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Akkusauger im Test 2021: Diese Geräte von Dyson und Bosch überzeugen


Stiftung Warentest 2021  

Akkusauger im Test: Diese Sauger überzeugen mit verbesserter Saugleistung

28.04.2021, 08:14 Uhr | t-online, AH

Akkusauger im Test 2021: Diese Geräte von Dyson und Bosch überzeugen. Akku-Staubsauger im Test: Diese Modelle sind besonders leistungsstark.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/baloon111)

Akku-Staubsauger im Test: Diese Modelle sind besonders leistungsstark. (Quelle: baloon111/Thinkstock by Getty-Images)

Akku-Staubsauger sind praktische Haushaltsgeräte und beweglicher als die oft schweren und sperrigen Bodenstaubsauger. Flexibel und wendig kommen sie in jede Ecke und saugen den Schmutz einfach weg. Die Stiftung Warentest hat in ihrer test-Ausgabe 02/2021 14 Akku-Staubsauger geprüft. Zu den Details.

Akku-Staubsauger sollen den Alltag erleichtern und nicht aufwendiger gestalten. Seit dem letzten Jahr können auch die beliebten Stielsauger im Staubsaugertest der Stiftung Warentest überzeugen und erhalten dafür reihenweise gute Testurteile. Vor allem ein Markenmodell mit Akku konnte die Tester mit einer guten Saugleistung beeindrucken. Trotz einiger guter Geräte ist das Leistungsgefälle ist groß. Je nach Einsatzgebiet zeigen die beweglichen Staubsauger daher viele Stärken, aber auch Schwächen. Wir stellen Ihnen die fünf Stielsauger vor, die das test-Qualitätsurteil "gut" in der test-Ausgabe 02/2021 erhalten haben, und erklären, was dabei unter die Lupe genommen wurde.  

Was wurde getestet?

Die Stiftung Warentest untersuchte in ihrem Test insgesamt 14 Akku-Staubsauger von bekannten Herstellern wie Dyson, Bosch und Vorwerk, darunter 11 neue Modelle und drei Akkusauger, die bereits 2020 beurteilt worden sind. Bewertet wurden unter anderem das Saugen, der Akku, die Handhabung und die Haltbarkeit. 

Akku-Staubsauger im Test – fünf Modelle erhalten die Gesamtnote "gut"

Einige akkubetriebenen Staubsauger konnten die Stiftung Warentest in ihrem Test überzeugen. Trotz der verbesserten Leistung gibt es jedoch weiterhin Mängel bei den Akkusaugern zu beanstanden: Vier der getesteten Akku-Staubsauger erhielten daher nur die Note "ausreichend", zwei Modelle sogar nur ein "mangelhaft". Die wesentlichen Beanstandungen bei Akkusaugern (im Vergleich zu Bodenstaubsaugern) sind die höheren Geräuschpegel und die relativ kurze Akkulaufzeit. 

Fünf der getesteten Staubsauger erhielten die Gesamtnote "gut". Auf den ersten beiden Plätzen mit der Gesamtnote "gut (2,2)" landeten die Modelle BSS81POW1 von Bosch und der V11 Absolute Extra von Dyson. Der Kobold VB100 von Vorwerk aus dem letzten Jahr wurden damit von der Spitze verdrängt und liegt im aktuellen Test mit der Gesamtnote "gut (2,4)" knapp hinter den zwei neuen Spitzenreitern. Der Akkusauger BBH7SIL Athlet von Bosch ist das letzte Modell aus der Reihe der "guten" Geräte und erhielt das test-Qualitätsurteil "gut (2,5)". 

Der Testsieger mit besserer Handhabung: Bosch BSS81POW1

Das Testergebnis: Der BSS81POW1 Akku-Staubsauger von Bosch ist der erste von zwei Testsiegern und wurde von der Stiftung Warentest mit dem test-Qualitätsurteil „gut (2,2)“ ausgezeichnet. Der Akku-Staubsauger erreicht in der Unterkategorie Saugen von Teppichböden eine gute Bewertung und kann sogar mit vielen Bodenstaubsaugern mithalten.

Produktdetails: Der Bosch-Akkusauger verfügt über ein innovatives Akkusystem, welches auch bei Bosch-Werkzeugen eingesetzt werden kann. Die Anschaffung eines zweiten Akkus kann sich damit lohnen und hebt die Akkuleistung an. Zudem verfügt der Sauger über einen Cartridgefilter-System mit Pure AirMembran und Hygienefilter für saubere Ausblasluft.

Der Akku-Staubsauger ist beutellos und verfügt daher über eine Staubbox mit einem Volumen von rund 0,8 Liter. Sie lässt sich einfach entnehmen und leeren. Im Lieferumfang sind neben dem Staubsauger eine Elektro- und Möbelbürste sowie eine Polster- und Fugendüse enthalten.  

Der Testsieger mit der besten Leistung: Dyson Absolute Extra 

Das Testergebnis: Der neue Dyson V11 SV17 erhielt ebenfalls die Gesamtnote „gut (2,2)“. Im Vergleich saugt der Dyson-Staubsauger im Test sogar besser als alle getesteten Akku-Staubsauger. Mit dem Akku-Staubsauger lassen sich sogar die feinen Tierhaare aus den Polstern entfernen. Bodensauger kommen bei dieser Aufgabe meist an ihre Grenzen.

Produktdetails: Der Dyson V11 Absolute Extra ist mit einem neuen und innovativen Akku und einer hocheffizienten Filtration ausgestattet, die den Staubsauger noch leistungsstärker machen. Das Modell verfügt außerdem über eingebaute Sensoren, die die Saugkraft und somit auch die Laufzeit automatisch an die jeweilige Bodenart anpassen. Bedienen lässt sich der Sauger einfach über den LCD-Bildschirm, auf dem alle Daten in Echtzeit angezeigt werden.

Eine Elektro- und Möbelbürste sowie Polster- und Fugendüsen sind im Lieferumfang enthalten. Die Staubbox hat ein Volumen von 0,9 Liter. Im Vergleich zum Dyson V11 Absolute ist es bei diesem Modell möglich, den Akku zu wechseln. Dank der Click in Akku-Funktion können Sie den leeren Akku gegen einen vollen austauschen. Das war bisher nicht möglich.  

Der Schnelllader: Kobold VB100 von Vorwerk

Das Testergebnis: Der Kobold VB100 erreicht die Gesamtnote "gut (2,4)". Das Vorwerk-Gerät ist das einzige Modell mit Beutel und daher ideal für Allergiker. Vor allem Grobgut nimmt der Sauger sehr gut auf und auch Ritzen und Ecken sind für ihn, anders als für die meisten Akkusauger im Test, kein Problem.

Produktdetails: Der Vorwerk-Akkusauger ist mit vom TÜV-Nord-zertifizierten Premium-Filtertüten ausgestattet und somit bestens für Allergiker geeignet. Die Saugkraft sowie die Rotationsgeschwindigkeit der Bürste lassen sich individuell an den Bodentyp und den Grad der Verschmutzung anpassen. Anders als der Dyson-Akkusauger lässt sich der Kobold VB100 nicht als Kleinsauger verwenden.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit, den Akku zu wechseln. In der Grundausstattung ist kein zusätzlicher Akku inbegriffen. Der Ersatzakku kann jedoch separat gekauft werden. Mit einer Akkuladezeit von zwei Stunden ist dieses Modell am ehesten wieder bereit für den nächsten Einsatz. Neben der herkömmlichen Elektrobürste wird der Sauger inklusive Möbel- und Fugendüse geliefert.  

Der Polsterreiniger: Bosch BBH7SIL Athlet 

Das Testergebnis: Der Akku-Staubsauger BBH7SIL Athlet von Bosch erhielt im Test der Stiftung Warentest das test-Qualitätsurteil "gut (2,5)". Der Sauger kann bei der Faseraufnahme aus Teppichen und Polstern sehr gut überzeugen. Auch für das Aufsaugen von Tierhaaren und Schmutz in tieferen Ritzen eignet sich dieses Modell gut.

Produktdetails: Der Akkusauger von Bosch verfügt über drei Leistungsstufen, die individuell ausgewählt werden kann. Dank sensorgesteuerter Leistungsüberwachung mit LED-Anzeige bietet der Sauger immer eine starke Reinigungsleistung. Während des Saugens können Sie das Gerät einfach abstellen, denn durch die Freihstehend-Funktion steht der Akkusauger ohne Probleme. Und auch die Reinigung der Bürstenrolle funktioniert mühelos, da sich die EasyClean Brush einfach und ohne Werkzeug aus dem Sauger entfernen lässt.

Neben dem Elektro- und Möbelbürstenkopf sind eine Polster- und Fugendüse im Lieferumfang enthalten. Die Staubbox hat ein Volumen von 0,9 Liter. Der Stielsauger lässt sich nicht als Kleinsauger verwenden und auch der Akku ist nicht ausbaufähig. Das muss ein Fachmann übernehmen.

Unser Fazit

Der Dyson V11 Absolute Extra saugte im Test am besten und überholt sogar manche Bodenstaubsauger durch die starke Saugleistung auf Teppichen. Dafür müssen an anderen Stellen wie der Handhabung und dem Akku Abstriche gemacht werden. Eine guter Allrounder ist daher der Bosch BSS81POW1. Er überzeugte ebenfalls die Stiftung Warentest, punktet vor allem mit der besseren Handhabung.  

Häufig gestellte Fragen rund um Akkusauger

Akkusauger mit eingebautem Handstaubsauger oder doch lieber ein Staubsauger mit besonders langer Laufzeit? Die Auswahl der verschiedenen Akkusauger ist sehr groß. Damit Sie gut durch die Angebote finden, haben wir einige der häufigsten Fragen zum Akkusauger aufgelistet und beantwortet. 

Welcher Akkusauger ist der beste?

Akkusauger gibt es grundsätzlich in zwei Varianten: als reine Stielstaubsauger oder als Stielstaubsauger mit abnehmbarem Handstaubsauger (2-in-1-Gerät). 

Optimalerweise wählen Sie Ihren Akkusauger nach seinen Funktionen aus. Möchten Sie sich einen Akkusauger kaufen, mit dem Sie auch Ihr Auto von Schmutz befreien, greifen Sie am besten zu einem Stielstaubsauger mit eingebautem Handsauger. Suchen Sie hingegen einen Sauger, mit dem Sie größere Räume sauber bekommen, sollten Sie besonders auf die Größe des Auffangbehälters und die Akkulaufzeit achten.

Egal für welchen der kabellosen Staubsauger Sie sich entscheiden, sollten Sie Folgendes beachten: Der größte Vorteil von Akkusaugern ist, dass sie sofort einsatzbereit sind und ihr Aktionsradius nicht von der Länge eines Kabels begrenzt ist. Die Bauart vieler Akkusauger führt aber dazu, dass manche Stellen schwerer bis gar nicht zu saugen sind, beispielsweise der Platz unter einem niedrigen Sofa. Dafür sind die flachen Saugfüße von Bodenstaubsaugern besser geeignet.

Wie viel Watt braucht ein Akkusauger?

Wie bei allen Staubsaugern ist auch bei Modellen mit Akku die Saugleistung wichtig. Es hilft nichts, wenn Sie trotz hoher Wendigkeit Ihre Böden nicht gründlich saugen können. Anders als bei Bodenstaubsaugern geben die Hersteller bei Akkusaugern jedoch meist keine Wattzahlen an.

Das liegt daran, dass die Motoren von Akkusaugern nicht die Leistung von Bodenstaubsaugern erreichen können – sonst würden die Akkus zu teuer und zu schwer ausfallen. Laut Stiftung Warentest schwächeln in der Tat einige der kabellosen Staubsauger bei der Staubaufnahme. 

Welche Akkuleistung und Akkuladezeit sind gut?

Viel wichtiger als die Wattzahl ist bei Akkusaugern die Laufzeit des Akkus, damit dem Staubsauger nicht zu schnell die Puste ausgeht. Sie sollten nicht erwarten, dass der Akku eine Stunde oder länger durchhält, auch wenn der Hersteller das angibt. Gerade bei höchster Stufe schafft das kein Gerät.

Im Test von Stiftung Warentest boten die Testsieger von Dyson, Vorwerk und Bosch zwar eine gute Saugleistung, hatten aber schon nach einer knappen Viertelstunde keine Power mehr. Die meisten Akkusauger bieten jedoch unterschiedliche Leistungsstufen: Leicht verschmutzte Flächen kann man mit der kleineren Stufe saugen, so hält der Akku länger durch.

Wichtig ist auch, wie lange der Akku zum Aufladen benötigt. Bei der Messung von Stiftung Warentest lag die kürzeste Ladezeit bei knapp zwei Stunden, die längste bei mehr als sechs Stunden.

Was ist ein Zyklonstaubsauger?

Bei Zyklonstaubsaugern handelt es sich um Modelle, die mit einem Zyklonfilter ausgestattet sind. Eingebaut werden die Filter sowohl in herkömmliche Bodenstaubsauger als auch in Akku-Staubsauger.

Luft und Dreck wird bei den Zyklon-Staubsaugern dadurch aufgenommen, indem sie diese mit hoher Geschwindigkeit und in enger werdenden Kreisen einsaugen. Durch die Zentrifugalkraft werden die eingesaugten Schmutzpartikel nach außen gedrückt und fallen in den Auffangbehälter. Die saubere Luft wird in der Mitte des Wirbels nach oben abgesaugt. 

Die Staubsauger unterscheiden sich in zwei Anwendungsarten:

  • Einfachzyklonstaubsauger, bei denen vor allem gröbere Schmutzpartikel entfernt werden, während der Feinstaub mit einem Filter aufgefangen wird.
  • Mehrfachzyklonstaubsauger, bei denen die Luft in mehreren "Zyklonen" gereinigt wird. Mittels dieser Technik werden auch feinere Partikel aus der Luft entfernt. Ein Zentralfilter ist oft nicht mehr notwendig.

Die Firma Dyson brachte die ersten Modelle in den 1980er-Jahren auf den Markt. Mittlerweile bieten auch Hersteller wie Hoover oder Dirt Devil Zyklonstaubsauger an.

Welche Zusätze bietet ein Akkusauger an?

Beutellose Akkusauger: Staubbehälter statt Staubsaugerbeutel

Akkusauger sind in der Regel beutellos, verzichten also wie Saugroboter auf einen Staubsaugerbeutel. Der Staub wird in einem Staubbehälter aufgefangen, der je nach Modell zwischen 0,5 und 1,2 Liter Staub aufnehmen kann. Diesen Staubbehälter sollten Sie regelmäßig lehren, am besten nach jedem Saugen. Manche Akkusauger haben zusätzlich einen speziellen Staubfilter eingebaut, der dann auch ab und zu gesäubert werden muss.

Akkusauger-Zubehör: von Elektrobürste bis Polsterdüse

Was die Ausstattung angeht, sollte auch der Akkusauger über ausreichend Zubehör verfügen, damit Sie Böden, Teppiche und Polster effizient von Staub, Krümeln oder Tierhaaren befreien können. Zu dem gängigen Zubehör gehören beispielsweise: Elektrobürsten, Teppichdüse, Hartbodendüse, Polsterdüse (für Polster und Möbel), Fugendüse (für schwer erreichbare und schmale Stellen) oder Möbelpinsel.

Verwendete Quellen:
  • Den vollständigen Test der Stiftung Warentest finden Sie hier.


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