Gerichte für drei bis fünf Personen. Die Größe einer Pfanne wird immer am oberen Rand gemessen, an der Innenseite vom Pfannenrand. 

Wichtig ist dabei, dass der Pfannenboden möglichst genau zur Herdplatte passt. Denn bei einer kleinen Pfanne auf einer großen Platte verschwendet man unnötig Energie. Umgekehrt kann sich eine große Pfanne auf einer zu kleinen Platte verziehen.

Welche Pfanne für welches Gericht?

Für jede Aufgabe gibt es eine spezielle Pfanne:

  • Die Bratpfanne hat einen langen Griff und einen Rand von 4 bis 5 Zentimetern, der zum Boden hin abgerundet ist. Der obere Innendurchmesser liegt zwischen 20 und 32 Zentimetern, wobei die 28-Zentimeter-Bratpfanne die beliebteste ist.
  • Die Schmorpfanne hat einen höheren Rand von meist 6 Zentimetern oder mehr. Darin lassen sich größere Mengen Gemüse dünsten oder Fleisch schmoren. Oft haben Schmorpfannen zwei Kurzgriffe und können in den Backofen geschoben werden.
  • Die Grillpfanne hat einen gerillten Boden: Er sorgt dafür, dass das Grillgut nicht direkt auf dem Pfannenboden liegt. Austretender Fleischsaft und Fett fließt in die Rillen ab und das Grillgut bleibt stets im Kontakt mit den heißen Rillen. Dadurch wird es knuspriger und bekommt außerdem die richtige Grill-Optik.

Welches Material für welches Gericht?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen beschichteten und unbeschichteten Pfannen. Je nach Material sind sie unterschiedlich gut zum scharfen Anbraten, Dünsten oder Schmoren geeignet. Was die Herdarten angeht, sind die meisten Pfannen heutzutage mit einem ferromagnetischen Schichtboden ausgestattet und somit auf allen Herdarten, auch Induktion, einsetzbar.

Beschichtete Pfannen bestehen in der Regel aus einer Aluminium- oder einer Edelstahllegierung und sind entweder mit Teflon, Keramik oder Emaille überzogen.

  • Pfannen mit Teflon-Beschichtung sind preiswert und gut geeignet für fettarmes Braten von eiweißreichen und empfindlichen Speisen wie Fischfilets, Hähnchenbrust oder Rührei. Allerdings vertragen sie keine ganz hohen Temperaturen (bis 200 °C) und verkratzen leicht. Gespült werden sie am besten per Hand.
  • Pfannen mit Emaille-Beschichtung eignen sich für alle Zubereitungsarten vom scharfen Anbraten bis zum sanften Schmoren. Emaille-Pfannen sind sehr hitzebeständig (bis 400 °C) und können in den Backofen (ein geeigneter Griff vorausgesetzt). Ihr Nachteil: Emaille ist nicht stoßfest und kann zudem abplatzen, wenn die Pfanne mit kaltem Wasser ausgespült wird. 
  • Pfannen mit Keramik-Beschichtung sind in ihren Eigenschaften Emaille-Pfannen sehr ähnlich und demnach auch zum Anbraten, Dünsten und Schmoren geeignet. Sie vertragen Hitze von bis zu 450 °C. Sie sind recht kratzfest, vertragen aber keine Stöße – die Keramik kann dabei abplatzen. 

Unbeschichtete Pfannen gibt es aus Edelstahl, Gusseisen, Eisen, Kupfer oder einer Mischung.

  • Edelstahlpfannen eignen sich sehr gut zum scharfen Anbraten von unpaniertem Fleisch, aber auch für Bratkartoffeln. Sie sind sehr hitzebeständig, robust, kratzfest, recht pflegeleicht und langlebig. Allerdings haben diese Modelle eine lange Aufheizzeit. Daher wird ihr Boden oft mit anderen Materialien kombiniert, um die Wärmeleitfähigkeit zu verbessern. Der Nachteil von Edelstahlpfannen: Das Bratgut klebt beim Braten schnell am Boden an. Es sollte immer erst gewendet werden, wenn es sich von allein vom Boden gelöst hat.
  • Gusseisenpfannen sind ideal zum scharfen Anbraten von Fleisch, aber auch für Schmorgerichte sehr gut geeignet. Denn sie haben eine gute Wärmespeicherfähigkeit und eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Sie sind sehr langlebig und robust, das macht sie aber auch schwer. Ein weiterer Nachteil: Gusseisenpfannen reagieren empfindlich auf säurehaltige Speisen und müssen gut eingebraten werden. Gereinigt werden sie nur mit warmem Wasser und Küchenpapier.
  • Eisenpfannen sind eine sehr gute Wahl für Spiegeleier, Pfannkuchen, Bratkartoffeln oder Steaks, denn sie sind sehr hitzebeständig. Auch sie reagieren auf Säure, müssen eingebraten werden und erfordern ein wenig Übung beim Braten. Anders als Gusseisenpfannen können sie sich nachträglich verformen, weshalb sie für Gasherde am besten geeignet sind.
  • Kupferpfannen sind die teuersten Pfannen. Kupfer ist ein idealer Wärmeleiter, der Hitze gleichmäßig verteilt und lange speichert. Dann sind sie zum Anbraten, Dämpfen und Schmoren aller Gerichte geeignet. Neben der schonenden Reinigung muss das Kupfer regelmäßig poliert werden, damit es nicht anläuft.

Wie Pfannen am besten reinigen?

Damit die Antihaftbeschichtung möglichst lange anhält, werden beschichtete Pfannen am besten mit einem mildem Spülmittel und einem weichem Schwamm per Hand gespült – auch wenn der Hersteller sie als spülmaschinenfest deklariert. Pfannenwender und Kochbesteck aus Metall sind beim Braten mit beschichteten Pfannen tabu.

Welche Pfanne eignet sich zum Braten von Steak?

Profis setzen für das perfekte Steak auf Pfannen aus Gusseisen oder Edelstahl, da sie die Wärme gut speichern und die Hitze gleichmäßig verteilen können. Wer die richtige Grill-Optik wünscht, nimmt eine gusseiserne Grillpfanne, die das Steak besonders knusprig macht.

Wie heiß werden Pfannen?

Für scharfes Anbraten ist eine Temperatur zwischen 180 und 230 Grad notwendig. Oft werden Pfannen aber stärker erhitzt, wenn sie bei voller Energiezufuhr ein paar Minuten auf der Platte stehen. Bei einem modernen Herd kann ein Pfannenboden dann bis zu 400 Grad erreichen.

Sind Pfannen aus Teflon giftig?

Teflon ist der Handelsname für den Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE), der einer Pfanne die leicht wachsartige Oberfläche verleiht. Eine Teflon-Antihaft-Beschichtung wird nur dann bedenklich, wenn eine leere Pfanne überhitzt wird: Ab 230 Grad löst sich die Beschichtung allmählich ab, bei Temperaturen ab 360 Grad setzt Teflon dann giftige Dämpfe frei.

Aber auch bei Pfannen mit Keramikbeschichtung, die Temperaturen von bis zu 400 Grad aushalten sollen, können ab einer Temperatur von 240 Grad giftige Substanzen in die Luft gelangen, fand der TÜV Rheinland 2015 heraus. Solange sich Speisen in einer Pfanne befinden, ist eine Überhitzung jedoch kaum möglich, sagt die Verbraucherzentrale Bayern e.V. 

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