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Fernseher 55 Zoll: 4K-TVs von Samsung, LG und Sony im Test

4K-TV im Test  

Die besten 55-Zoll-Fernseher in allen Preisklassen

Von Adrian Smiatek

22.08.2019, 17:02 Uhr
Fernseher 55 Zoll: 4K-TVs von Samsung, LG und Sony im Test. Fernseher von Philips sind für ihre "Ambilight"-Technik bekannt: Sie soll die Wahrnehmung des Bildes vergrößern und die Augen schonen. (Quelle: Hersteller)

Fernseher von Philips sind für ihre "Ambilight"-Technik bekannt: Sie soll die Wahrnehmung des Bildes vergrößern und die Augen schonen. (Quelle: Hersteller)

Worauf müssen Sie beim Kauf eines Fernsehers achten? Welche Modelle und Hersteller sind am besten? Diese und weitere Fragen beantworten wir in unserem TV-Ratgeber. Die folgenden 55-Zoll-Fernseher sind unsere Empfehlungen und haben in Tests gut abgeschnitten. In der Tabelle geben wir einen schnellen Überblick. Anschließend zeigen wir weitere Details zu jedem Gerät.

Die besten 55-Zoll-Fernseher im Vergleich:

Das 55-Zoll-Format ist bei Fernsehern mittlerweile die beliebteste Größe. Bei 139 Zentimetern Bildschirmdiagonale lässt sich hochauflösendes Fernsehen besonders gut genießen. Das sind unsere Empfehlungen:

 
Modell

Sony KD-55AF9 Fernseher

Samsung GQ55Q6FN

TCL 55DP602 Fernseher

Philips 55PUS7303 Fernseher

LG OLED55C8 Fernseher

 PreisPreisPreisPreisPreis
Preis€ 2.409,99 bei Amazonbei Amazon€ 649,00
€ 399,99 bei Amazon
€ 999,00
€ 779,00 bei Amazon
€ 1.279,00 bei Amazon
 VorteileVorteileVorteileVorteileVorteile
Vorteile
  • 4K-Auflösung
  • Außergewöhnliches Design
  • Beeindruckender OLED-Bildschirm
  • Perfekte Farbwiedergabe
  • Guter Sound
  • 4K-Auflösung
  • Hohe Helligkeit
  • Natürliche Farben
  • Schnelles Betriebssystem
  • 4K-Auflösung
  • Satte Farben
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Android-TV mit vielen Apps
  • 4K-Auflösung
  • Ambilight im Rahmen
  • Schneller Prozessor
  • Geringer Stromverbrauch
  • 4K-Auflösung
  • OLED-Bildschirm
  • Hervorragende Bildqualität
  • Sprachsteuereung
 NachteileNachteileNachteileNachteileNachteile
Nachteile
  • Hoher Stromverrauch
  • Preisintensiv
  • Schwacher Sound
  • Geringe Blickwinkel
  • Schwacher Sound
  • Nur drei HDMI-Anschlüsse
  • Umständliche Fernbedienung
  • Komplizierte Menüführung
  • Ton etwas schwach
  • Nur durchschnittlicher Stromverbrauch
 BesonderheitenBesonderheitenBesonderheitenBesonderheitenBesonderheiten
BesonderheitenDer Sony-TV ist ohne Standfuß und tollem OLED-Bildschirm das Designer-Stück im WohnzimmerSuper Bild, hohe Helligkeit. Nur kein OLED. Stiftung Warentest vergibt das Urteil "gut" (Note 1,9)Überragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und das beste Bild in dieser PreisklasseAmbilight mit farbigen LEDs im Rahmen bietet sonst kein anderer Hersteller. Bild und Ton liegen auf hohem Niveau.Testsieger bei Stiftung Warentest (08/2018) und eines der besten 55-Zoll-Geräte auf dem Markt.
 OLED-BildschirmOLED-BildschirmOLED-BildschirmOLED-BildschirmOLED-Bildschirm
OLED-Bildschirmjaneinneinneinja
 AuflösungAuflösungAuflösungAuflösungAuflösung
Auflösung4K Ultra HD4K Ultra HD4K Ultra HD4K Ultra HD4K Ultra HD
 GewichtGewichtGewichtGewichtGewicht
Gewicht30 kg18 kg14 kg16 kg19 kg
 EnergieeffizienzEnergieeffizienzEnergieeffizienzEnergieeffizienzEnergieeffizienz
EnergieeffizienzKlasse B; 208 KWh pro JahrKlasse A; 141 kWh pro JahrKlasse A+; 126 KWh pro JahrKlasse A+; 126 KWh pro JahrKlasse A; 157 KWh pro Jahr
 AnschlüsseAnschlüsseAnschlüsseAnschlüsseAnschlüsse
Anschlüsse4x HDMI; 3x USB; 1x LAN; CI+; WLAN; Bluetooth4x HDMI; 2x USB; 1x LAN; CI+; WLAN; Bluetooth3x HDMI; 2x USB; 1x LAN; CI+; WLAN4x HDMI; 2x USB; 1x LAN; CI+; WLAN4x HDMI; 3x USB; 1x LAN; CI+; Bluetooth; WLAN
 TV TunerTV TunerTV TunerTV TunerTV Tuner
TV TunerSatellit; Kabel; DVB-T2 HDSatellit; Kabel; DVB-T2 HDSatellit; Kabel; DVB-T2 HDSatellit; Kabel; DVB-T2 HDSatellit; Kabel; DVB-T2 HD
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* Preise inkl. Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versand. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten möglich. Alle Angaben ohne Gewähr.

4K oder Ultra-HD: Welche Auflösung ist die richtige?

Der Begriff 4K wird meist synonym mit Ultra-HD verwendet (UHD). Das ist zwar technisch nicht ganz richtig, denn die 4K-Auflösung entspricht 4096 x 2160 Pixeln, während UHD mit 3840 × 2160 Pixeln auflöst. In der Praxis spielt dieser Unterschied aber keine Rolle: Gemeint ist jeweils die vierfache Full-HD-Auflösung.

OLED oder LCD: Was ist besser?

Neben der ultrahohen Auflösung 4K bieten sogenannte OLED-Fernseher derzeit das beste Fernseherlebnis. Fernseher mit "Organic Light Emitting Diodes", also "organischen Leuchtdioden", können schärfere, hellere und sattere Bilder darstellen. Außerdem kann bei OLED-Displays jedes einzelne Pixel ausgeschaltet werden, wodurch ein tieferes Schwarz als bei herkömmlichen LC-Displays dargestellt werden kann. Den OLED-TVs gehört also die Zukunft – was dazu führt, dass die Preise von großen LCD-Modelle weit unter 1.000 Euro gesunken sind.

Bildwiederholfrequenz: Je mehr, desto besser

Die Qualität des Bildes wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Neben der Auflösung und der Art des Panels spielen auch der Bildprozessor und vor allem die Bildwiederholrate eine Rolle. Die sollte bei einem 55-Zoll-Fernseher am besten bei 100 Hertz liegen. Im Vergleich zu einer Bildwiederholrate von 50 Hertz können doppelt so viele Bilder pro Sekunde dargestellt werden. Dazu berechnen die 100-Hertz-TVs entsprechend viele Zwischenbilder, was zu einem schärferen, flüssigeren und ruhigeren Bild führt. Das ist bei schnellen Sportaufnahmen oder Videospielen ratsam.

Die besten 55-Zoll-Fernseher im Detail

Sony KD-55AF9

Das 55 Zoll große Top-Modell von Sony, der KD-55AF9, fällt durch seine besondere Bauweise auf. Der Fernseher hat keinen Fuß, sondern eine Art Keil, der sich hinten am Gerät befindet. Es schließt direkt mit dem Mobiliar ab, der Nutzer sieht damit nichts als den Fernseher. Dadurch kann das TV-Gerät jedoch nie komplett aufrecht stehen, sondern ist immer leicht nach hinten geneigt.

Das Modell überzeugte im Test des "Chip"-Magazins: Mit einer Auflösung von 4K Ultra HD werden Bilder beeindruckend scharf dargestellt und der Sound soll sehr stark sein, sagen die Tester. Auch in mehreren anderen Tests bekommt der Sony-OLED-TV Bestnoten für seine Bildqualität. Er läuft mit Googles TV-Betriebssystem Android TV und bringt daher neben einer Vielzahl an Apps auch Sprachassistenten wie den hauseigenen Google Assistant, aber auch Amazons Alexa auf den Fernseher. Einzig der hohe Stromverbrauch sowie der Preis werden bemängelt.

  • 55 Zoll Bildschirmdiagonale
  • UHD (4K) OLED-Display
  • Bildwiederholfrequenz: 100 Hz
  • HDR, Dolby Vision
  • Energieeffizienz: B
  • TV-Tuner: DVB-C, DVB-S2, DVB-2-HD
  • Anschlüsse: HDMI, Digital Audio Out, 3,5 mm Klinke, USB, LAN, CI+
  • WLAN, Bluetooth, Miracast
  • Gewicht mit/ohne Standfuß: 30 kg/23,8 kg
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Samsung GQ55Q6FN

Deutlich günstiger ist der Samsung-TV GQ55Q6FN mit 4K-Auflösung. Dafür verzichtet der Hersteller auf die OLED-Technik und setzt auf die klassische LED-Technik. Auch wenn das Gerät bildtechnisch an OLED-Fernseher nicht herankommt, überzeugte es die Tester von "audiovision" mit einer hohen Helligkeit und natürlichen Farben. Auch im Test von "satvision" konnte die Bildqualität überzeugen. Sehr flott läuft auf dem Fernseher auch das Samsung Betriebssystem.

Die Tester bemängeln jedoch eine geringe Blickwinkelstabilität. Das bedeutet: Wenn Sie in einem zu spitzen Winkel auf den Bildschirm schauen, wirkt das Bild nicht mehr so hell und die Farben verändern sich. Auch die verbauten Lautsprecher reichen nicht zum Kinoerlebnis, weshalb hier zur Anschaffung einer Soundbar geraten wird.

  • 55 Zoll Bildschirmdiagonale
  • UHD (4K) LCD-Display
  • Bildwiederholfrequenz: 100 Hz
  • HDR
  • Energieeffizienz: A
  • TV-Tuner: DVB-C, DVB-S2, DVB-2-HD
  • Anschlüsse: HDMI, Digital Audio Out, USB, LAN, CI+
  • WLAN, Bluetooth
  • Gewicht mit/ohne Standfuß: 17,7 kg/17,2 kg
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TCL 55DP602

Für den schmaleren Geldbeutel bietet TCL bereits für deutlich unter 500 Euro den 55DP602 mit einer Auflösung von 4K. Das Magazin "video" sagt im Test: "Fürs Geld (…) eine solide Qualität", was das Modell tatsächlich gut beschreibt. Trotz ordentlicher Farbdarstellungen ist die Blickwinkel-Spannweite etwas schmal. Mit einer Ton-Ausgangsleistung von 16 Watt empfiehlt sich ebenfalls eine externe Soundanlage. Ähnlich wie der Sony-TV läuft auf dem TCL-Gerät auch Android TV, wodurch eine Vielzahl von Apps auf dem Fernseher genutzt werden können.

  • 55 Zoll Bildschirmdiagonale
  • UHD (4K) LCD-Display
  • Bildwiederholfrequenz: 50 Hz
  • HDR
  • Energieeffizienz: A
  • TV-Tuner: DVB-C, DVB-S2, DVB-2-HD
  • Anschlüsse: HDMI, Digital Audio Out, 3,5 mm Klinke, USB, LAN, CI+
  • WLAN
  • Gewicht mit Standfuß: 12,4 kg
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Philips 55PUS7303

Auch Philips hat derzeit einen ordentlich ausgestatteten 4K-LCD-Fernseher mit 55 Zoll auf dem Markt. Das Gerät sticht durch das von Philips so genannte "Ambilight" hervor: Um den Fernseher herum sind LEDs verbaut, die in den Farbtönen der Bilder leuchten, die im Fernseher gerade zu sehen sind. Dadurch entsteht insbesondere in dunklen Räumen eine beeindruckende Atmosphäre. Laut Philips soll die Technik zudem schonend für die Augen sein.

Auf dem Philips-TV läuft als Betriebssystem ebenfalls keine Eigenentwicklung, sondern Googles Android-TV. Dank des guten Prozessors sollte dieses auch recht zügig arbeiten. So können Nutzer beispielsweise auch über den Fernseher im Internet surfen. Auf der Rückseite der Fernbedienung ist dafür eine Tastatur verbaut worden. Einige Nutzer berichten jedoch, dass diese im alltäglichen Gebrauch stören kann, da Tasten aus Versehen gedrückt werden. Als einziges Gerät in dieser Übersicht verfügt der Fernseher über die Energieeffizienzklasse A+.

  • 55 Zoll Bildschirmdiagonale
  • UHD (4K) LCD-Display
  • Bildwiederholfrequenz: 50 Hz
  • HDR
  • Energieeffizienz: A+
  • TV-Tuner: DVB-C, DVB-S2, DVB-2-HD
  • Anschlüsse: HDMI, Digital Audio Out, 3,5 mm Klinke, USB, LAN, CI+
  • WLAN, Dualband
  • Gewicht mit/ohne Standfuß: 16,1 kg/15,3 kg
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LG OLED55C8

LG gilt als Vorreiter in Sachen OLED-Fernseher, weshalb es nur wenig verwundert, dass die Stiftung Warentest bei den 55 Zoll großen TVs auch einen LG-Fernseher als Testsieger ausgezeichnet hat. Der LG OLED55C8 begeisterte im Test mit hervorragender Bildqualität bis ins Detail. Oft wird OLED-Fernsehern eine zu geringe Leuchtkraft bei Tageslicht nachgesagt. Doch auch die Experten von "Computer Bild" attestieren dem LG ein exzellentes Bild, selbst am Tag.

Die Zusatzfunktionen des Betriebssystems WebOS sollen sehr gut funktionieren. So auch die selbst entwickelte Sprachsteuerung von LG, die beispielsweise den Senderwechsel auf Zuruf übernimmt. Demnächst soll der Google Assistant per Update nachgerüstet werden. Wie bei allen OLED-Fernsehern ist das Gerät nicht für dauerhafte Standbilder geeignet, da diese sich einbrennen können. Für Besitzer von alten Kassettenrekordern oder ähnlichem bietet das Gerät keine analogen Videoanschlüsse.

  • 55 Zoll Bildschirmdiagonale
  • UHD (4K) OLED-Display
  • Bildwiederholfrequenz: 100 Hz
  • HDR, Dolby Vision
  • Energieeffizienz: A
  • TV-Tuner: DVB-C, DVB-S2, DVB-T2
  • Anschlüsse: HDMI, Digital Audio Out, 3,5 mm Klinke, USB, LAN, CI+
  • WLAN, Bluetooth
  • Gewicht mit/ohne Standfuß: 19,1 kg/16,3 kg
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Wie breit ist ein 55-Zoll-Fernseher?

Neben Smartphones, Tablets und Monitoren hat sich auch bei Fernsehern die Einheit Zoll eingebürgert, um die Größe der Bildschirmdiagonale anzugeben. Unsere Tabelle listet die gängigen Bildschirmdiagonalen von TV-Geräten in Zoll und Zentimetern auf und zeigt die dazugehörige Höhe und Breite.

Größe in ZollGröße in ZentimeterHöhe und Breite
32 Zoll 81,28 cm39,8 × 70,0 cm
40 Zoll101,60 cm49,8 × 88,6 cm
43 Zoll109,22 cm53,5 × 95,2 cm
49 Zoll124,46 cm61 × 108,5
50 Zoll127,00 cm62,3 × 110,7 cm
55 Zoll139,70 cm68,5 × 121,8 cm
60 Zoll152,40 cm74,7 × 132,8 cm
65 Zoll165,10 cm80,9 × 143,9 cm
70 Zoll177,80 cm87,2 × 155 cm

Wie groß ist der richtige Abstand zum Fernseher?

Eine Bildschirmdiagonale von 55 Zoll entspricht etwas mehr als 139 Zentimetern. Die alten Regeln für den Sitzabstand (zweifache Bildschirmdiagonale) gelten im Zeitalter von TVs mit 4K-Auflösung jedoch nicht mehr. Bei 4K Ultra HD können Sie auch einen Meter vor dem Bildschirm Platz nehmen, eine angenehme Perspektive braucht aber mindestens 1,50 Meter. Die meisten Hersteller empfehlen einen Abstand von rund 2 Metern bei 4K-Empfang und 3,50 Meter bei Full-HD-Empfang.

In welcher Höhe sollte der Fernseher angebracht werden?

Als Faustregel für die richtige Höhe gilt: Der Fernseher sollte so hoch hängen, dass sich die Bildmitte auf Augenhöhe befindet, wenn Sie auf dem Sofa sitzen. Beträgt der Abstand zum Sofa mehr als zwei Meter, kann das Gerät auch etwas höher aufgehängt werden.

Handelt es sich um einen kleinen Fernseher für die Küche, wo eher im Stehen ferngesehen werden soll, orientiert man sich an der durchschnittlichen Körpergröße von 1,70 Meter. 

Tipps der Redaktion zum Fernseherkauf

Prüfen Sie, welche Anschlüsse Sie brauchen

Vor dem Fernseherkauf sollten Sie unbedingt beachten, wie viele Geräte Sie anschließen möchten. Reicht ein Blu-Ray-Player oder möchten Sie auch eine Spielekonsole, eine Soundanlage und einen Streaming-Stick verwenden? Drei HDMI-Anschlüsse sind ein Muss, bei vier sind Sie auf der sicheren Seite. Achten Sie zudem auf die zukunftssichere HDMI 2.0-Bezeichnung.

Möchten Sie Ihre Lieblingssendungen aufnehmen?

Einen USB-Anschluss bieten fast alle modernen Fernseher. Wenn Sie darüber eine externe Festplatte anschließen, können Sie ihre Lieblingssendungen aufnehmen. Achten Sie beim Kauf auf die Bezeichnung „USB-Aufnahmefunktion“.

Das sollten Sie beachten, wenn Sie eine Spielekonsole anschließen möchten

Wenn Sie eine Spielekonsole oder den PC an den Fernseher anschließen möchte, empfiehlt sich ein Gerät mit möglichst geringer Latenz. Hersteller verstecken diese Angabe leider oft tief im Datenblatt. Als erste Orientierung ist es hilfreich, wenn der Fernseher einen eigenen Spiele-Modus in den Bildeinstellungen anbietet.

Warum Sie auf den richtigen Blickwinkel achten sollten

Fernseher bieten nicht von allen Seiten ein gutes Bild. Sitzen Sie zu schräg vor dem TV, nimmt der Kontrast deutlich ab. Die Bilder wirken dann matt. Vor allem Familien sollten beim Kauf daher auf die Angaben zum Blickwinkel des neuen TVs achten. Für Singles, die frontal vor dem Gerät sitzen, spielt das keine Rolle.

Es muss nicht immer das neueste Modell sein

Lassen Sie sich beim Kauf nicht von den Vorzügen der neuesten Modellreihe blenden. In den allermeisten Fällen sind die Unterscheide zum Vorjahresmodellen sehr gering. Neue Modelle bieten meist einen schnelleren Chip, die Qualität des Bildschirms ist aber häufig identisch. Wer Filme über Blu-ray oder Serien in 4K sieht, wird beim Bild kaum einen Unterscheid bemerken.

FAQ: Alle wichtigen TV-Begriffe erklärt

Was ist HDR?

HDR steht für "High Dynamic Range" und bezeichnet eine Funktion für einen höheren Kontrastumfang. Der Fernseher zeigt damit sattere Farben und größere Unterschiede zwischen sehr hellen und sehr dunklen Bildbereichen. Dadurch bekommt das Bild noch mehr Tiefe und wirkt beeindruckender. Hersteller nutzen für HDR oft verschiedene Bezeichnungen. Etabliert haben sich HDR10 und Dolby Vision.

Was ist ein 10-Bit-Panel und warum ist es wichtig für HDR?

Das Panel ist das Display beim Fernseher und damit das wichtigste Bauteil. Für echtes HDR ist ein 10-Bit-Panel erforderlich. Erst damit zeigt der Fernseher mehr Farben und Helligkeitsstufen an. Bei 10-Bit sind es 1.024 Helligkeitsstufen. In vielen TVs kommt aber ein 8-Bit-Panel zum Einsatz, das nur nur 256 Stufen erreicht. Die Hersteller tricksen mit raffinierter Technik, um die Unterschiede zu kaschieren. Wenn Sie HDR in guter Qualität nutzen möchte, sollten Sie auf ein echtes 10-Bit-Panel achten.

Was ist ein Smart-TV?

Smart-TVs verbinden sich über WLAN mit dem Internet und bieten dadurch erweiterte Funktionen. Sie können Apps installieren, das Programm abrufen oder im Internet surfen.

Was heißt DVB-S, DVB-C, DVB-T?

Wer hochauflösendes HDTV haben will, kommt mit einem analogen TV-Empfang nicht weit. Digital-TV („Digital Video Broadcasting“, kurz: DVB) ist deshalb heute oft Standard. Die Kennzeichnung hinter „DVB“ bezeichnet den Übertragungsweg. DVB-S heißt demnach: Satelliten-Empfang. DVB-C meint: TV per Kabel. DVB-T steht für das sogenannte terrestrische Fernsehen über Antenne.

Die meisten aktuellen Fernseher haben einen Receiver in Form eines DVB-C-, DVB-S- oder DVB-T-Tuners eingebaut. Daneben gibt es auch sogenannte Triple-Tuner mit allen drei Standards.

Was ist der Vorteil eines Triple-Tuners?

Mit einem Triple-Tuner empfangen Sie das TV-Signal über drei mögliche Wege: über Kabel, über Satellit oder über Antenne mit dem neuen Standard DVB-T2. Der Tuner ist damit direkt im Fernseher integriert und Sie brauchen keinen zusätzlichen Receiver. Bei vielen Modellen ist der Triple-Tuner bereits Standard.

So bekommen Sie TV-Programme in HD-Qualität

Nicht alle Programme werden in scharfer HD-Auflösung gesendet. Für die meisten brauchen Sie ein kostenpflichtiges Abo. Je nach Empfangsart gibt es Unterschiede: Wenn Sie über Satellit schauen, werden nur die öffentlich-rechtlichen Sender in HD gesendet. Über den Kabelanschluss kommt es auf Ihren Tarif an, bei DVB-T2 bekommen Sie alle Sender in HD, müssen allerdings auch 5,75 Euro pro Monat zahlen. Möchten Sie über Satellit auch die Privatsender in höherer Qualität sehen, brauchen Sie ein „HD+-Abo“ für 8,50 pro Monat.

Warum gibt es nur noch wenige 3D-Fernseher?

Der Hype um 3D-Fernseher ist mittlerweile vorbei. Die Technik kam bei Kunden nicht gut an und war nicht mit dem 3D-Erlebnis im Kino vergleichbar. Die Hersteller verzichten daher mittlerweile auf die Mehrkosten.

Wie bekommen Sie Netflix und Video-Streamingdienste auf den TV?

Wenn Sie einen Smart-TV kaufen, können Sie die Apps von Netflix und vielen weiteren Anbietern direkt auf dem Fernseher installieren. Anschließend melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an. Eine extra Streamingbox ist daher häufig gar nicht mehr nötig.

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